von li über oben: Sonja, Lutz, Beate (noch schwanger mit Bastian), Axel, elia ♥
von li über oben: Sonja, Lutz, Beate (noch schwanger mit Bastian), Axel, elia ♥

Zurück zu uns selbst.

 

Wir suchen zum 01.10.2016 hin einen Resthof, dank dem wir unseren Selbstversorgerhof, samt Gelügelhaltung, Obstanbau und Mosterei an einem Ort neu aufbauen können, an dem ökologisch und sozial herausragend tätige Menschen nicht auffallen, da auch ortsansässig lebende Menschen ähnlich ausgerichtet leben.

  

Der Hof, den wir uns dafür wünschen ist optimaler Weise im Fachwerkstil gebaut Dach und Gewerk sollten in Ordnung sein. Zumindest im Wohnhaus. Die Wohnfläche hat idealerweise um die 150 - 200m², damit zwei Wohneinheiten daraus erschaffen werden können. 

Ein Stall für Hühner wäre super. Doch dafür kann jeder andere Stall umgebaut werden. Eine Scheune wäre klasse, damit wir sie wieder als Abenteuerscheune für Kinder (incl. Kletterwand) nutzen können.

 

An Grund sind mind. 10.000m², sprich 1ha, Grünland direkt am Hof wünschenswert.

 

Eine Streuobstwiese wäre der Tupfen auf dem "i", über die wir uns sehr freuen. Ansonsten würde diese auf einem Teil der Grünfläche angelegt werden, so dies ermöglicht werden kann.

 

Wir erleben, dass das soziale und ökologische Bewusstsein weiter erwacht. Aber eben auch, dass es viele Menschen gibt, die noch immer gierig nach Geld sind und Immobilien zu, sagen wir einmal, "interessanten" Preisen anbieten. Doch wenn es passt, werden wir den passenden oder die passende HofbesitzerIn finden, dank der wir unser Projekt wieder aufleben lassen können. 

 

Das Schenken und Teilen sind für uns natürliche Prinzipien. Wirtschaften gehört für uns vom Mittelpunkt dahin zurück, wo es in der Natur seine Stellung hat: Wirtschaften als ein Mittel. Punkt. Der Mensch lebt auf einem soliden Fundament, wenn er dem Menschen und der Natur (und eben nicht vorrangig der Wirtschaft) dient, glauben wir.

 

Wir sehen die Ursache unseres Erlebens sowohl in uns selbst, als auch in den gesellschaftlichen Strukturen.

 

Trotzdem möchten wir weiterhin anders leben, als die meisten Menschen. Wir möchten uns weiterhin, gern noch umfassender, sozial und ökologisch einbringen und, zur Abwechslung, dafür von mehr Menschen um uns herum Wert geschätzt werden. 

Wir haben Erfahrung im Wandel des Bewusstseins und ich, Axel, auch in der Begleitung während der Selbstheilung (ganzheitliche Massagen / Kurse, Biodynamische Craniosacraltherapie).

 

Aktuell baue ich meine Selbständigkeit als Behandler wieder auf, da wir aufgrund der Wichtigkeit unseres öko-sozialen Projektes, den Abenteuerhof für Kinder, den Hartz IV-Bezugund die damit einhergehende Entrechtung, in Kauf genommen haben, diesem aber zeitnah ein Ende setzen möchten.

 

Sonja und ich üben uns seit 4 Jahren im Permakulturellen Anbau von Lebensmitteln. Ich zusätzlich auch noch in der permakulturellen Haltung von Geflügeltieren und deren achtsame Schlachtung. Beate hat sich in kürzester Zeit das Nähen von Kleidungsstücken beigebracht, führt den Haushalt und ist im Wesentlichen für Bastian (1 Jahr) da. Sonja und Beate sind Tagesmütter. Beate hat Bauzeichnerin gelernt, hilft gern anderen im Haushalt,kellnert und backt gern.

 

Wir träumen von einem Ferien- und Abenteuerhof für Kinder in einer Region, in der Bio und Sozial Wert geschätzt werden. 

 

Wir wünschen uns diesen Hof weiter ab von den Metropolen, da wir den Zusammenbruch der Wirtschaftssysteme, wie auch die damit einhergehende Not bewusst haben. Dieser Hof kann möglicher Weise auch in Spanien oder Griechenland leben. Ganze einfach deswegen, weil dort das soziale Europa wiedergeboren zu werden scheint und wir gern Teil der Geburtshelfer sein möchten. Denn die Bastion Europa, die heute existiert, gehört beendet. Das Europa der Großfinanziers und Großindustriellen gehört beerdigt. Das heranwachsende Europa der sozial und ökologisch herausragend bewussten Menschen gehört geachtet, genährt und unterstützt, denken wir.

 

 

Wir bringen neben den genannten Kenntnissen über 80 Geflügeltiere (Hühner, Puten, Wachteln, Laufenten), weit über 200 Beerensträucher, einige Obstbäume, drei kleine Foliengewächshäuser (Baustahlmatten mit Gewächshausplane) und umfassendes Profi-Werkzeug für den Garten, die Werkstatt, und die Brennholzerzeugung, eine Mosterei (Muser und Hydropresse von Seibel!), wie auch 2 Pkw-Anhänger mit abnehmbaren Spriegeln und Planen (groß und klein) und zwei Pkw (Smart forfour, Van mit wahlweise 8 Sitzplätzen oder 2 m³ Ladevolumen und AHK) ein.

 

Drei Jungs, Lutz (2016 6 Jahre), Elia (2016 3 Jahre) und Bastian (2016 1 Jahr auf der Welt,) komplettieren uns. Ihnen wollen wir ein Beispiel dafür sein, dass ein möglichst freies Leben unter Berücksichtigung der eigenen und der Bedürfnisse anderer bedingend ist, um ein sozialer und ökologischeres Leben führen zu können. Eines, dass weitaus zufriedener macht, weil es so weit wie möglich im Einklang mit den Naturgesetzen gelebt wird.

 

Außerdem bringen wir reichlich Ecken und Kanten, Rundungen und sanfte Übergänge mit. Kurz: Menschen, die sich darin üben ihre sogenannten Schwächen zu Stärken zu machen, ihre Talente öfter, umfassender und langanhaltender zum Ausdruck zu bringen.

 

Herzliche Grüße

 Axel, Beate, Sonja, Lutz, Elia und Bastian

So

20

Mär

2016

Rundum zufriedene Hühner

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Di

08

Mär

2016

Von wegen "einerlei"...

Bei uns gibt es allerlei "Eierlei". 

 

Vom Kleinsten bis zum Größten Ei liegt die Differenz bei ca. 100. Gramm, wohl bemerkt. Das Wachtelei in der Mitte wiegt 13 g, das rechte Araucana-Ei (türkis) wiegt so viel wie ein durchschnittliches M-Ei (51 g), das Ei in der Mitte, das Braune, ein Maran-Ei, wiegt schon 62 g. Links daneben ein übliches Jersey Giant-Ei. 73 g und ganz links?

 

112g. Ein Doppeldotter-Ei eines Orpington-Huhnes.

Respekt!!!

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Mi

13

Jan

2016

Wenn Mensch etwas tut, was gegen die Meinung der "Massen" ist...

Hallo,

 

Wir halten unsere Tiere permakulturell, also artgerechter als es jede Bio-Verordnung vorschlägt. Wir setzen um, was der Weltagrarbericht seit 2008 immer wieder vorbetet.

 

Und trotzdem stehen wir vor dem Aus?

 

"Warum eigentlich wird so oft ausschließlich jenen geholfen, die etwas gewerblich machen?". Diese Frage stelle ich mir oft.

 

Wobei mir die Antwort absolut bewusst ist: Weil die meisten Mitmenschen zu einer Schicht gehören die damals im alten Griechenland mit dem Begriff "Idios" belegt wurde. Das waren Menschen die zu funktionieren und die Systeme nicht zu hinterfragen hatten. Heute kommt dazu eine neoliberal kapitalistisch gewollte Verdummschulung hinzu, dank der die meisten Menschen keine mündigen BürgerInnen mehr sind, sondern stumpfsinnige Konsumenten, die der billige Preis weit mehr interessiert als die asozialen und antiökologischen Zustände dank derer er erst möglich wird. Und, weil der neoliberale Kapitalismus zwar aktuell zusammen bricht, sich aber kaum noch jemand vorstellen kann, dass es auch ohne die totale Ökonomisierung und ohne Ausbeutung gehen kann.


Wir haben einen permakulturell betriebenen Abenteuerhof für Kinder aufgebaut, der jedoch nicht angenommen wird, und halten aktuell über 80 Geflügeltiere, von denen die meisten Hühner sind. Die Rassen sind überwiegend KEINE Hybriden, sondern Orpington, Amrock, Jersesy Giant, Brahma, Maran und Araucana. Hähne halten wir auch, weil wir Naturbrut bevorzugen und nicht wollen, dass "unproduktive "Mitfresser" lebend geschreddert werden. Bei uns lebt ein Hahn so lange, bis er ein anderes Zuhause findet oder als Braten endet. Wobei er zuvor schamanisch von mir geschlachtet wird, damit Leid und Quälerei außen vor bleiben.

 

Die Eier, ca 20 Stück am Tag,  bekommen wir nur schwerlich verkauft. Und das auch noch, obwohl so mancher gewerbliche Halter aktuell überhaupt keine Eier zu verkaufen hat, wie wir von einer Kundin erfuhren, deren Bruder konservativ Hennen hält.

Und auch obwohl wir, bzw. scheinbar gerade weil wir, die Tiere im Freiland auf ca. 3000 m²  halten, dem Tier also weit mehr Raum bieten als jede Bio-Verordnung es vorschreibt und ausschließlich Bio füttern (Futter von Mayer zu Bakum und vom Biohof Esperde) und vielleicht auch, weil wir dies eben (noch?) nicht gewerblich machen können.

Daher haben wir Angst, dass wir kurz vor dem Aus stehen, obwohl wir alles umsetzen, was der Weltagrarbericht seit 2008 vorschlägt!

Warum stehen wir also vor dem Aus? Weil wir sind wie wir sind und wir selbst die Ursache sind für das was wir erleben. Weil wir anders sind und dass hier in der Region gleichzusetzen ist "Ihr gehört hier nicht hin. Ihr müsst weg.". Weil kolportiert wird, dass wir unsere Miete nicht zahlen obwohl wir sie de facto kürzten, da der Vermieter Mietmängel nicht beseitigt hat und es noch immer Richter gibt, die Prozesse führen wie Gebrauchtwarenhändler ihre Autos verkaufen (Gefälligkeitsgutachten). Immerhin. Das Räumungsurteil gegen uns ist seltsamer Weise noch immer nicht gesprochen! Wofür wir sehr dankbar sind! ♥ - Doch was nutzt das, wenn noch immer kein anderer Hof in Sicht ist, den wir nutzen können? "Geduld nur, Geduld." ist nach drei Jahren leichter gesagt als gelebt, wie wir bemerken.


Wahrscheinlich stehen wir auch so nah am "Aus", weil wir in einer Region Niedersachsens unser öko-soziales Projekt betreiben, die irgendwie noch geistig zwischen Mittelalter und Nazi-Deutschland zu liegen scheint. Hier wird brav ausgebeutet und dies nicht als solches oder eben als die einzige Möglichkeit wahrgenommen, dank der die eigene Existenz gesichert werden kann. Hier werden Andersdenkende gemobbt, denunziert und ihnen wird eben nicht geholfen. Das ist wie früher im Kindergarten oder in der Schule: "Mit dem darfst du nicht spielen, der ist doof! Spielst du doch mit ihm, spielen wir nicht mehr mit dir."

 

Daher erhalte ich trotz meiner Fähigkeiten keine Einnahmen jenseits von Hartz IV und deswegen bekommen wir auch die Eier unserer Hennen nur schwer verkauft, scheint mir.

 

Dabei bieten wir alles auf Basis eines Vorschlagspreise an! Jeder kann diesen Preis zahlen oder einen eigenen Preis wählen!

 

Im Falle unserer Tiere kommt hinzu, dass wir unsere männlichen Küken nicht nur leben, sondern auch länger leben lassen als es beispielsweise in der lobenswerten Bruderhahn-Initiative der Fall ist.

 

Unsere Hennen sind eher ineffizient was die Legeleistung angeht und ich schlachte die Tiere, die als Lebensmittel dienen sollen nur schamanisch auf dem Hof (Warmblutschlachterei. - Qualfrei für das Tier), höhere Qualität des Fleisches).

Weil wir Hartz IV-Empfänger sind, die unter Aufbringung so manchen Verzichts den Hof ohne Unterstützung von Behörden, geschweige denn dem sogenannten jobcenter, oder Banken aufgebaut haben, sind wir mächtig stolz auf uns, aber eben auch ein "sozialschmarotzender" Dorn im Auge so manch eines Mitwohners.Nur wenige haben erfasst, dass der Mensch um so mehr auf Kosten anderer lebt, je mehr er sein Eigen nennt, er besitzt, er nutzt, er gebraucht und konsumiert. - Und so finden wir deswegen wohl auch keinen anderen Hof in der Region. Wer will schon Mieter oder Käufer haben, von denen gesagt wird, dass sie ihre Verpflichtungen nicht einhielten und "Querulanten" seien?

 

Doch auch überregional finden wir seit drei Jahren keinen Hof! Was wohl an unserer Einstellung liegt, nie wieder Sklave einer Bank sein zu wollen, keine Nennenswerten Rücklagen haben und also einen Hof nur via Mietkauf, Kauf auf Rentenbasis oder Nutzung über eine Langzeitpacht machbar ist, diese Varianten aber eben nicht mehr en Vogeu sind, wie uns scheint.Meine Großeltern haben so noch ihre Immobilien verkauft. Und mindestens ein Käufer hat so den dreifachen Preis für eine Immobilie bezahlt, da meine Oma so lange lebte.

Sollte dies nun nach einer "Opfermentalität" klingen, so weise ich darauf hin, dass ein Opfer längst aufgehört hätte.Auch bräuchten wir ja "nur" unsere Prinzipien ändern und die Tiere konventionell und in Massen halten, dann hätten wir bestimmt die Unterstützung manch eines Einwohners der Bergdörfer hier. Oder wir nehmen einen Kredit auf, wenn die Banken da überhaupt mitspielten und würden wieder zu Geldsklaven.

 

Doch lieber straucheln wir weiter ab und an und haben mehr Angst, als dass wir unsere Prinzipien verraten.

Aber...

...möchtest du uns vielleicht helfen?

 

Kennst du jemanden, der einen Hof abzugeben hat und sich wünscht, dass ihn Menschen übernehmen, die Kindern die Sinnhaftigkeit und Freude von einer Landwirtschaft Nahe bringen, die innerhalb der Gesetze der Natur gehandhabt wird?

Hast du finanzielle Möglichkeiten uns zu unterstützen und möchtest du uns diese zukommen lassen?

Ich danke dir jedenfalls für deine Aufmerksamkeit!

Herzliche Grüße
Axel (Wartburg) und Familie


 

Sa

17

Okt

2015

Zusammenhalt

Namasté,


lange habe ich nichts mehr geschrieben. Zu selten war ich bei mir und hatte Lust meinen Gedanken Lauf zu lassen und sie schriftlich zu fixieren.


Doch heute Nacht lag ich wach und mir vielen Sätze ein, die ich endlich mal wieder niederschreiben wollte. Von 01.00h bis um 05.00h Uhr schrieb ich daran. Und ich denke es ist ein Grundlagenwerk.


Dieser Text stellt unter Umständen ausschließlich meine eigene Sichtweise dar. Möglicherweise auch die von Sonja und Beate. Das weiß ich jedoch nicht. Bevor du sie also mit mir in einen Topf wirfst, frag bitte erst nach, was sie von diesem Text halten.


Danke! ♥



So eine Art Vorwort:

Wenn ich im Folgenden von mir Rede, ist das nicht, weil Beate zwangsläufig eine andere Meinung hat, sondern deswegen, weil ich grundsätzlich aus tiefster Überzeugung nur für mich sprechen kann. Zwar kann ich glauben, was Beate meint, aber ich kann es nie „wissen“.

 

Alles was du von mir liest, stellt lediglich meine Meinung dar. Ich habe kein Interesse daran Recht zu haben, da ich schon mit meiner eigenen Meinung so viel zu tun habe. Alles was ich von mir gebe ist lediglich meine individuelle Wahrnehmung und kann sich völlig von der kollektiven Wahrnehmung unterscheiden.

 

Ich lebe mein Leben und meine Meinung und lass dich, soweit nicht das Leben oder die Geusndheit von anderen dadurch eingeschränkt werden dein Leben leben. Bitte lass mich also auch mein Leben und meine Meinungen der Art leben.

 

 

Über den „Zusammenhalt“

Kennst du das auch? Eine Familie, in welcher eine Art von „Zusammenhalt“ gelebt wird, welcher deiner Vorstellung von Familienzusammenhalt so gar nicht entspricht? Eine Familie, bei der du dich nicht auf die Familie verlassen kannst?

 

Ich glaube ja, dass das systemisch gewollt ist. Denn eine Familie, die zusammenhält bringt, logischer Weise, nichts auseinander. Oder eher wenig. Und eine Bevölkerung, in der mehrheitlich die Familien zusammen halten ist nicht so leicht reGIERbar. Wenn jedoch so viel Menschen wie möglich Angst haben, unter anderem, weil sie keinen Rückhalt in der Familie haben, dann fällt das ReGIERen wesentlich einfacher und wird mitunter zum Spaziergang.

 

„Was tun? sprach Zeus…“ heißt es in dem Gedicht „Die Teilung der Erde“ von Friedrich Schiller. Und es mag tatsächlich Thomas Gottschalk im Film „Die Supernasen“ gewesen sein, der hinzufügte: „die Götter sind besoffen und der Olymp ist vollgekotzt.“

 

Synonym sehe ich es so, dass die Götter meiner Kindheit meine Eltern waren, die sich am Konsum und an der Möglichkeit Geld einnehmen zu können so besoffen hatten, dass  sie den Zusammenhalt der Familie so vollkotzten, dass letztlich nur Besitztum, Geld und in meinem Fall „der Götter“  eben diese der Nikotin- und Alkoholsucht anheimfielen.

 

 

Tja. Was tun?

Die eine Möglichkeit ist die, dass ich genauso lebe und das Ganze verdränge.

 

Die andere Möglichkeit ist die, dass ich mir der energetischen, der gedanklichen, der gefühlsmäßigen Strukturen und der Handlungsweisen bewusst werde, eine Lösungsidee finde und diese dann, typisch Mensch, unperfekt in der Praxis umsetze.

 

 

Grundlagenforschung

Wie sah sie denn aus die Struktur? Was für Geschehnisse sind mir noch bewusst? Und wo sehe ich Ursachen und Gründe, bzw. wie kann ich andere Ursachen und Gründe schaffen, um mit meiner Frau, meinen Kindern, mit Freunden, de facto mit jedem Menschen dem ich begegne einen anderen Zusammenhalt vorleben zu können?

 

Meine Eltern ließen sich früh scheiden. Meine Schwester und ich wurden ungefragt von meiner Mutter mitgenommen. Wie sich im Laufe der Kindheit/Jugend herausstellte hatte unser leiblicher Vater keinerlei Interesse an uns und unseren Werdegang.

 

Mutter heiratete relativ schnell wieder und es kam eine Schwester hinzu. Ich erkannte den Ziehvater als Vater an. Meine Schwester wohl auch.

 

Die Eltern wollten schnell ein Haus haben und kauften denn auch mit Hilfe der Großeltern eines, bzw. finanzierten es. Auch die für uns angedachten Ersparnisse flossen dort hinein. Schließlich war das Haus ja auch zu unserem Nutzen. So der Grundgedanke.

 

Wir wuchsen als Schlüsselkinder auf. Konfliktmanagement bedeutete bei uns heranzitieren, rhetorische Fragen stellen  oder einfach auch nur anbrüllen. Gefolgt von Ausgrenzung und Bestrafung und, logo, dem Teilen und Herrschen in Form von „Warum kannst du nicht so sein wie deine Schwester?“ Gut und Böse funktioniert eben prima, wenn Mensch manipulieren und die Macht derer, über die er bestimmen will, spalten will.

 

Mit 14 weckte meine Mutter mich mitten in der Nacht, zerrte mich im Schlafanzug auf die Straße und schrie mich an, dass ich nun keine Familie mehr hätte und eine andere Familie suchen könne. Nach viel Tränen und auf Knien anflehend erhörte sie mich denn doch  und ich durfte wieder in mein Bett.

 

Während wir aufwuchsen hörte ich derlei öfter. Als ich ausgezogen war wurde es dadurch ersetzt, dass der Kontakt, teils über Jahre abgebrochen wurde. Auch von mir aus. Wohl bemerkt!

 

Natürlich war meine Mutter im Kinderschutzbund tätig. Solche Widersprüche sind wohl sehr oft zu erleben.  Wichtig ist für mich der Hinweis, dass ich inzwischen eine Sicht eingenommen habe, dank der ich immer weniger zu ver-, zu beurteilen im Sinne von Bewerten suche und den Gedanken pflege, dass meine Eltern stets ihr Möglichstes, ihr sogenannt Bestes gaben. Sogenannt, nicht, weil ich es nicht als ihr Bestes angenommen habe, sondern weil ich mich von der Herrschaftssprache zu distanzieren suche, damit eben ein anderes Miteinander möglich wird. Beziehung an Stelle von Erziehung nämlich. Nicht immer, aber immer öfter.

 

 

Mein Fazit

Meine Analyse der Grundsituation meiner Eltern sieht so aus, wie bereits Anklang, dass die Grundlagen sowohl in einem Drängen im Inneren meiner Eltern  zu finden sein kann, welches ich mit „Meine Kinder sollen es einmal besser haben als ich.“ beschreibe; als auch darin, dass schon gleich nach der APO und der Hippiezeit ein gesellschaftlicher Wandel von statten ging, der unter Umständen schon damals gewollt gewesen sein kann, spätestens, aus meiner Sicht heraus aber heute als gewollt erachtet werden kann.

 

Mein Vater war zwar in der SPD und als Jugendliche gingen wir auch zu Veranstaltungen des „Naturschutzbundes“ oder so, doch von einer Thematisierung der Politik im Familienkreis habe ich wenig im Bewusstsein. Vielleicht waren meine Eltern zu sehr damit beschäftigt Geld zu verdienen, um das Haus abzubezahlen, sich ein Auto leisten und auch in den Urlaub fahren zu können. Also all das anzuschaffen und zu zelebrieren, was Mensch so an Ersatzbefriedigung braucht, wenn er sich seiner Grundbedürfnisse nicht bewusst ist.

 

Natürlich hörte ich auch, dass meine Eltern es „besser“ machen wollten als deren Eltern es mit ihnen „gemacht“ haben. Du vielleicht ja auch.

 

Auch in mir manifestierten sich dieselben  Grundüberzeugungen, wie die meiner Eltern. Schließlich sind die konservativsten Menschen oftmals Kinder, die ihren Eltern nacheifern, bzw. es ihnen Recht machen wollen.

 

 

Was mache ich anders?

Heute jedoch unterscheiden sich meine Grundsätze fundamental von denen meiner Eltern. Was für mich logisch ist, da schon Einstein gesagt haben soll: „Wir können die Probleme die wir haben nicht mit den Strukturen lösen, dank derer wir sie erschaffen haben.“

 

Bei mir heißen die auf den Familienzusammenhalt bezogenen Glaubenssätze / Meinungen / Affirmationen:  „Ich werde das anders machen.“ Und „Meinen Kindern möchte ich etwas anderes bieten.“

 

Da liegt für mich ein völlig anderer Same drin als in „Ich mache das nicht so wie meine Eltern!“ und „Meine Kinder sollen es besser haben!“. Denn zum Einen ist die Bewertung raus und zum anderen die Orientierung hin zu dem was ich nicht will, weg und die Orientierung hin zu dem was ich will klar zu erkennen! Anders und für etwas an Stelle von „besser“ und „gegen“ das der Eltern.

 

 

Wie  setze ich das um?

Zum einen darin, dass ich meiner Mutter, als sie schon im ersten Jahr nach der Geburt von Lutz wieder damit anfing „Zuckerbrot und Peitsche“, in Form von Überhäufung von Geschenken, wie auch in Form von „Du bist nicht mehr mein Sohn“ / „Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.“  / etc. auszudrücken, dass ich ihr meine Grenze setzte und ihr klipp und klar sagte: „Was du mit mir getan hast, lasse ich dich nicht mit den Kindern tun! Ab jetzt herrscht von mir aus kein Umgang mehr mit dir.“, was ich bis heute, immerhin 4 Jahre bisher auch so durchgesetzt habe. Sollten die Kinder irgendwann ihre Großeltern erleben wollen, lasse ich das gerne zu. Doch solange ich sie nicht als sozial gefestigt genug erlebe, werde ich dies auch weiterhin behindern.

 

Zum anderen haben Beate und ich uns gemeinsam für ein Leben mit wenig Geld und viel  Familie entschieden. Der Natur des „durchschnittlichen“ Deutschen entsprechend, werden wir öfter als „asoziale Schmarotzer“ bezeichnet, als dass uns Wertschätzung begegnet. Denn ein solches Leben geht nur der Art, dass keiner von beiden Vollzeit tätig ist, bzw. wenn denn doch, dass er / sie dies entweder von Zuhause aus ist oder das Kind und den Partner mit nimmt. Die Folge ist, wenn ein eher häufiger vorkommender Finanzstatus gegeben ist, der Bezug von Leistungen zur Existenzsicherung. Kurz: Hartz IV. – Übrigens mit allen Entrechtungen von Grund- bzw. Menschenrechten, die damit einhergehen!

 

Mir ist es eben wichtig, dass die Kinder den Papa genauso oft und intensiv erleben können, wie die Mama. Denn hier denken wir, liegt eine der Ursachen für ein Menschenbild, dass dazu führte, dass so viele deutsche Familien einen so, ich sage einmal gelinde formuliert „interessanten Zusammenhalt“ ausdrücken.

 

Eine andere Ursache fängt weit tiefer an. Wie bringen die meisten Frauen in diesem Land ihre Kinder zur Welt? Und wie war das vor 30 oder 40, bzw. fast 50 Jahren, als ich geboren wurde? Und wie bringen Naturvölker ihre Kinder zur Welt, in denen ich Werte als gelebt erleb, die uns scheinbar völlig abhanden gekommen zu sein scheinen?

 

Der Werteunterschied scheint es auch zu sein, warum „wir“ im „Westen“, in der „zivilisierten“ Welt uns eben so erachten und jene Völker, welche natürliche Werte, wie Schenken und Teilen, Zusammenhalten und Unterstützen  leben, als primitiv bezeichnen.

 

Rhetorisch gefragt, denn wissenschaftlich ist es längst erforscht: Doch wo gibt es mehr Ausgrenzung, mehr Angst und wo mehr Freiheit und mehr Hoffnung und Glaube daran, dass das Leben lebenswert ist?

 

Als Beate mit Lutz schwanger war, stand für uns fest, dass wir den Umgang mit Kindern radikal, also von der Wurzel her, zu hinterfragen hatten. Und so forschte ich.

 

Ich fand Werke darüber, dass es hilfreich sei, die Nabelschnur samt Plazenta am Kind zu belassen (Lotusgeburt), weil es natürlich sei; weil die größte Anzahl an Säuglingen beim durchschneiden der Nabelschnur schreit; weil es sein kann, dass das Durchtrennen der Nabelschnur einer der gravierendsten Schritte hin zum Verlust des Urtrauens (Urvertrauen heißt es wohl in der Herrschaftssprache. Doch da Worte mit der Silbe „ver“ stets eine Negationen oder eine Übersteigerung enthalten, bin ich dazu übergegangen, diesen Teil der Herrschaftssprache wegzulassen und mich „natürlich“ zu formulieren).

 

Ich fand Bücher darüber, dass Kinder  in Naturvölkern nach der Geburt einen wesentlich innigeren Kontakt zu ihren Müttern und Schwestern haben, weil sie mindestens dieselbe Zeit, die sie im Mutterleib heranwuchsen von der Mutter oder / und der Schwester getragen wurden. 

 

Auch die Aussage, dass es auch „ohne“ Windeln geht fand ich. Wobei „ohne“ so umgesetzt wurde, wie der Sicherungshaken beim Klettern. Eine Windel ist vorhanden, wird aber nur im Notfall als solche genutzt!

 

Und so begannen wir von Anfang an alles, nein Vieles, anders zu machen…

Lutz wurde im Geburtshaus geboren. In einer Wanne, die Hebamme war eher Begleitung. Und wir ließen, logisch, die Nabelschnur samt Plazenta dran.

 

Ich nahm Lutz so schnell wie möglich und doch so spät wie nötig nackt in ein Tragetuch. – Warum nackt? „Fass einmal jemanden mit Handschuhen an und dann ohne.“ Las ich im Buch „es geht auch ohne Windel“ und brauchte danach keine Begründung. - Für die Plazenta hatten wir eine Jute-Tasche nähen lassen, in welche die in Mullwindeln befindliche und abgespülte, wie auch abgetupfte Plazenta hineingelegt wurde. Die Tasche wurde auch am Körper getragen. Wir erlebten, dass das angenehmer ist, da die Plazenta, logisch, da „das Leben“ sie verlässt“ kalt ist, wenn sie nicht ebenfalls am Köprer getragen wird.

 

Die Plazenta wurde von uns mehrfach am Tag gewaschen und abgetupft. Schon am Tag der Geburt erlebten wir, wie die Nabelschnur dünner wurde. Am nächsten Tag erlebten wir bereits eingetrocknete Stellen. Und am dritten Tag, als wir Lutz aus dem Tuch nahmen, fanden wir Lutz von der Nabelschnur gelöst vor. Optimal abgenabelt, da natürlich. Und für jene, für die es „schick“ sein soll: Der Bauchnabel von Lutz sieht prächtig aus und unterscheidet sich nicht von anderen „Innis“ (nach innen liegender Bauchnabel).

 

Wir hielten Lutz vom ersten Tag an ab, wenn wir den Eindruck hatten, dass er „muss“. Was schnell zu erfassen war, weil wir ihn 24 Stunden am Tag „trugen“. Nachts schlief er auf dem Bauch von Beate oder mir. Warum wir das taten? Weil das loslassen einfacher zu erlernen ist, als das Festhalten – Fällt dir auch auf, dass so viele Menschen eine Herausforderung mit dem Loslassen haben und so oft an längst Überholtem festhalten? Möglicherweise liegt eine der Hauptursachen hier. Das natürliche Bedürfnis des Loslassens von etwas, was nicht mehr gebraucht wird, wird durch den Umgang der meisten Eltern der Art beeinflusst, dass es „unnatürlich“ erscheint, etwas einfach loszulassen. Dabei kann es tatsächlich sehr so einfach sein, wie „Pieseln“ oder „Schietern“.

 

Ab dem 10 Tag machte Lutz schon Pipi in einen Eimer. Schon bald brauchten wir für feste Ausscheidungen keine Windel mehr  und ab dem 18 Monat war Lutz trocken.

 

Selbstredend, dass Lutz lange gestillt wurde und, dass Beate drauf achtete was sie zu sich nahm. Wenn industriell erzeugte Nahrung, die nicht mit Liebe, dafür jedoch mit diversen Giften versehen ist, krank macht, so der Umkehrschluss, dürften biologisch erzeugte LEBENsmittel eher gesund machen, also das LEBEN erhalten, denken wir.

 

Auch dem Thema „Erziehung“  nahm ich mich an und kaufte ein Buch in dem der Satz vorkam: „Beziehung an Stelle von Erziehung“.

 

Ist dir bewusst, dass ErZIEHen ein gewaltsames Vorgehen und so etwas wie eine Dressur, ein Abrichten ist? Mir kommt es so vor. Also öfter beziehen und mit Kindern so umgehen, wie wir mit allen gleichberechtigten Partnern umgehen. Was auch die Sprache und die Art der Kommunikation betrifft!  Wie reden viele Eltern mit ihren Kindern? Als seien sie Idioten, meine ich. Auch Säuglinge erfassen sinngemäß was gemeint ist. Wenn auch meist unbewusst im Unterbewusstsein. Logisch, dass wir also mit Lutz auch sprachen, als er noch im Bauch von Beate war. Wichtig war uns übrigens in der Phase auch, dass wir ihm keine „heile Welt“ vorgaukeln wollten, da diese „Prägephase“ bekanntlich die ist, in der sich Kinder auf die Welt in die sie geboren werden einstellen. Würden wir „Friede, Freude, Eierkuchen“ vorleben, würde der neue Erdenbürger/die neue Erdenbürgerin womöglich in ein enormes Gefühlschaos kommen können, würde es in eine völlig andere Welt geboren werden, denke ich.

 

Mit der Zeit erlebten wir, dass in unterschiedlichen Städten auch unterschiedliche Umgansformen gelebt werden .In Kempen am Niederrhein beispielsweise erleben wir ein offenes, freundliches Miteinander. Möglich, dass dies nur oberflächlich ist, doch ist es das, was wir erleben, wenn wir mit Lutz dort spazieren gehen.

In Gütersloh, wo wir lebten jedoch erlebten wir ein eher unfreundliches, desinteressiertes und eher egomanes „Miteinander“.  Kein Wunder, herrscht dort doch der parasitäre Geist der Bertelsmannstiftung vor. Die Stiftung sagt selbst: „wir unterstützen nur Projekte von uns.“ Und wenn ich an eine Erzählung denke, die ich hörte und die da lautet:

 

Napoleon wurde nach einer weiteren Eroberung eines Dorfes gefragt, ob er alle Bewohner töten lassen wolle. Und er antwortete: „Die Region hat ihren eigenen Geist. Töten wir alle Menschen, so wachsen doch wieder nur Menschen mit eben diesem Geist heran.“

 

 Unabhängig davon, ob diese Erzählung stimmt, enthält sie für mich eine wichtige Kernfrage: „Kannst du etwas anderes vorleben und damit zufrieden sein, wenn du in einer Region / in einer Gemeinschaft lebst, in der grundsätzlich andere Meinungen vorHERRSCHEN?“ Meine Erkenntnis: Das geht nur für eine bestimmte Zeit. Irgendwann zerreiben die Auseinandersetzungen so viel der Lebenskraft, dass ich immer unzufriedener werde.

 

Und so zogen wir um. Nicht nach Kempen, denn dort konnten wir es uns nicht leisten auf einen Bauernhof zu ziehen und uns dem Thema „Selbstversorgung“, bzw. „Abenteurhof für Kinder auf Basis der Permakultur“  zu widmen.

 

Wir zogen in eine Region Niedersachsens, in der der Faschismus wohl noch immer so wach ist, wie nur an wenigen anderen Orten. Doch das war uns zunächst nicht bewusst! Vielmehr erhielt ich durch Nachfragen die Antwort „Wir leben hier alle irgendwie alternativ.“  Was auch aus meiner heutigen Sicht heraus eine Wahrheit ist, die ich erlebe. Während in den Städten sich immer mehr Menschen solidarisch ausdrücken, immer mehr Menschen sich ein „Mehr“ an Sozialen und oder Ökologischem wünschen (ob sie das dann auch vorleben ist wieder etwas völlig anderes!), lebt der Mensch hier eine Alternative dazu. Meist erzkonservativ, egoman und nach dem Grundsatz „Ich habe hier vor dir gewohnt und du hast dich so anzupassen wie ich hier bin.“.

 

Doch damals sah ich es so: „Ein Dorf mit nur um die 60 Einwohner, aus dem heraus gesagt wird, dass alle irgendwie alternativ sind, da werden die Menschen wohl eher das Miteinander im Sinn haben, als das Gegeneinander.“  Ich hätte nicht weiter von dem entfernt denken können, was ich hier erlebe. „Öko“ gilt noch als Schimpfwort. Und schon gar nicht gehören „Ökos“ hier hin. Wer anders ist sollte weggehen. – Natürlich wird hier auch nicht erkannt, dass die eigene Art zu denken und zu handeln die Ursache für die Landflucht und den enormen Preisverfall der Immobilien ist!  Und selbst die Tatsache, dass der Bürgermeister Familien die hierher ziehen wollen, Land schenkt, ändert nichts daran, dass die Ottensteiner Hochebene langsam aber sicher ausstirbt.  Die Menschen halten sich mit der Meinung: „Bei uns geht das ja noch. In anderen Dörfern sieht das viel schlimmer aus!“  am Alten fest. Und schon wieder, das Festhalten an etwas, was längst losgelassen werden könnte und auch notwendig wäre, um „neues Blut“ in die Region zu bekommen.

 

Nachdem tatsächlich alternativ denkende Menschen mit drei Kindern von hier fortzogen, werden wir wohl die nächsten sein. Hoffentlich finden wir bald einen Hof, auf dem wir bis zu unserem Tod leben und wirken können. Damit komme ich zum Durchhaltevermögen.

 


Durchhaltevermögen

Lutz ist heute (17.10.2015) 5 Jahre auf der Welt.  Sein Bruder Elia wurde vor kurzem drei und Bastian ist jetzt etwas über 8 Monate auf der Welt.

 

 Aufgrund der Tatsache, dass wir das öko-soziale Projekt „Medica-Mentem  Raum für Gesundheit und Bildung“ aufbauten, nahmen wir uns für Elia weniger Zeit. Er wurde während einer Hausgeburt geboren. Logisch, Wannengeburt, Lotusgeburt. Doch diesmal fast zur Gänze von Beate und mir allein, da die Hebamme erst kam, als Elia bereits geboren, die Plazenta jedoch noch in Beates Bauch war. Lutz und „meine“ Schwägerin Sonja, die wie eine Schwester für mich ist, waren bei der Geburt auch dabei.

 

Ob wir Angst hatten? Ich kann nur von mir sprechen. Ich hatte erst keine. Schließlich ist das Kinder, bzw. „Junge“ bekommen das Natürlichste der Welt und wird seit Millionen von Jahren meist ohne Ärzte praktiziert. Doch als Elia aus Beate heraus gekommen war uns so grau aussah und nicht atmete, hatte ich meine Angst, dass er tot sein könnte, enorm im Zaum zu halten, damit die anderen von eben dieser nichts mitbekamen. Umso erleichterter war ich, als er dann endlich nach Luft „schnappte“.

 

Getragen wurde Elia fast nur von Beate. Ich war durch die ständigen Reibereien mit Nachbarn, die immer öfter auch zwischen uns aufkamen, durch das ewige und erfolglose Suchen nach einer Einnahmequelle, die ich dank meiner Fähigkeiten und ohne mich ausbeuten zu lassen nutzen könnte so weit von meiner Gelassenheit weg gekommen, dass ich den Sinn der Worte „Erst kommt das Fressen und dann die Moral“ absolut erfassen konnte. Immer seltener erlebte ich mich als der liebevolle Vater oder Partner. Wobei ich den liebevollen Vater weitaus öfter lebte und auch heute noch lebe, als den zufriedenen Partner. Alles hat eben seine Zeit. Den Wunsch Elia tragen zu wollen, fühlte ich sehr selten. Dafür übernahm Sonja, „meine“ Schwägerin, diesen Part .

 

Elia bekam häufiger eine Windel an und wurde im Ganzen jedoch trotzdem seltener getragen. 24 Stunden am Tag lässt sich eben nur durchsetzen, wenn die Familie nichts neu aufzubauen hat, bzw. von mindestens einer Ursprungsfamilie „getragen“ wird. Bei uns trug keine Familie mit. Wir waren und sind auf uns allein gestellt. Nicht ganz! Der eine oder andere Mensch, ob fremd oder Freund, unterstützt uns immer dann, wenn wir nicht mehr ein noch aus wissen. Dafür mein Dank!

 

Bastian wurde vor etwa acht Monaten geboren. Diesmal entscheiden wir uns bewusst für eine Hausgeburt in Eigenregie. Der asozialen Gesetzeslage wegen, dass die Hebamme ins Gefängnis kommen kann, wenn ein Baby bei der Geburt verstirbt und auch die Eltern wegen Totschlag angeklagt werden können, sagten wir Esther sofort, dass wir uns gern von ihr betreuen lassen, aber das Kind alleine zur Welt bringen. Ihre Haftung schlossen wir durch ein entsprechendes Dokument aus, in dem wir jedoch vorgaben, dass wir das Kind im Krankenhaus zur Welt bringen wollten, um selbst der Anzeige des Totschlags zu entkommen, falls etwas schief gehen sollte.

 

Bastian wird wieder mehr getragen. Auch wird wieder mehr  darauf geachtet, ob er „muss“. Das Tragen übernehmen allerdings schon wieder Beate und Sonja, da ich endlich eine Möglichkeit gefunden haben könnte Einnahmen zu generieren, dank der wir aus dem offenen Strafvollzug „Hartz IV (Kurzform HIV)“ herauskommen können und praktisch täglich mit Klagen gegen das sogenannte jobcenter, die ich alleine führe, mit der Suche nach einem anderen Hof, als auch mit allerlei zu tun habe, was den aktuellen Hof und die fast tägliche Info-Suche -  wider der Propaganda die wir glauben sollen - über die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zustände im Land betrifft, bzw. ziemlich häufig zu sehr mit meiner Unzufriedenheit zu tun habe.

 

Zudem soll der neue Hof ja in einer Region sein, in der es mindestens eine Freie Schule oder eine Montessorischule gibt, da wir in der Endkonsequenz natürlich auch enorm mit dem Schulsystem, hadern. Produziert es doch noch immer überwiegend willfährige Ja-Sager und sortiert  noch immer in 1% angeblich Elite und 99% brave Pflichterfüller ein.  – Was ist auch zu erwarten von einem System, dass dazu erschaffen wurde erst Ja-Sager als Soldaten zu erhalten (Bismarck) und heute Ja-Sager als Konsumenten und Arbeitnehmer?

 


Das Thema ist der Zusammenhalt!

Und mit diesen Struktureen, wie ich sie schilderte, läßt sich eben alles so zusammen halten, dass ich reGIEren kann, wie ich möchte. Unerheblich ob als gwählter Politiker, den ich als Marionette der sogenannten FinanzElite erlebe, oder als Elternteil. Die Frage die sich mit stellt ist die Folgende:


Wie kann bei all den Konflikten eine Familie trotzdem zusammen halten und eine Art zu leben vorleben, von der sie meint, dass es für sie selbst und möglicherweise auch für andere eine Möglichkeit darstellt, dank der im Idealfall auch wir Eltern, spätestens jedoch die Kinder ein Miteinander in die Menschheit und auch in die Natur hinaus tragen, dass die Bezeichnung auch Wert ist?

 

Die Antwort ist, wie immer, bis auf die grundsätzliche Struktur, kein Allgemeinplatz. Jeder hat selbst seinen Weg zu finden. Doch grundsätzlich gehört ein eiserner Wille es schaffen zu wollen genauso dazu, wie die Konsequenz sich und die Familienmitglieder immer wieder wahrzunehmen, zu reflektieren, zu hinterfragen und von Tag zu Tag bewusst zu machen, was ich will. Will ich den bequemen Weg und trenne mich beispielsweise von dem was aus mir selbst heraus nach Ausdruck ruft oder gar vom Partner? Oder will ich den Zusammenhalt vorleben, den ich erleben möchte? Und sei es auch weniger liebevoll als ich es mir wünsche? Was bin ich bereit zu opfern? Was bin ich bereit zu tun, um mir selbst, Partner, den Kindern, der Schwägerin und auch allen anderen bewusst zu machen:

 

Ich lebe mein Ding und lass dich dein Ding machen, wie ich hoffe, dass du mich mein Ding machen lässt. Ich lebe wie ich lebe, weil es mir anders nicht möglich ist, ohne mich selbst zu verraten und zu verkaufen. Ich lebe wie ich lebe, weil es mir wichtig ist, dass unsere Kinder in Zukunft mehr in Freiheit und zufriedener mit sich selbst leben und nicht mehr als Lohnsklave und braver Untertan. Ich lebe wie ich lebe, weil es mir wichtiger ist, dass wir und die Kinder , die nicht unsere Kinder sind, sondern die Kinder des Lebens, nach unseren Bedürfnissen leben und sich nicht von eben diesen durch Ersatzbefriedigungen zu ersetzen suchen. Denn erstens sind Ersatzbefriedigungen keine befriedigende Lösung für mich, noch haben sie für mich etwas mit Frieden zu tun.

 

Denn die meisten Ersatz“befriedigungen“ nutzen wir auf Kosten anderer. Menschen, Kinder sterben dafür, dass sich Menschen der westlichen Welt diesen Luxus, diesen Wahnsinn leisten können, nicht nach den Regeln der Natur, welche unter anderem das Schenken und Teilen sind, leben, sondern  ihre Zufriedenheit, ihren inneren, ihren familiären und ihren Zusammenhalt als Gemeinschaft dem Mammon und dem Konsum opfern.

 

  

Warum tu ich mir, der Familie und anderen das an?

Im Grundgesetz steht (unter anderem):

 

Art. 1:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

 

Art. 2:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

 

Art.3:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

 

Art. 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

 

Art. 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

 

Art. 6:

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

 

Art. 11:

(1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.

(2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden oder in denen es zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes, zur Bekämpfung von Seuchengefahr, Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen, zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist.

 

Art. 12

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.


Art. 19:

(1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.

(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.

(3) Die Grundrechte gelten auch für inländische juristische Personen, soweit sie ihrem Wesen nach auf diese anwendbar sind.

(4) Wird jemand durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen. Soweit eine andere Zuständigkeit nicht begründet ist, ist der ordentliche Rechtsweg gegeben. Artikel 10 Abs. 2 Satz 2 bleibt unberührt.

 


Diese und andere Rechte und Pflichten nehme ich ernst und fordere sie für mich und die Familie, der ich zugehörig bin ein. Wie auch für dich und deine Familie. Nach ihnen richte ich mein Leben aus.

 

Denn würden wir uns alle nach Ihnen ausrichten, lebten wir sie alle vor, achteten wir sie alle, wir würden ein völlig anderes Miteinander leben und erleben. Ein miteinander, dass es Wert ist auch so bezeichnet zu werden.

 

Doch weil so viele Menschen die Grundrechte nicht kennen; weil so viele Menschen ihre Grundbedürfnisse, wie auch die Grundbedürfnisse der Mitmenschen nicht kennen; weil so viele Menschen nicht zwischen Berufung/Beruf und Einnahmequelle/Job unterscheiden; weil so viele Menschen konsumieren wie sie konsumieren und nicht hinterfragen, was hinterfragenswürdig ist; Weil so viele Menschen sich so von ihrer eigenen Angst antreiben, an Stelle von Ihrem Trauen, ihrem Glauben, Ihrer Liebe, beflügeln lassen, erleben wir ein „Miteinander“, was ich als Gegeneinander erleb.

 

Das alles ist für mich der Grund, warum wir unser Leben der Wirtschaft opfern. Wie Platon schon in seinem Höhlengleichnis darstellt, tendiert der Mensch dazu lieber das Gewohnte zu behalten, obwohl es sich als falsch, als überholt herausgestellt hat, er tendiert dazu lieber den Boten des „Anderen“ (Gedankens) zu opfern, als den anderen Gedanken anzunehmen und sich dadurch selbst zu ändern. Er verkauft die Fessel mit der er sich bindet lieber als goldenes Fußkettchen, als sich einzugestehen, dass er ein Sklave ist. Ein Sklave seiner Angst.

 

 

Herzliche Grüße

Axel

 

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So

31

Mai

2015

Artgerechte Tierhaltung

So

17

Mai

2015

Langes Wochenende...

Moin Moin!

 

Vom Grundsatz her war ja für heute angedacht die Vorzuchten auszupflanzen.

 

Aber ersten war das eine oder andere dann doch noch immer etwas klein und zweitens kam es mal wieder anders als gedacht.

 


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So

03

Mai

2015

Wie das Leben so spielt

Vom Grundsatz her wollen wir weg. Und auch jene, die direkt um uns herum wohnen, bzw. auch unser Vermieter, würden uns lieber heute als morgen hier weg haben.


Doch scheinbar haben wir hier noch immer die eine oder andere Lektion zu erfassen, bzw. zu lernen.


Und zwischenzeitlich werden wir hier eher mehr, denn weniger.


Vor fünf Tagen sind zwei Hängebauchschweine bei uns eingezogen. Der ehemalige Besitzer suchte sie dringend abzugeben. Und da sie uns zum einen an die Schweine erinnern, die wir später auch halten möchten - genau, Schwäbisch Hällische - und weil ich dachte, den Fuchs so fern  halten zu können, ohne den Elektrozaun bauen zu brauchen, fiel die Entscheidung sie aufnzunehmen leicht.


Ok, das mit dem "Fuchs fern halten" stimmt denn wohl nur am Tage. Und da die zwei Süßen, die auf die Namen Rosalie und Wilma hören, gern auf Nachbars Grundstück spazieren, hatte ich den Zaunbau dann doch, und zwar sowohl umfassender, als auch schneller, voranzutreiben und umzusetzen.

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Di

14

Apr

2015

Calmaté - Beruhige dich

Wir erleben, dass wir einen "vor den Latz" bekommen haben...

 

...Runter kommen. Sammeln. Zeit zur Reflexion und zum lösungsorientierten Dialog.

 

Was erleben wir?

 

Welcher Konflikt in uns, bzw. miteinander ist Ursache dessen, was wir erleben?

 

Wollen wir den Konflikt lösen? 

 

Wie möchten wir den Konflikt lösen?

 

Beginnen wir von Anfang an...


Ich fand einen Hof, von dem ich nicht überzeugt war. Doch ob der "Alternativen" redete ich ihn mir schön. Wohl nicht die optimale Grundlage für einen Ort des Gesunden Miteinanders, oder?

 

Also erlebte ich in der Folge vielerlei, dank dem ich im Einzelfall sagen konnte: "Naja, was soll´s. Schafen wir schon. Irgendwie." Doch in der Summe sieht es dann doch eher aus, wie eine Litanai von Zeichen und Hinweisen. Gesamt-Tenor: "Geh noch einmal in dich! Willst du dir das wirklich antun? Ist das gesund für dich und deine Familie? Ist das der Ort, an dem du sesshaft werden willst?"

 

Doch erlebte ich eben einen Umstand, der mir sehr wichtig ist. Es wohnen Gleichgesinnte in der Nähe. Und wir könnten uns gegenseitig unterstützen und auffangen, feiern und entwickeln.

 

Doch was nutzt es, wenn jeder von uns einen Vorbehalt hat. "Die Küche hätt´ ich lieber so, dass ich die Kinder von da aus im hof und im Garten spielen sehe.", "Der Betonputz muss runter. Und die drei nach außen drängenden Balken... ...ob wir das alles alleine gemeistert bekommen?", "Wenn ich den Hof jetzt kaufe, steht meiner Frau, von der ich getrennt lebe, die Hälfte zu. Die Scheidung geht vor!"

 

Und so wurde programmiert, was wir letztlich erlebten.

Die Absage.

 

Also. Annehmen was erlebt wurde. Runter schalten. Dankbarkeit für das Erlebte (emp)finden und leben. Abstand nehmen. Noch einmal sammeln und klären, was wir uns wünschen und wann wir es uns wünschen. Dann noch intensiver das vorleben, was wir uns als Erlebnis wünschen. Gegenseitiges Unterstützen, nämlich. Weniger Oberflächlichkeit und Ablenkung. Mehr Tiefgründigkeit und schaffen an dem was wir gerne tun und was wir erreichen möchten.

 

Und:

Uns in Geduld und im Glauben üben, dass wir stets erleben, was für unsere Entwicklung das direkt Hilfreichste ist. Unabhängig davon, was das Ego dazu sagt.

 

Es gibt so viele Höfe im In- und Ausland.

Unserer ist garantiert dabei und wartet nur darauf von uns entdeckt und entweder wiederbelebt oder weiter gelebt zu werden.

 

Namasté

 

Di

07

Apr

2015

Fraktale Fehler & Lösungsansätze

Namasté.

 

Die Dokumentation "Zeitgeist Moving Forward" befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen der aktuell crashenden Systme und bietet bietet interessante Lösungsansätze, wie ich meine.

 

Fast all die vom Menschen erschaffenen System laufen den Naturgesetzen zuwider. Ein Grund, warum sie irgendwann zusammen brechen. Was die Natur schädigt, ist grundsätzlich dem Untergang geweiht, so es diese ausreichend stark schädigt.

 

Grundsätzlich wollte ich hier so lange über nichts anderes schrieben als über unser Projekt, bis unser neuer Wohn- und Schaffensort gefunden und ggf. biologisch so weit herausragend saniert wurde, dass er bewohnbar ist und eine Basis bietet, dank der nachhaltig Lebensmittel angebaut, Tiere gehalten und Menschen darin unterstützt werden können sich selbst gesund zu machen und zu bilden.

 

Doch letztlich wäre dies egoistisch, denk ich grade...

 

Und da der oben verlinkte Film vom Grundsatz scheinbar alles enthält, was ich an Kritik vorzutragen haben, wobei ich dazu sage, dass jede Kritik das Potential hat konstruktiv genutzt zu werden, wie auch Ideen zur Lösung der aktuellen Herausforderungist es mir wichtig ihn hier und jetzt zu posten. Mit der Hoffnung, dass du dir die Zeit nimmst ihn in ganzer Länge, gern in Etappen, auf dich wirken zu lassen und seine Aussagen zu reflektieren.

 

Danke. wie immer, für deine Aufmerksamkeit!

 

Herzliche Grüße

Axel  

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Di

07

Apr

2015

Zeitgeist Moving Forward

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Fr

20

Mär

2015

Die Natur lässt sich nicht reglementieren...

...und nach den Naturgesetzen lebende Menschen auch nicht

 

Ich lieb es, den Staat mit seinem Verwaltungs- und Reglementierungswahn ad absurdum zu führen.


Obwohl die gesamte Natur eine absolute Anarchie ist, haben die meisten Menschen Angst dies auch für sich zuzulassen.


Dabei kann der Mensch die Natur und Menschen die sich ihren Ängsten selbstbewusst stellen, nicht reglementieren, da die einzigen Regeln der Natur die Naturgesetze sind und jene, tatsächliche, Moral und Ethik, die sich selbstbestimmte Menschen selbst geben.

 

Soeben beim Standesamt.

Der Dialog ist sinngemäß und auf das Wesentliche reduziert wiedergegeben:

 

„Hallo!“ sage ich. „Guten Tag.“ Antwortet die Bedienstete des Standesamtes. „Haben Sie ein paar Minuten Zeit für mich?“, frage ich daraufhin. Was sie mit der Einladung nährer zu kommen beantwortet.

 

„Ich möchte die Geburt unseres dritten Sohnes anmelden.“ Fahre ich fort, setze mich nach der Einladung auf einem Stuhl Platz zu nehmen hin, reiche das Familienstammbuch und meinen Personalausweis der auf mich sehr freundlich und natürlich wirkenden Dame.

 

„Ich weiß nicht, ob wir noch irgendetwas brauchen.“ Füge ich hinzu.

 

„Wir haben hier nicht so viele Geburten.“ Bekomme ich zu hören. Was wohl schon viel über die Bevölkerung hier aussagt.

 

Nach dem Überprüfen, welche Unterlagen die Dame noch braucht, erfassen wir, dass eine schriftliche Bestätigung eines Arztes, einer Hebamme oder eines Geburtsbegleiters vorzulegen ist.

 

„Wir haben eine Hausgeburt gehabt, bei der nur wir zugegen waren. Unsere Hebamme haben wir bewusst vorher ausgeschlossen, damit sie nicht Gefahr läuft im Extremfall wegen Todschlags angezeigt zu werden. Wir haben diese Konsequenz nur auf uns reduziert.“  „Das geht nicht.“ Lautet die Antwort, die ich erwartet habe und nehme sie schmunzelnd in Empfang.


„Ja, das ist mir bekannt, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Doch sind wir die Einzigen die bestätigen können, dass wir ein Kind zur Welt gebracht haben. Übrigens zum zweiten Mal. denn bei Elia, unserem Zweitgeborenen war auch keine Hebamme zugegen.“ sage ich und lächle die Dame freundlich an.

 

Sie steht auf, auch weiterhin freundlich und hilfsbereit, und sucht sich das Buch, in dem geregelt ist, was behördlich wie zu sein hat. Unpraktisch, dass in ihm mit keinem Wort auf Geburten im Auto, von mir aus auf dem Weg zum Krankenhaus oder eben auch Hausgeburten erwähnt sind.

 

„Wir sind eben unnormal und machen als selbständige Menschen gern, was der Staat nicht erwartet.“ Sage ich. Wissend, dass wir auch so manchem Untertanen ein Dorn im Fleische sind. Und außerdem: „Ich habe eine Idee. Da niemand außer uns bestätigen kann, dass unser Sohn geboren wurde, wohl aber die Hebamme bestätigen kann, dass ein Neugeborenes von uns gepflegt wird, was halten Sie davon, wenn wir bescheinigen, dass unser Sohn geboren wurde?“

 

„Ja, so machen wir das. Ich schreibe Ihnen eine Bescheinigung, wie sie Hebammen, Ärzte oder andere Geburtsbegleiter auszufüllen haben und schicke diese dann Ihnen zu.“

 

„Und fügen bitte noch den Passus hinzu, dass unsere Hebamme bestätigt, dass ein Säugling in unserer Familie anwesend ist.“ erwidere ich.

 

Tja, so ist das, wenn Mensch eigenständig lebt. Es ist im System nicht vorgesehen. Und während der Staat immer öfter seinem Untertanen als unmündigen wahrnimmt, und darauf mit Entrechtung reagiert, gibt es immer wieder Menschen  wie uns, die ihm mit einem Lächeln den symbolischen Stinkefinger präsentieren.

 

Wir sind nicht der Staat, wie wir auf der Schule weiß gemacht bekamen. Ganz im Gegenteil haben wir immer öfter unsere Rechte und Bedürfnisse gegen den Staat durchzusetzen!


Wir werden vom Staat als Bürgen und Untertanen missbraucht, obwohl die meisten noch wähnen als Bürger wahrgenommen zu werden.. Und so meisten Menschen in diesem und in anderen Landen sich so viel sang- und klanglos gefallen.


Wir nicht. Und wir werden täglich mehr.

Der (Bewusstseins-) Wandel mag sich verlangsamen lassen. Doch ist er unaufhaltsam. So unangenehm und unerwünscht dies für viele auch zu sein scheint.

 

Wir erwarten also das Bescheinigungs-Formular, welche sich mit Genuss als Hebammer-Ich, ungeschult und erfahren“ unterzeichnen werde.


Womit ich auch Hartz IV ad absurdum führe, da ich bestätige, dass wir einen Menschen mehr im Haushalt haben, der Hartz IV zu bekommen hat, während aus dem sogenannten jobcenter heraus weiterhin versucht wird uns a la  „Bringen Sie bis zum (Tage X)  die Geburtsurkunde und einen Kostenvoranschlag zur Anschaffung der Möbel für das Neugeboren mit und beachten Sie, dass es Höchstgrenzen gibt, die zu erstatten sind.“ zu entmündigen. Sorry, mit uns geht das nur auf Augenhöhe.

 

Deutschland, Land der obrigkeitshörigen Menschen, Land der Arroganz und Überheblichkeit, Wir werden täglich mehr, die sich dem allem widersetzen. Die kritische Masse ist bald erreicht. Und ihr, die über uns zu herrschen suchen, ihr fühlt das und werdet täglich nervöser und hilfloser. Diktatur, auch wenn sie als Demokratie verkauft wird,  ist eine relativ kurz währende ReGIERungsform. Wir tun alles, um eine direkte Mitbestimmung zu leben. Öfter, umfassender und langanhaltender. Denn soziale und ökologische Antworten auf die drängenden Fragen von heute gebt ihr nicht. Dann geben eben wir euch unsere.

 

Während der Staat unsereiner nach dem Ignorieren und dem Lächerlichmachen nun mit Verleumdung und unter Umständen auch mit Unterwanderung begegnet, ob bei S21, bei den Mahnwachen, dem Friedenswinter oder jüngst Blockupy, zeigen wir deutlich auf, dass wir unseren eigenen Willen haben und ihn durchzusetzen wissen.


Und die Angst darüber macht sich in den sogenannten, aus meiner Sicht inzestinösen, Eliten genau so breit, wie im Kreise der Kofferträger in Politik, den Verwaltungen und den Propaganda-Medien, welche eine neutrale Berichterstattung vermutlich nur noch dann, wohl als Alibi für die Zukunft, bringen, wenn die meisten nicht mehr TV schauen (ab 22.45h also) oder wo die meisten nicht hinschauen (Internet).


Dass sie die Abläufe leugnen, immer öfter unflätig kommentieren und immer mehr Angst und Schrecken zu verbreiten suchen, wie auch immer mehr Grundrechte einschränken, zeigt mir das ganz deutlich.


Bereite dich auf den Tag X vor, an dem die vom Menschen erschaffenen widernatürlichen Systeme zusammenbrechen. Denn dass er kommt ist mathematisch gewiss..


Wir tun es jedenfalls täglich.

 

Herzliche Grüße

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So

22

Feb

2015

Menschwerdung

Fotograf aboutpixel, Homepage: Pixelio
Fotograf aboutpixel, Homepage: Pixelio

Namasté.

 

Wo stehen wir als Menschheit und wo gehen wir hin?

 

Um dieser Frage nachgehen zu können, ist es bedingend eine umfassende Analyse darüber zu machen, wo wir sind und was die Auswirkungen davon sind. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, womit sich welche Menschen in welcher Anzahl brutal antreiben, bzw. sanft motivieren, um zu erkennen, dass ein Wandel bemerkbar ist, den die Masse zwar aufhalten möchte, weil er ihr unbequem ist, der sich aber nicht mehr aufhalten lässt, weil die kritische Masse längst erreicht ist. Wobei sie, aus meiner Sicht heraus und nach meinem Geschmack gerne öfter erlebbar sein kann.

 

Da der Mensch zu 99% irrational tickt, also aus dem Bauch heraus entscheidet, sich aber allzu oft noch als Realist wähnt, und die Wissenschaft von allem was es gibt nicht einmal 10% erklären kann, entbehrt dieser Text völlig der wissenschaftlichen Grundlage und dient lediglich dazu, meine Meinung aufzuzeigen.

 

Ich weise absolut von mir Recht haben zu wollen, da ich mit meiner eigenen Meinung bereits mehr als genug zu tun habe.

 

Wenn ich zu Anfang vom „Menschen“ spreche, meine ich die Masse der Individuen. Wohl in der Kenntnis seiend, dass immer mehr Menschen sich völlig konträr ausdrücken!

 

Also los:

 

Ist-Zustand – Struktur des Krieges auf allen Ebenen:

Der Familien-, gesellschaftliche, europäische und der weltweite Zusammenhalt werden im Sinne des „Teile und Herrsche“ systematisch zerstört. Denn Menschen ohne Urtrauen sind ängstlicher. Und nur Ängstliche lassen sich reGIERen, bzw. lassen sich von ihrer eigenen Gier antreiben.

 

Die inneren und äußeren Dialoge sind selbst- und fremdsabotierend („Ich bin zu fett!“ / „Das schaffst du nie!“), wie sie ebenfalls mehr oder weniger frei von absoluter Liebe (also auch liebend, obwohl etwas gesagt oder getan wurde, was nicht „gut“ geheißen wird) und der Anerkennung des Seins vorrangig zur sogenannten Leistung.

 

Der Mensch spricht lieber von „man“ als von sich selbst oder vom Anderen, weil er gelernt hat sich aus der Verantwortung zu ziehen. Er will nicht mehr sein was er ist, sondern sein was er scheint.

 

Die Folgen sind, das männliche und weibliche Attribute immer mehr als Diskriminierung erachtet und in der Folge negiert werden. Kaum noch jemand ist sich bewusst, dass „Mann“ und „männlich“, wie die Synonyme „Frau“ und „weiblich“ zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind. Folgerichtig werden auch Begriffe wie „herrlich“ nicht mehr mit dem Synonym „dämlich“ in Relation gesetzt.

 

Der Mensch befindet sich immer mehr im Konflikt von seinen Trieben, als dass er seine Bedürfnisse entziffert, differenziert thematisiert und sich selbstbewusst für eben diese einsetzt. Dort finden Frauen immer seltener ihren Lebens-Partner, wie Männer logscherweise immer seltener Lebenspartnerinnen finden. Ja selbst als Partner im Sinne einer den Mensch als lebensfähiges Wesen bedingenden Sexualität finden Menschen immer häufiger immer später zueinander. Mann traut sich nicht mehr Mann zu sein. Und Frau nicht mehr Frau zu sein.

 

Dass „männlich“ auch bei Frauen vorkommt, genau, dass sind z.B. jene Frauen, die „weiblichen“ Männern das Einparken vormachen, und Weibliche Männer „männlichen“ Frauen in Sachen Empathie Meilen voraus sind, das wird zwar allmählich wieder häufiger, doch in der Masse eher nicht, im Bewusstsein getragen.

 

Menschen lassen sich immer mehr und immer härter ausbeuten, schikanieren und verleugnen sich und ihre Triebe, um vom Konsum und Gebrauch her, wie auch monetär und materiell noch einigermaßen mithalten zu können.

 

Es gilt als aufgeklärt, wer seine Kinder so früh wie möglich anderen, fremden Menschen anvertraut, deren Wertvorstellung die meisten Eltern nicht einmal wissen wollen. Auf der anderen Seite wird jedoch über die Verrohung und die Kinder von heute gewettert. – Letzteres wurde jedoch schon im alten Griechenland mit den Worten „Was soll aus unserer Welt nur werden, da unsere Kinder sind wie sie sind.“ – Was eben auch zum Ausdruck bringt, dass wir als Menschheit, Ausnahmen bestätigen sozusagen die Regel, empathisch noch eher im Säuglingsalter steckengeblieben sind. Und emotional eher Rollstuhlfahrer sind, denn feinmotorische Menschen. Wenn Erwachsene laufen lernen müssten, so gölte für die meisten unter uns, dass sie eher an Ort und Stelle verhungern würden, da ihnen der Mut zur Lücke genau so fehlt, wie der Wille sich für einen Herzenswunsch einzusetzen, egal was es koste.

 

Die weiteren Auswirkungen:

Armut, Angst und Orientierungslosigkeit auf allen Ebenen sind hier die Ursache. Nicht auffallen wollen, um keine Sanktion zu erhalten ist DAS Credo vieler Menschen. Dieses Fraktal ist in, bzw. auf, allen Ebenen zu erleben. Im Denken und Fühlen, im Machen und Unterlassen, im An- und im Abschaffen, im Los- und zulassen genau so, wie darin sich vorzumachen ein Held, ein Macher zu sein, sich aber de facto in der Opferrolle bequem gemacht zu haben. Von Wert ist, was materiell selten ist. Tatsächliche Werte werden eher belächelt. Technokraten und Ökonomen bestimmen das Leben mehr als je zuvor. Die Menschlichkeit, im Sinne von Feinfühligkeit, sozial und ökologisch bedacht, ist herunter gekommen und gilt oftmals nur noch für sich selbst und in der Nachbarschaft. Um es politisch zu sagen: Grüne Ideale wurden geopfert, um den eigenen materiellen Status aufzubauen, bzw. zu opfern. Grüne, das sind heute jene, die früher in der CDU saßen. „C“ und „S“ in Parteinamen sind Makulatur, wie es selbstredend ist, dass die Lüge den Vorrang hat. Nicht anders kann es sein, da die meisten europäischen Politiker lässig Wahlzusagen ignorieren und es sogar als anmaßend erachten, wenn Wähler auf die nicht eingehalten Versprechen zu sprechen kommen.

 

Doch ist auch zu bemerken, dass sich hier etwas tut! Da sind in Griechenland doch tatsächlich Politiker gewählt worden, denen es um das Wohl der Menschen geht! Was für eine Dreistig- und Orientierungslosigkeit bei fast allen populären Politikern und den meisten Wählern! Wie können die es wagen zu ihren Wahlzusagen zu stehen und sich nicht der Marktkonformen Demokratie, sprich dem Finanz-Faschismus, zu unterwefen! – Noch eher die Ausnahme, denke ich, dass dieser Typus Mensch auf dem Vormarsch ist, wenn gleich aktuell die Folgen des sozialen und ökologischen Ausverkaufs noch lange zu spüren sein werden. Der Mensch versteht sich als homo oeconomicus und als rational, obwohl er beides definitv nicht ist undbeides ihm mehr schadet, als es ihm nutzt. Der Mensch erachtet sich als aufgeklärt, als Vorbild für andere und will noch immer missionarisch jenen bringen, was er als zivilisatorisches Highlight betrachtet, obwohl es tatsächlich sein Untergang ist. Vom Schulsystem, über das angebliche Rechtssystem, über die angebliche Demokratie, die Agrarindustrie, die Pharma-Mafia und das organisierte Verbrechen im Geld- und Bankensystem.

 

Im Sprachgebrauch findet sich so etwas in der Ächtung von Begriffen wie „Versteher“, der Denunziation des tatsächlich „Sozialen“ (in der Folger gilt als sozial, was de facto asozial ist = Stichwort „Austerität“) wieder und der Etablierung des Krieges auf allen Ebenen. Wobei das widerspenstige Volk im Allgemeinen nur dann mitmachen will, wenn es um Kriege geht, die weit weg sind. Wie kann es dies nur wagen?

 

In der Folge verlor der Mensch den Kontakt zu sich, zu seinen Bedürfnissen

Er verlor das selbständige Denken genauso, wie er die Resilienz, die Widerstandskraft verlor, die er braucht, um seinem inneren Ausdruck nach außen zu tragen, obwohl andere es „nicht gut heißen“, wie er ebenfalls seinen Willen und seinen Mut verlor, genau das zu tun Daher werden jene die das tun auch diffamiert und drangsaliert. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf. Um mit Platon zu sprechen, sind dies die Schattenmenschen aus seinem Höhlengleichnis, die dem, der mit der Erkenntnis kommt, dass das Licht die Ursache der Schatten ist, notfalls den gar aus machen, nur um sich weiterhin an ihre Weltvorstellung klammern zu können. Hier werden die Geißeln der Menschheit, im Wesentlichen Geld, Diktatur und Arbeit, als goldene Fußkettchen verkauft, um weiter machen zu können wie bisher.

 

 

 

So spaltet sich das Lager der Menschheit im wesentlichen in zwei Gruppen (Lager):

 

Angepasst untertänig sein, auf der einen Seite, um nicht unangenehm jenen gegenüber aufzufallen, die ihm gefährlich werden können (Staat oder biologisch, bzw. psychologisch stärkere Menschen) und auf der anderen seine exzentrisch und aggressiv gegen jene, die er als ihm unterlegen erachtet. Immer auf der Suche nach der Anerkennung und der Liebe, die sich diese Menschen nicht selbst geben können.

 

Interessanter Weise haben diese Menschen trotzdem den Wunsch einzigartig zu sein. Erkennen aber nicht, dass sie das von Geburt an per se sind. Somit wird von der Stange gekauft und aufgrund des Mangels der in der Schule abtrainierten Vorstellungskraft (Phantasie), Kreativität und Lebensfreude wird dann „individualisert“. Wobei auch hier die Normalität wieder das Sagen hat. Beispiel: VW Golf GTI als Statussysmbol, aber aufgetuned bis zum Abwinken, jedoch eben auch nur wieder mit dem, was der Staatsapparat erlaubt.

 

Das Rebellische ist eher der Papiertiger, eher Katergleich und doch am Stammtisch als menschenfressender bengalischer Tiger verkauft. Innerhalb dieser Gruppe wird geprahlt, aber es fehlen die konsequenten Schritte, die eine tatsächliche Weiterentwicklung im Sinne der Menschwerdung bedingt. Wissen gibt es on masse. Es hapert im Wesentlichen an der Umsetzung. Hier macht sich die Struktur der Angst bemerkbar.

 

Der Mensch innerhalb dieser Gruppe posaunt von Veränderung, die es dringend bräuchte, ist aber nicht Willens sich selbst zu ändern. Hier soll es billiges Fleisch geben und im Maximalfall keine Massentierhaltung 8oder sie wird unreflektiert in Kauf genommen. Es soll keinen Atomstrom geben, aber bitte keine Windräder und keine Überlandleitungen in der Nähe des eigenen Hauses. Da wird von Krieg geredet, aber über die in der Folge von vielen Soldaten als psychologische Kompensation gebrauchte Folter und Vergewaltigung wird sich erregt. Krieg ist im Extremfall sogar gewollt, um den Lebensstandard zu sichern, bzw. dem Ego Ausdruck zu geben, aber man selbst will natürlich nicht Teil dieses Krieges sein.

 

Hier wird von Schuld gesprochen und eher selten die Ursache bei sich gefunden.

 

Typisch ist hier auch, die Negation der Angst. „Man“ habe Respekt“, aber keine Angst. Logische Schlussfolgerung, wenn Mensch sich selbst nicht auf die Schliche kommt. Er bleibt auch emotional eher an der Oberfläche.

 

Sysiphusartig vegetieren diese Menschen aus meiner Sicht heraus dahin, Das Leben nicht kennend und dem Konsum, den fast immer unmöglich zu erfüllenden Schönheitsidealen hinterher hechelnd. Zufriedenheit währt hier nur so lange, wie der Kick das Adrenalin frei setzt. Wie auch immer, aber fast schon Grundsätzlich auf Kosten anderer. Im Sprachgebrauch macht sich dies klar bemerkbar. Hier werden Vorteile gesucht und genutzt. Selten bemerkend, dass diese immer zum Nachteil anderer sind. Womit diese Gruppe von Menschen unbewusst auf Kosten anderer lebt.

 

Hier wird auch eher selten getan, was aus sich selbst heraus getan werden will. Hier wird getan, um Geld und Prestige zu erreichen, damit sich der Mensch, irritierender Weise, Dinge oder Dienstleistungen zuwenden kann, die völlig überflüssig sind, wenn der Mensch zufriedener in sich ruht.

 

Hier wird gearbeitet, also einer fremdbestimmte Tätigkeit nachgegangen. Egal, wie mies dies bezahlt wird. „Jede Arbeit ist besser, als keine Arbeit“ ist eines DER zentralen Dogmen innerhalb dieser Gruppe, mit der sich die Menschen meist unbewusst selbst zerstören. Dieser Gruppe gehören die meisten Menschen an.

 

Religion hat hier noch eher Bedeutung.

Hierarchische Anpassung ist die Regel.

 

Hier gibt es Solidarität nur Gleichgesinnten gegenüber. Menschen die weniger haben, werden von den Individuen dieser Gruppe respektlos behandelt, da sie für diese Menschen als wertlos, als Schmarotzer, betrachtet werden.

 

Womit eben auch die Reflexion meist ungenutzt bleibt, dass jeder im anderen sieht, womit er selbst im Konflikt steht.

 

Wünsche sind hier oftmals „Schnullerbacken-Wünsche“, womit ich jene Wünsche bezeichne, die mit Sätzen einhergehen die der Struktur folgen „Wenn ich… dann würde ich…“

 

 

Seine eigenen und die Bedürfnisse anderer achtend,  also dem inneren Ruf folgend, wie auch dem Ruf des anderen Raum gebend, orientieren sich die Menschen dieser Gruppe, des anderen Lagers aus Sicht der Erstgenannten, also „die Anderen“, die sie stören, an völlig anderen Werten.

 

Hier wird nicht von Freiheit schwadroniert, hier wird der Lebenstraum gelebt. Hier gibt es die meisten Herzenswünsche, womit ich jene Wünsche meine, dank der der Mensch alles zu riskieren bereit ist.

 

Innerhalb dieser Gruppe wird Reflexion mehr oder weniger häufig genutzt. Zumindest in Relation zu den Menschen der anderen Gruppe. Hier wird auch der Sinn-Frage“ eher nachgegangen und hier werden eher Antworten darauf gefunden. Hiermit meine ich zentrale Fragen, die seit der „Aufgabenverteilung zwischen Kirche und Wissenschaft praktisch kaum noch gestellt wurden, die aber nun, da sich Wissenschaft und Spiritualität wieder, als zwei Seiten derselben Medaille erkennend, annähern immer häufiger gestellt werden.

 

„Warum bin ich hier?“ - „Was bin ich?“ - Was ist der Sinn des Lebens/meines Lebens?“

Tiefergehend werden hier Fragen aufgegriffen wie:

 

„Gibt es Zufall und Schicksal in der Form von willkürlich überhaupt oder fallen mir lediglich zum passenden Zeitpunkt die passenden Möglichkeiten zu, dank derer ich mich weiter entwickeln kann?“

 

„Bin ich Körper und Geist oder habe ich lediglich Körper und Geist, um mich selbst erfahren/entdecken zu können?“

 

„Gibt es gut und Böse oder sind dies worthülsen einer Herrschaftssprache, dank der das Prinzip „teile und herrsche“ immer mehr gefestigt wird?“ - „Kann es Gut und Böse überhaupt geben, wenn es nichts gibt, was grundsätzlich von jedem Menschen auf der Welt immer zu 100% als „gut“ oder „böse“ anerkannt werden kann?“

 

„Welche Sprache, welche Begrifflichkeiten also, kann ich nutzen, um mich einfacher mit mir und meinen Mitmenschen lösungsorientiert befassen zu können?“

 

„Wie kann ich es schaffen zufriedener zu sein und somit mir und anderen mehr von Nutzen?“

 

Solidarität wird in dieser Gruppe auch andersartigen Menschen entgegengebracht, weil die Menschen dieser Gruppe einen völlig anderen empathischen Zugang zu sich und anderen haben. Altruismus, so es ihn gibt, ist in dieser Gruppe häufiger zu finden.

 

Auch herrscht hier eher mehr Respekt vor sich selbst und vor anderen. Der Mensch ist sich oftmals bereits bewusst, dass sein nach außen gebrachtes Innenleben die Ursache für seine Erlebnisse ist. Oder ist auf dem Weg dorthin.

 

Spiritualität steht hier eindeutig vor der Religion.

 

Strukturen werden hier häufiger hinterfragt und auch auf ihren eigentlichen Sinn hin, der dem propagierten oftmals diametral entgegen steht, erkannt. Als Mittel zur Bereicherung weniger auf Kosten der Massen, nämlich. Das Schulsystem wird als Nicht-Bildungssystem, das Krankheitssystem als Nicht-Gesundungssystem, industriell erzeugte Nahrungsmittel als krank machend und selbst angebaute Lebensmittel als die Gesundheit fördernd, Die Wirtschaftsdiktatur wird als solche genauso erfasst, wie der Finanzfaschismus als die treibende Kraft dahinter.

 

Das Bewusstsein, dass es bis auf die vom Menschen geschaffenen und der Natur zuwider laufenden Systeme, in der Natur Anarchie vorherrscht, macht hier keine oder kaum Angst, sondern erschafft den Wunsch, der zum „Mut zur Lücke“ führt.

 

Bei Menschen dieser Gruppe wird eher unwillig oder kaum noch gearbeitet. Hier wird eher geschafft und gewerkt. Der Unterschied hier ist markant! Der Mensch tut, was er aus sich selbst heraus tun will. Geld und Prestige sind dabei zweitrangig bis hin zu vernachlässigbar. Es gibt innerhalb dieser Gemeinschaft von Menschen immer mehr, die mit immer weniger Geld auskommen! Was auch logisch ist, da der Mensch sich weniger dem Konsum verschreibt und mehr erkennt, dass das was er zum Leben braucht meist nicht mit Geld zu erhalten ist.

 

Diese Menschen sind oftmals in der Lage tatsächlich zu leben. Da die Lebensfreude, die Selbst- und Nächstenliebe die Antriebskraft darstellt. Innerhalb dieser Gruppe ist es wichtig, weniger und weniger auf Kosten anderer oder der Natur, sprich Erde zu leben, bzw. für eben jene immer nützlicher zu sein. Das Bewusstsein, dass wir Menschen in der Masse für die Erde aktuell eher so etwas wie ein Parasit sind und eben nicht die Krone der Schöpfung; die Erkenntnis, dass der Mensch von der Natur mit einem Wimpernschlag ausgelöscht werden kann und somit der Mensch, jedes einzelne Individuum alles ihm/ihr Mögliche dafür zu tun hat, damit die Natur ihn wertschätzt und unterstützt, wächst innerhalb dieser Gruppe genauso exponentiell, wie die vom Menschen der Natur zu wider geschaffenen Systeme dem Kollaps entgegen gehen.

 

Menschen dieser Gruppe befassen sich mit Emotionen und Bedürfnissen der Art, dass sie früher oder später erfassen, dass alle Gefühle aus ihnen selbst heraus entstehen. Auf Grundlage ihrer Konditionierung und den von ihnen selbst geschaffenen Werten.

 

Rebellen und Querdenker, die diesen Begriffen auch entsprechen, gibt es eher in dieser Gruppe. Sie sind die Wegbereiter des Anderen, des für viele Neuartigen. Hier wagt der Mensch sich selbst zu ändern, um eine geänderte Wahrnehmung erfahren zu können.

 

Der Rebell nimmt es in Kauf von der Masse nicht anerkannt und nicht wertgeschätzt zu werden, weil es ihm wichtiger ist, sich selbst wertzuschätzen und Wertschätzung von Seinesgleichen zu erhalten. In der Folge sind die Lebensentwürfe und Interessen dieser Menschen in Relation der Menschen aus der anderen Gruppe ausgesprochen auffällig. Auch wird hier der Andersdenkende, zumindest in der Theorie als ebenfalls wichtiger Part eher wert geschätzt. Einher geht die emotionale und sprachliche Auf- und Abwertung unter und weicht einer Einschätzung im Sinne von „Orientierung“. Die Sprache nähert sich mehr und mehr der Friedvollen Kommunikation, in der es sich um Gefühle und Bedürfnisse geht, um Ursächlichkeit und Anerkennung, auch des Andersdenkenden, eben.

 

Der Umgang auf Augenhöhe wird hier eher gepflegt und durchzusetzen gesucht. Gerade auch mit Kindern. An Stelle von „Erziehung zu Zucht und Ordnung“, um es drastisch zu formulieren, wird hier die Beziehung zum Kind eher gefunden und auf die Bedürfnisse, auf den Entwicklungsstand des Kindes eher Rücksicht genommen.

 

Hier finden wir eher die Unangepassten, die nicht Verdummschulten, die Kreativen, die Menschen, die tun, was sie wollen. In der anderen Gruppe sind das meist jene, die zu dem einen Prozent der sogenannt Superreichen (wobei sie oftmals nur "reich" an Geld und Materiellem sind und eher selten an "absoluter Liebe" sich selbst und anderen gegenüber, wie ich meine) gehören. Was auch am Schulsystem liegt.

 

Einzigartigkeit wird hier eher jedem und allem zugesprochen und bedarf nicht mehr derartig der Betonung, wie innerhalb der anderen Gruppe. Autos, so sie überhaupt noch genutzt werden, werden nicht mehr der Art „individualisiert“ oder als Prestigeobjekt erachtet, sondern sind Mittel zum Zweck. Genauso, wie das Geld.

 

 

 

Wo geht es also hin?

Jeremy Rifkin, ein amerikanischer Publizist, Ökonom und Soziologe drückt es in seinem BuchDie empathische Zivilisation, in dem er von der nächsten Revolution als die "Empathische Revolution" spricht, vom O-Ton her so aus:

 

Der Mensch befindet sich seit seines Auftauchen auf diesem Planeten auf einer wellenartigen Entwicklung hin zum mehr und mehr empathischen Wesen. Der letzte empathisch höchste Ausdruck ist in den 70er Jahren zu verorten. Tierschutzbewegungen sind die folge genauso, wie die Hippi-Bewegung. Gefolgt von der Ebbe der Empathie.

 

Er, der Mensch, ist sich dessen nicht bewusst, hat im Bewusstsein noch nicht einmal die industrielle Revolution integriert, geschweige denn die Entwicklung der Dienstleitungsindustrie, und befindet sich vom Menschenbild noch immer eher im Bewusstsein des Agrarzeitalters.

 

Daher denken noch viele „Wer keiner Arbeit nachgeht, der darf auch nicht menschenwürdig leben. Ihm darf keine Solidarität entgegengebracht werden. Vielmehr ist von ihm alles abzuverlangen, damit er unserer Großzügigkeit anerkennt“. Wobei er sich oftmals erst nachdem sich Tiere satt gefressen haben, von dem ernähren kann, was diese ihm überlassen.

 

Solidarität wird dann fälschlich auch als „nicht-Einbahnstraße“ erachtet, obwohl sie de facto eine Einbahnstraße ist! Das Einzige was nach ihr für jeden gilt ist: „Wenn du sie brauchst, wirst du sie erhalten. Anforderungsfrei.“

 

Doch immer mehr Menschen spüren, noch meist unbewusst, wie ich denke, dass irgendetwas an der Propaganda des „Uns geht es gut!“ nicht stimmen kann. Immer mehr erfassen, dass das Wirtschaften als Mittelpunkt im Wesentlichen die Gewinnmaximierung durch Abbau von Arbeitskräften zum Kern hat und, dass die Industrie in den kommenden 10 Jahren 50 (!) der Arbeitsplätze abbauen will.

 

Dass in diesem Land die sogenannte Hartz-Gesetzgebung, eben nicht dafür da war, als wofür sie den Bürgern verkauft wurde, sondern dazu, um die Macht des Arbeitnehmers, der eigentlich ja der Arbeitgeber ist, zu brechen.

 

Die Menschheit erfasst nach und nach, dass die Schultern der Gesellschaft nicht jene sind, die uns als jene verkauft werden sollen, damit wir uns weiterhin zu deren Gunsten hin ausbeuten lassen.

 

Nicht Cäsar gewann Schlachten, noch Napoleon. Es waren seine Soldaten. Nicht die Unternehmer und die Großfinanziers erzeugen Waren und Dienstleistungen, das sind wir.

 

Es ist an der Zeit, ihnen die Macht zu nehmen, die sie nur in Anspruch nehmen konnten, weil wir in der Masse so bereitwillig die Selbstermächtigung abgegeben haben. Doch gilt nach wie vor eine Aussage, welche Charlie Chaplin zugesprochen wird. Nämlich: „Für Böses brauchst du Macht. Alles andere wird mit Liebe wahr.“

 

Und das Ende des Texters mache ich mit einem Zitat, welches der Dreh- und Angelpunkt meiner spirituellen Selbsterkenntnis ist und was Mahatma Gandhi gesagt haben soll:

 

„Sei die Änderung, die du dir wünschst für die Welt.“

 

Immer mehr Menschen erfassen, dass damit gemeint ist, dass wir uns umfassender, langanhaltender und länger dafür einsetzen, das zum Ausdruck machen, was wir erleben wollen. Die Willst Weltfrieden? Dann schließ erst einmal Frieden mit dir selbst. Akzeptiere dich als wertvoll, als ein Geschenk für dich und die Welt, so wie du bist und mach dich von deiner Wertschätzung nicht abhängig davon, dass du immer näher zu dem wirst, was du sein willst. Liebe dich absolut. Also auch dann, wen du etwas gesagt oder getan hast was du für moralisch indiskutabel erachtest.

 

Wir sind perfekt unperfekt. Und so etwas wie „gut“ und „schlechte“ Gefühle gibt es für mich nicht. Sie alle sind deine Babys, die von dir angenommen, wertgeschätzt, ja geliebt werden wollen. Sei zu ihnen wie ein achtsamer Elternteil. Heiße sie willkommen und zeige ihnen, wie froh du bist sie empfinden zu können. Sie sind immer hilfereich. Wenn auch manche von ihnen nur als Umweg zum Ziel, das bekanntlich der Weg ist.

 

Der Weg zum Ziel „Weltfrieden“ ist der Frieden mit dir selbst. Un den begehst du möglicherweise täglich effizienter, als ein „Aushängeschild“ bei fatzebuck durch ein „gefällt“ mir mal hier oder dort. Lebe vor was dir wichtig ist!

 

Denn wir haben kein Erkenntnisdefizit! Wie ein Buddhist einmal gesagt haben soll: „Viele Menschen brauchen Tonnen von Theorie, um ein paar Gramm in der Praxis zu üben.“

 

Hör auf zu schwadronieren!

Lass lieber entsprechende Taten folgen.

 

Alles was du dazu brauchst ist bereits in dir. Halt dich nicht weiter davon ab, indem du sagst, du seiest nicht mutig oder stark genug dafür, bzw. diese und jene Umstände hindern dich daran. Sei zur Abwechslung ehrlich zu dir selbst und erkenne den Wahrheitsgehalt der Volksweisen: „Der Glaube versetzt Berge“. und „Wo ein Wille, da ein Weg.“

 

Es ist alles in dir. Selbstliebe, Selbstwert, Selbstachtung, Wille. Stärke, Ausdauer, Geduld, Demut und noch viel mehr. Ja, möglicherweise ist es zugemüllt in deinem Unterbewusstsein. Dann räum halt auf. Lass deine Vorstellung von dir los, die du dir früher einmal über dich gemacht hast. Sei der, der du bist, um zu dem werden zu können, der du darüber hinaus sein kannst.

 

Und sei, vor allem, zufrieden mit dem Ist-Zustand! Denn das Gesetz der Resonanz funktioniert nur, wenn du genau das bist und praktisch nichts anderes brauchst.

 

Schon in der Bibel steht schließlich:

„Wünsche wie die Kinder und es wird dir gegeben“ – oder so. So bibelfest bin ich nicht.

 

Doch ich glaube fest an mich und meine Talente.

Mal wieder und somit mehr als je zuvor.

 

Genießen wir unser Leben und vegetieren nicht länger in dem, von dem uns andere vormachen, dass es ein erstrebenswertes Leben ist.

 

Wahlen wurden nicht ermöglicht, damit wir etwas ändern können.

Arbeit ist nicht toll. Sonst würden die sogenannten Eliten sie uns nicht überlassen.

Sie gaben uns Geld und den Anschein, dass wir uns irgendwann Luxus gönnen können. Und nahmen sich im Gegenzug die Welt.

 

Es ist Zeit für die Selbstermächtigung!

Jetzt.

 

Herzliche Grüße

Axel

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So

11

Jan

2015

Was ist, wenn uns auch in der Schulmedizin das eine oder andere Mal ein X für ein U vorgemacht wird?

Ich stellte mir vor Jahren auch in Sachen „Medizin“ dieselben Fragen, die sich jeder investigative Journalist stellt, um wertfrei aufklären zu können. „Wohin fließt das Geld?“ und „Wer hat davon einen außerordentlichen Nutzen?“

 

Und wie Journalisten dann eben bemerken, bemerkte auch ich, dass die wesentlichen Nutznießer die Finanziers der Pharmaindustrie, weit abgeschlagen dahinter die schulmedizinisch tätigen und aus meiner Sicht somit dummgeschulten Ärzte, wie auch leichtgläubige Patienten sind, die beim Extrembeispiel Chemotherapie, einer grundsätzlich tödlichen Therapie, wenn sie lang genug einwirkt,  nach einer tödlichen Therapie, diese früh genug absetzen, und dann, trotz „Chemo“ überleben.

 

Die Millionen Toten, die die Medizin produziert, weil Schulmediziner nicht beigebracht bekommen wie Krankheit entsteht, bzw. dass jedes Symptom, jeder Symptomenkomplex einen Sinn hat und sie lediglich lernen was sie wie mit Chemo und Skalpell entfernen können (und damit oftmals neue Traumen erschaffen, die wieder Symptome oder Symptomenkomplexe ausbilden) sind an und für sich schon bemerkenswert.

 

Die knapp 20.000 Tote aufgrund  von Ärztefehlern, die ca. 40.000 Tote, die am Krankenhauserreger starben, einem tödlichen etwas, dass es nur in Krankenhäusern gibt, weshalb sie ja auch so heißen sind die Folge dafür, weil sich Schulmediziner selten, doch immer öfter,  über das Studium der Schulmedizin hinausgehend der Art weiter bilden, dass sie den Sinn und den Nutzen von Symptomen genauso erfassen, wie den Unsinn, also im Sinne des Heilungserfogs als notwendig widerlegt, vieler Operationen und Therapien, und eben also lernen, dass praktisch jedes Symptom geheilt werden kann, wie ich meine (Bruce Lipton meint es seien lediglich 80% aller Krankheiten) zeigen den jährlichen Totschlag durch die Schulmedizin allein in diesem Land auf.

 

Weit ausgeholt, um zu meiner alternativen Sicht auf die Thesen der längst als Religion entlarvten „Wissenschaft“ Schulmedizin näher einzugehen.

 

Hier und heute geht es mir um die These, dass Karies nicht heilbar sein soll. Was mir zwar als längst als genauso wiederlegt erscheint  erscheint, wie der klare Menschenverstand diese These als monetär gewinnbringende Geschäftspraxis entlarven kann.

 

Da ich also ein Kritiker des Zähneputzens bin, da mir bewusst ist, dass sich jedes Material allein auch schon durch Berührung abnutzt, also auch Zahnschmelz, putze ich meine Zähne sehr selten und dann auch nur mit einer weichen Zahnbürste.

 

Ich empfehle jedoch jedem sich seine Zähne so zu pflegen, wie er/sie es möchte! Beate beispielsweise hält am täglich mehrfachen Zähneputzen fest. Und ich lasse es auch zu, dass sie dies bei den Jungs umsetzt.

 

Allerdings bemerke ich, dass Lutz und Elia, obwohl sie regelmäßig zum Zahnarzt gehen, was ich seit Jahren auch nicht mache, Karies, bzw. Zahnschmerzen bekommen und glauben eine Zahnbehandlung zu brauchen.

Wir haben in der Anfangszeit mit Lutz den Fehler begangen, dass er von uns zu viel Reismilch, auch des Nächtens,  in die Trinkflasche bekam und auch ansonsten viel Süßes, aber zu wenig Heilendes, wie z.B. Beinwell, Heilerde, Ringelblume, Salbei, Rosmarin, Silicea (Schüsslersalz 1) und Calcium Fluoratum (Schüsslersalz 11) zu sich nahm. Hinzu der anfängliche Glaube, dass Zucker Karies auslöst und diese nur zahnärztlich behandelt werden kann, obwohl es Fälle geben soll, dass es auch anders geht-

In den letzten zwei Jahren machten wir dann auch noch den Fehler, dass wir unser Wissen nicht konsequent umsetzten. Lutz bekam also Karies und diese breitete sich aus.

Heute werde ich also eine herkömmliche Zahnpasta von Veleda "aufmöbeln", in dem ich Beinwell, Heilerde, Schüsslersalz 1 und 11 in Pulverform bei mische.

Zusätzlich gibt es für mindestens zwei Wochen keinen Kristallzucker. Etwas Honig und etwas Rübenkraut, wie auch selbstgemachte Fruchtmuse kann er bekommen. Schließlich gibt es auch genug Tiere die eben diese zuckern zu sich nehmen und eher selten Karies haben. ;o)

Wir hoffen, dass Lutz, der nun schon mal für Sekunden Zahnschmerzen hat (vielleicht Karies, kann aber auch durch zurückgehendes Zahnfleisch sein), auch mitmacht, was er bisher nicht wollte.

Außerdem machen wir einen Termin bei einem anthroposophischen Zahnarzt, da herkömmliche Zahnärzte Kleinkinder unter Vollnarkose  behandeln wollen. Und das, obwohl die Vollnarkose auch tödlich sein kann.

Wir dachten uns, dass wir keine Vollnarkose zulassen wollen und wählten eine Zahnärztin aus der Region, die auch Hypnose anwendet. allerdings sprang Lutz bisher nicht darauf an. Diese Woche gibt es einen letzten Versuch bei ihr. Danach geht es zum anthroposophisch Zahnarzt.

 

Bei Lutz wäre es also nun so weit, nach hergebrachter und aus meiner Sicht widerlegter These den Zahn zahnäztlich behandeln zu lassen. Doch da Ärzte dem Wahn anheimfallen, Kleinkinder die Zähne unter Vollnarkose zu behandeln, obwohl an der Vollnarkose Kinder sterben können! Mich interessiert es dabei einen Sch…. Wie viel Kinder überleben. Könnte doch Lutz derjenige sein, der dabei stirbt.

 

Und da wir als Familie recht nachlässig mit den Zähnen von Lutz umgegangen sind, wie auch, weil wir nicht konsequent genug alternativ therapiert haben, greife ich nun durch:

 

 

Zutaten für das Zielrezept (wird im Sommer produziert):

Heilerde

Calcium fluoratum

Silicea

Birkenzucker (Xylit/Xylol)

Hydrolat (Ergebnis einer Destillation)aus

Beinwell

Salbei

Rosmarin

 Ringeblume*

Pfefferminze und/oder 

Lakritztagetes

 

*Evtl. an Stelle des Hydrolats aus Ringelblumeblüten, eben diese in 40% Alkohol legen und 3-6 Wochen liegen lassen. Täglich einmal schütteln. Nach der Zeit abseihen und in dunkle Schraubdeckelflaschen füllen. Zusätzlich kühl und trocken stehen lassen.

 

 

 

 

Zutaten und Rezept für unsere Übergangslösung:

1/3 TL  Heilerde

1/3 TL Beinwellpulver

14 Tabkletten  Calcium Fluoraum

14 Tabletten Silicea

Zahncreme von Weleda

Destilliertes Wasser

 

Tabletten mörsern, Heilerde und Beinwellpulver unter mischen. Evtl. Nachmörsern, da hierbei größere noch nicht klein genug gemörserte Teile schnell sichtbar werden.

 

Zahnpasta in Rührtöpfchen geben und Pulver drüber streuen. Alles miteinander vermischen.

Wegen des Beinwells wird die Masse schnell lederartig. Nun nach und nach immer wieder destilliertes Wasser hinzugeben, bis die Masse eine einigermaßen gleichmäßige Konsistenz aufweist.

 

Die Zahnpasta nun abfüllen.

 

Wer mit Heilerde keine Erfahrung hat, bedenke bitte, dass sich die Putz-Zeit enorm reduziert! 30-60 Sekunden reichen völlig aus, um so glatte Zähne zu bekommen, wie sie üblicherweise nur nach der zahnärztlichen Reinigung zu erleben sind!

 

Lutz bekommt nun also 2-3 mal täglich die Zähne mit dieser Zahncreme geputzt und danach Zähne und Zahnfleisch mit dieser Creme eingerieben. Wobei dieser Anteil der dargereichten Zahncreme im Mund bleibt!

 

Da inzwischen auch mehrfach bewiesen wurde, dass die Schulmedizin völlig falsch liegt, wenn sie von unheilbar (Krebs, AIDS, MS, Alzheimer, etc.) oder von nicht erneuerbar (Sehnerv, Gehirnnerv, Knorpel, Gelenkflüssigkeit, Zahnsubstanz, etc.) fabuliert, erleben Menschen wie ich auch genau das, Heilung, wo keine Möglich sein soll. Also auch Kariesbefall, der, da selbst verursacht auch von uns selbst behoben werden kann. Vom Grundsatz kann er ja auch völlig vermieden werden. Ohne Zahnarzt und Schulmedizin, wohlbemerkt!

 

Ich persönlich erlebte, dass Schulmediziner nicht s von Sinn und nichts über die Heilung von Symptomen erlernen, seiner Zeit dank eines Abriss des ullnaren Seitenbandes mit gleichzeitigem Zerreißen der Gelenkkapsel des linken Daumens. Ich ließ den Riss, axelisch, chirurgisch behandeln. Denn hier leistet die Schulmedizin wahre Wunder! Allerdings befolgte ich nicht den Arzt der Ärztin und behandelte die Stelle danach homöopatisch und mit Bachblüten, wie auch mit Schüsslersalzen.

 

Der Ärztin, welche mich, zu Recht, für verrückt (vom schafähnlichen Herdentrieb der indoktrinierten Menschen), hielt, weil sie meinte, dass das gar nicht gehen kann, da dieses Gewebe gar nicht versorgt würde, hielt ich das Hydrostatische Paradoxon (Es findet immer ein Ausgleich auf statt, so dass letztlich in allem die gleiche Menge von etwas zu finden ist.) genau so  entgegen wie die semiparmeable Membran (eine „Haut, die  jede Zelle hat und welche, Stoffe zu beiden Seiten hin durchlassen).

 

Nach Meinung der Ärztin hätte ich mich mindestens 6 Wochen zu schonen gehabt. Doch da ich es anders fühlte und meine gerade eröffnete Massagepraxis in Halle nicht gleich wieder schließen wollte, hörte ich auf meine innere Stimme. Und nach zwei Wochen konnte ich bereits wieder massieren.

 

Na, nun wollen wir mal sehen, wie es sich mit Lutzens Zähnen verhält. Es ist schließlich auch bei mir, wie bei jedem anderen,  grundsätzlich möglich, dass ich mich irre. Was ich zwar nicht glaube, aber grundsätzlich auch als theoretisch möglich zulasse.

 

Namasté!

 

 

 

 

 

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Mi

07

Jan

2015

Zurück zu den Wurzeln

Namasté.

 

Aktuell fügt sich wieder einmal so viel, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe. Es begann damit, dass ich einem Rat einer Freundin nicht folgen wollte, noch einmal mit ihr in den Dialog kam und letztlich dann doch ihrem Tipp folgte.

 

Der nächste Schritt war eine Mail an Menschen, die ich nicht kannte. Und ich erhielt eine Antwortmail mit der Bitte um Rückruf.

 

Nachdem ich dann anrief und auf der anderen Seite abgehoben wurde, entwickelte sich ein Gespräch zwischen Freunden, die sich noch nicht in diesem Leben getroffen hatten. Kennst du das? Du sprichst mit wem, den du zuvor nicht kanntest, traust ihm jedoch sofort absolut und unterhältst dich mit ihm/ihr über Themen, die du ggf. noch nicht einmal, bzw. nur mit sehr wenig mit anderen Menschen besprochen hast? So in etwa lief dieses Gespräch ab.

 

Zwar besprachen wir hierbei de facto nichts, was ich nicht auch anderen schon gesagt hatte, doch fühlte ich etwas, was ich bei Fremden, was ich selbst bei manchem als Freund wahrgenommenen Menschen eher selten erlebe. Absolute Harmonie.

 

Logisch, dass ich diesen Menschen so zeitnah wie möglich persönlich und vor Ort mit all meinen sinnen erleben wollte, oder? Also kamen wir überein, dass ich für ein Wochenende zu dieser Familie fahren würde. Der erste Termin wurde abgesagt. doch dann war es endlich so weit.

 

Am 02.01.2015 fuhr ich nach Klein Bartensleben, um Michi, Thorsten und Adrian zu besuchen und mit ihnen gemeinsam zu schauen, ob unsere, ich nenne es mal Seelen-Freundschaft intensiv genug ist, dass wir auch in diesem Leben miteinander schreiten wollen, ich also empfinde, dass es direkt hilfreich ist, dass wir dort unser neues Zuhause gründen.

 

Die Fahrt dorthin war sehr angenehm und kurzweilig. Obwohl ich, wie bei mir üblich, weite Strecken ohne Beschallung durch Radio oder CD oder anderes fuhr. Allein meine Gedanken, Gefühle und Eindrücke des Seins, wie auch das Fahren an und für sich waren meine Beschäftigung. Früher wär ich keine Minute ohne Musik ausgekommen! Doch heute bin ich lieber mehr bei mir.

 

Die Ankunft war dann auch wieder bemerkenswert. Mein Auto und ich fanden den Weg eher "zufällig" wie viele Menschen sagen würden. Nun glaub ich jedoch nicht an Zufälle im Sinn von Willkür, sondern nur im Sinn von "es fällt dir zu, weil du so weit bist". Zuerst dachte ich, mich doch verfahren zu haben und wendete. Dafür jedoch hatte ich auf eine Hofauffahrt zu fahren. Und während ich den Rückwärtsgang einlegte, bekam ich Blickkontakt mit einer "natürlichen", also einer naturnah lebenden Frau, wie ich sofort erfasste. wir winkten uns zu und es war klar, dass ich hier passend war.

 

Ihr Mann kam heraus und ich wurde herzlich begrüßt. Um das Ganze abzukürzen, es war ein sagenhaftes Wochenende! Wir sprachen und weinten viel, lachten seltener und kamen uns in diesem Leben sehr nahe. Logisch, dass ich danach lechzte nun einen Hof finden zu können, der uns als neues Zuhause dient.

 

Thorsten und ich fuhren also gleich am ersten Tag los, damit ich einen Hof auf mich wirken lassen konnte, der in seiner Sicht noch vermietet war. Vor Ort erlebten wir dann den Eindruck, dass der Hof nicht bewohnt ist. Das Umfeld war eher abschreckend, obgleich der Nachbarhof von mir als sehr angenehm empfunden wurde. Die direkte Nachbarschaft wirkte auf mich, wie eine "Ruine". Zumindest wie eine Baustelle. Und irgendwer hatte einen uralten Baum, der zum Hof gehörte und seitlich vor dem Tor stand gefällt. Geradezu schmerzerfüllt kam mir der Ort vor. Es gab auch keine Möglichkeit einen Nachbarn zu sprechen und so zu erfahren wer der Eigentümer war. Kurzum, es gab sogenannte Hindernisse hier, direkt weiter voran zu kommen.

 

Also fuhren wir zurück, setzten uns wieder in die gemütliche Küche des alten Fachwerkhauses, in dem unsere Freunde wohnen und sinnierten weiter. Ich frug, ob es denn im selben Ort keinen Hof gäbe. Und nach erster Verneinung, schoss es förmlich aus Michi raus, dass doch der Nachbarhof... ...und während sie dies sagte blickte ich aus dem Fenster und sah jemand in einem Nachbarhof etwas aus einem Fenster heraus ausschütteln. Und, ja, es handelt sich genau um diesen Hof.

 

Üblicherweise lebe dort lediglich noch ein älterer und pflegebedürftiger Herr. In Ordnung für uns, sagte ich, den können wir ja in unserer Familie aufnehmen und ihm den Alltag erleichtern und ein lebenslanges Wohnrecht gewähren. Und da Michi, wie auch Thorsten der Meinung waren, dass eher selten jemand auf diesem Hof ist, der in der Lage ist uns einen Kontakt zum Eigentümer zu machen, gingen Thorsten und ich rüber, um mit dem Menschen zu sprechen, den ich da soeben am Fenster gesehen hatte.

 

Am Hof angekommen dachten wir zuerst, dass niemand mehr da sei, doch ein gewagter Blick über die Hoftür lies erfassen, dass ein Auto im Hof steht. Auf unser Klingeln jedoch hatte sich niemand gemeldet. Was tun? Na, die Tür war auf... ...also wagten wir uns das Grundstück ohne Erlaubnis zu betreten und riefen mehrfach freundlich ein fragendes "Hallo!". Doch weder aus dem Haus, noch aus der Richtung des Autos, hinter dem Geräusche des Handwerkens wahrzunehmen waren, kam eine Antwort.

 

Als wir dann am Ort des Schaffens eintrafen, sahen wir, wie sich später herausstellte den Bruder der Eigentümerin und erfuhren, dass der hof nicht zu verkaufen, aber evtl. einer Stiftung zu überschreiben sei, die sich dem Erhalt des Hofes widmet, damit dieser hof nach 300 Jahren Familienbesitz nicht einfach so aus der Hand gegeben würde. Für uns absolut in Ordnung, da wir "langfristig nutzen können" dem "besitzen wollen" den Vorzug geben.

 

Inzwischen kamen "der Bruder" und ich überein, dass wir Du zueinander sagen wollen, da wir die "Chemie" als stimmig empfanden. Ich schlug letztlich vor, dass ich nach Ankunft in Niedersachsen gleich eine Mail an ihn schreiben würde, die zum einen unsere Projekt-Präsentation und zum anderen ein persönliches Anschrieben enthalten würde, was sich mehr oder weniger an seine Frau richte, da sie die Eigentümerin des Hofes und damit die entscheidende Kraft ist. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen Thorsten und ich somit von dannen. Bevor wir jedoch den Hof verlassen konnten, wurden wir, so zu sagen "von hinten" angesprochen. Eine ältere Dame stand vor dem Windfang und hatte uns angesprochen. Ich glaube, es ging darum, wo ihr Mann sei. Jedenfalls verabschiedeten wir uns nach Beantworten der Frage und ich wünschte noch nachträglich ein "frohes Neues Jahr", was freundlich erwidert wurde.

 

Das Wochenende nahm danach seinen Lauf. Genau so intensiv, wie es begonnen hatte. Ich lernte gleich fünf Freunde der Familie kennen und erlebte diese fast allesamt als ebenfalls "nahe", zumindest aber als querdenkend und als "meines Gleichen", wie es umgangssprachlich oftmals ausgedrückt wird.

 

Als der Abschied kam spürte ich das körperliche Unwohlsein was sich einstellt, wenn Mensch eine liebgewonnene Räumlichkeit, bzw. liebgewonnene Menschen nicht verlassen will. Auf der einen Seite rief die Liebe in mir nach meiner Familie. auf der anderen wollte sie jedoch auch hier bleiben. Als ich dann abfuhr, fuhr ich einer sehr dunklen Wolkenfront entgegen, die sogleich an einer Stelle von Sonnenstrahlen durchbrochen wurde. Das Licht wurde immer heller, da die Wolkenlücke schnell größer wurde. So groß, dass ich die Sonne zur Gänze scheinen sehen konnte. Danach wurde die Wolkenlücke minutenlang nicht größer oder kleiner und es festigte sich der Eindruck:

 

"Jetzt geht es raus aus einer Zeit der Dunkelheit. Hinein in eine Zeit des Lichts."

 

Die Fahrt zurück kam mir, was selten bei mir sit, noch kürzer vor, als die Hinfahrt. Zuhause saßen wir sogleich zusammen, damit ich meine Eindrücke schildern konnte. Und wir kamen überein, so zeitnah wie möglich als Familie nach Klein Bartensleben fahren zu wollen.

 

Und so begann ich also am nächsten Tag mit der Neuformulierung unserer Projekt-Präsentation, sandte diese Michi zu und erfuhr von ihr, dass sie den Text als schwer greifbar und eher ermüdend empfand. Nee, so was konnte ich niemandem zusenden, von dem ich mir wünsche, dass er sich uns "öffnet". Zu viel Fremdworte, zu viele und zu lange Schachtelsätze. Tja, ich mag das, weil ich das Spiel mit den Worten liebe. Aber ein Weg zu jemandem, der diese Spiel evtl. nicht mag, ist das nicht.

 

Also formulierte ich um und teilte Sätze. Das Ergebnis gefiel mir. Hatte ich doch auch die vorhandenen den Text begleitenden Fotos zum Teil durch neuere ersetzt, bzw. um neuere erweitert. womit jedoch auch eine Texterweiterung einher ging und wir nun an Stelle von ohnehin schon 9 Seiten Text nun sagen und schreibe 11 Seiten hatten. zu viel. Viel zu viel, um jemandes Interesse aufrecht erhalten zu können, wie ich dachte. Trotzdem sandte ich die Präsentation Michi noch einmal zu.

 

Es war inzwischen spät in der Nacht und ich machte den PC aus. auf dem Weg ins Bett dachte ich dann, dass es sinnvoll ist, eine Kurzfassung zu schreiben, die maximal eine Seiter lang sein soll. Diese, wie auch die komplette Präsentation wollte ich dann, mit einem persönlichen Begleittext an die Eigentümerin und ihren Mann senden. Klar, vorher noch an Michi. doch jetzt war Schlafenszeit. Endlich.

 

Am nächsten Tag schrieb und schrieb ich. Stunde um Stunde, wie am Tag zuvor. zuletzt hatte ich dann alles in der Urfassung und sandte es an Michi. am Telefon sprachen wir dann das eine oder andere durch, ergänzten kurzatmig, strichen Überflüssiges und merzten Schreibfehler aus. Mir half sehr, dass Michi den Text vom Herzen her erfasste, während ich ihn intellektuell in Augenschein nahm. Dann waren wir fertig. Danach kamen wir noch überein, dass wir am 17./18.01. 2015 mit der Familie wieder "einfliegen" wollen würden und verabschiedeten uns.

 

Und so sandte ich den Text, samt der beiden PDF-Dateien also an den Mann der Eigentümerin und übe mich nun bis zur Antwort von dort in Geduld. Logisch, dass ich auch mitteilte, dass wir gern am 17./18. den Hof genauer erleben möchten. - Mal sehen, was sich nun weiter, scheinbar wie von selbst, ergibt.

 

Herzliche Grüße

Axel

 

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Mo

27

Okt

2014

Wider der Aufhetzerei - Für ein gesundes Miteinander!

Quelle:
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Ich bin wieder einmal sehr traurig darüber, weil ich erlebe, dass selbst im engen Freundeskreis Menschen, dem "gegeneinander Aufhetzen der Religionen" folgen, anstatt die Deutschen welche andere Deutsche ausbeuten (Großfinanztiers und auch jeder kleine Aktionär), Deutsche, welche andere Deutsche entrechten (Politiker und deren Wähler) oder zu entrechten helfen (Bedienstete von Kommunen und Gerichten), weil sie nicht genug oder gar kein Einkommen aus einem bezahlten Tun haben.

 

Sind wir schon wieder so weit?

Ist es schon wieder "deutsch" gegen andere Glaubensrichtungen zu bashen und pauschal Strafen für deren Zugehörige zu fordern, ohne zu differenzieren, dass es immer Minderheiten sind, die extrem brutal sind?

 

Und wie ist das noch mit dem Ausspruch:

"Feg vor deiner eigenen Tür."?

 

Wäre es nicht im Sinne der Liebe, des Sozialen und auch des Ökologischen an und für sich, Kriegerisches und auch Brutales in mir selbst zu finden, wo ich es bisher nicht wahrgenommen oder verleugnet habe und es als genau das anzunehmen? Als meinen kriegerischen und brutalen Teil, damit ich ihn als zu mir gehörend anerkennen, annehmen und immer öfter auch zu Gunsten des Friedvollen schwiegen oder eben auch an passender Stelle zum Ausdruck bringen lassen kann? Da, nämlich wo es mir und meinen Lieben, den Menschen denen ich begegne direkt hilft?

 

Weder der Koran noch der Islam sind für mich eine direkte oder abstrakte Gefahr. Sie wird erst zu durch die GIER derer, die so tun als ob sie der Menschen wegen gegen diese oder jene vorgehen müssen, weil die Menschenrechte gefährdet seien, obwohl es denen doch nur um die Bodenschätze geht. Die Menschen, die vorgeben anderen durch Krieg helfen zu wollen und jene die ihnen folgen, wie auch jene die die Saat des Gegeneinanders in sich aufnehmen und zum Ausdruck bringen sind die Wurzel des "Übels", denke ich.

 

Und wie im Glaubenssystem Jin und Yang entsteht das sogenannte Übel als Keim im sogenannten "Guten".

 

Steh auf und erwehre dich deiner kriegerischen, selbstsabotierenden Gedanken und Handlungen dir selbst gegenüber.

 

Dann wag den zweiten Schritt und erwehre dich eben dieser Gedanken und Handlungen anderen gegenüber.

 

Erwache und erkenne, dass dein Zorn, deine Wut und auch dein Hass allein in dir entstehen und also nichts mit anderen zu tun haben. DU allein bist deren Schöpfer!

 

Stell dich deinen vermeintlich negativen Gefühlen und nutze deren Energie, um mehr an Sozialem und Ökologischem zu erschaffen. Und, ja, auch mit Gewalt, wenn diese gebraucht wird!

 

Ich kann dieses oberflächige "Gewalt ist keine Lösung!" nicht mehr hören! Klar, Krieg ist eher selten, wahrscheinlich überhaupt nicht hilfreich einen Konflikt in Richtung der Liebe zu beeinflussen. Doch sich kriegerisch zu erwehren eben doch. Oder willst du den Vergewaltiger deiner Frau oder deines Kindes während der Vergewaltigung etwa liebevoll wegdiskutieren?

 

Ich werde solchen Menschen zu einem solchen Zeitpunkt nicht liebevoll begegnen. Ich werde sie brutal behandeln, um dem Brutalen ein Ende zu setzen. Ich akzeptiere und respektiere das angeblich Negative in mir und nutze es, sowohl um Liebe zu erschaffen, als auch, um Hass abzuwenden. Alles hat seine Zeit und alles in entsprechendem Maß, bitte.

 

Und doch mag es an der Zeit sein, mehr Resilienz (Widerstandsfähigkeit) zu üben. Widersetze dich den hasserfüllten Gedanken, der neiderfüllten Gier, dem Gegeneinander. Widersetze dich dem Ego, was es gern bequem hat und greif ein, wenn das Soziale und oder das Ökologisch in Gefahr sind! Widersetze dich dem Hang der Angst nachgeben zu wollen, weil du Angst hast, dass du eine Schramme oder einen Kratzer abbekommst! Widersetze dich dem vermeintlichen Sozialen, was den Abbau der Solidarität zur Folge hat! Widersetze dich, weil wir nichts mehr brauchen, als Solidarität untereinander und zivilen Ungehorsam jenen gegenüber, die uns weiterhin und eben noch viel umfassender ausbeuten und knechten wollen! Alt und Jung, Gehandicapte und angeblich Gesunde, Arbeiter, Angestellte, öffentlich Bedienstete und Beamte mit Arbeitslosen. Nur gemeinsam können wir die Maschine der Ausbeutung abschalten und gesündere, da den Naturgesetzen folgende Systeme erschaffen!

 

Namasté

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aboutpixel SVAIR
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Medica Mentem 

ist latainisch

und bedeutet so viel wie

Heile den Geist“.

Wir nutzen den Begriff im Sinne von:

„Wessen Geistes Kind bist du?“.

 

Wir haben uns der Herausforderung gestellt

immer öfter, umfassender und langanhaltender

den Geist des Natürlichen, das Miteinanders,

zum Ausdruck zu bringen.

 

Daher haben wir vor über einem Jahr einen Resthof gemietet,

um zu erleben,um vorzuleben, ob und wie wir es schaffen, dies umzusetzen. Denn frei nach Goethe empfinden wir:

 

„Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich Zeichen setzen.“

 

 

 

 

 

 

 

Gästebuch:

Kommentare: 3
  • #3

    Biene (Donnerstag, 05 November 2015 13:45)

    Hallo, die Seite ist sehr schön gestaltet. Vielleicht wäre es aber doch gut, ein Rechtschreibprogramm zu finden ;o)

  • #2

    Gabi und Franz (Donnerstag, 27 August 2015 13:10)

    Hallo Axel, habe endlich Zeit und Ruhe gefunden durch eure Seiten zu klicken und habe viel von dem wiedergefunden was wir suchen. Arbeite immer noch deine Massage von Bückeburg auf. Hoffe wir sehen uns bald wieder. Unbekannterweise liebe Grüße an deine Familie von uns.

  • #1

    Ralf (Freitag, 24 Juli 2015 12:49)

    Tolle Seite,

    danke für deine Massage in Bückleburg und für die Übungsanleitungen. Die "ziehen" wirklich rein.

    Gruss
    Ralf