Solidaritätskundgebung in Höxter

Foto: Axel Wartburg
Foto: Axel Wartburg

Namasté!

 

Heute fuhr ich nach Höxter, um bei der dortigen Demo und dem Info-Stand meine Solidarität mit den aufständigen Türken in der Türkei öffentlich zeigen zu können.

 

Ich empfand es als schmerzlich, dass nur etwas 25 Demonstranten zu gegen waren, von denen ich evtl. 4 als Deutsche erkannt zu haben glaube.

 

So viel zum Thema "Solidarität". Scheinbar haben sich viele in Höxter und umgebung lebenden Türken schon so umfassend eingedeutscht, dass sie keine Solidarität, an Hand einer Teilnahme bei einer solchen Veranstaltung, bewiesen haben.

 

Zwar meinte eine der Veranstalterinnen, dass zwei Tage u.U. auch zu kurzfristig gewesen seien, um an der Kundgebung teilnehmen zu können, doch denke ich, dass da wo ein wille auch immer ein Weg ist.

 

Doch immerhin waren es rund 25 Demoinstranten!

Mehr als im Kreis Holzminden.

 

Wir haben offen darüber gesprochen, dass unter der reGIERung Merkel in Deutschland mit Demonstranten kaum weniger brutal umgegangen wird, wie wir an Hand von Stuttgard 21 und Occupy Frankfurt erleben konnten.

 

Europa, so kam mein Gesprächspartner mit mir überein, ist für uns eindeutig auf einem faschistoiden Weg und manches Volk, wie hier in Deutschland, was glaubt gegen Nazis zu sein, drückt sich doch von der Struktur her genauso ausgrenzend aus, wie es Neo-Nazis hierzulande tun. Freilich nicht so offensichtlich gewaltsam, doch mit ebenfalls brutalen Folgen für finanziell schwächer Dastehende, für Hartz IV-Empfangende, für Renter und Kinder und für den vorangeschrittenen Abbau des nur noch sogenannten Sozialsystems.

 

Die meisten Deutschen gehen hier jedoch weitaus perfider vor, als die meisten Neonazis. Wie es im Hitler-Deutschland so mancher deutsche Urgroßvater und vater tat, wird auch heute wieder stillgehalten und weggesehen, wenn auch in Deutschland Menschen für ihr Grundrecht demonstrierend von Polizisten brutal niedergeknüppelt oder anderswie mißhandelt und auch von eben diesen in ihren Grundrechten eingeschränkt werden.

 

In der Türkei, in Deutschland und in ganz Europa scheint  wieder das Motto zu herrschen:

Lieber wegsehen und unauffällig bleiben, als aus der eigenen Komfortzone herauszugehen, um sich mit Entrechteten und in der Not befindlichen Menschen zu solidarisieren.

 

Allerdings besteht ein großer Unterscheid zu damals. Morgen wird keiner glaubhaft sagen können, er habe von all den Grerueltaten nichts gewusst. Zwar ist die Berichterstattung in den Mainstreammedien tragischerweise mager und auch aus meiner Sicht widersprüchlich zu den tatsächlichen Begebenheiten, doch immer mehr Journalisten trauen sich auch vor größerer Öffentlichkeit Mißstände offen aufzuzeigen. Und das, obwohl die meisten Kollegen noch imme reine Politik des "nicht anecken wollens" betreiben. Weit ab von investigativem, also tatsächlich aufklärendem, Journalismus also.

 

Danke, an diese Jorunalisten!

Danke, an jeden, der sich mit sogenannt Schwächeren solidarisiert.

 

Herzliche Grüße

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Medica Mentem 

ist latainisch

und bedeutet so viel wie

Heile den Geist“.

Wir nutzen den Begriff im Sinne von:

„Wessen Geistes Kind bist du?“.

 

Wir haben uns der Herausforderung gestellt

immer öfter, umfassender und langanhaltender

den Geist des Natürlichen, das Miteinanders,

zum Ausdruck zu bringen.

 

Daher schaffen wir auch seit 2012 daran einen Abenteuerhof für Kinder auf Basis der Permakultur aufzubauen, der von unseren Mitmenschen auch angenommen wird.

 

Dafür sind wir seit Juli 2016 dabei wieder von vorne anzufangen. Den auf dem ersten Hof, war vieles anders als erhoffft. Vor allem wurde unser Tun nicht Wert geschätzt, sondern sabotiert und wir diskreditiert.

 

Vorzuleben, ob und wie wir es schaffen, öfter zufrieden, öfter im Sein zu sein, das ist das Ziel, also auch der Weg.  


 

 

 

 

 

 

Gästebuch:

Kommentare: 4
  • #4

    Heike Sprave (Mittwoch, 04 Januar 2017 22:58)

    Eine wunderbare Seite. Es lohnt, sich darin zu vertiefen - vor allem wenn einem bewusst ist, dass der Mensch nur wenig braucht um Mensch zu sein. Danke für die vielen Informationen

  • #3

    Biene (Donnerstag, 05 November 2015 13:45)

    Hallo, die Seite ist sehr schön gestaltet. Vielleicht wäre es aber doch gut, ein Rechtschreibprogramm zu finden ;o)

  • #2

    Gabi und Franz (Donnerstag, 27 August 2015 13:10)

    Hallo Axel, habe endlich Zeit und Ruhe gefunden durch eure Seiten zu klicken und habe viel von dem wiedergefunden was wir suchen. Arbeite immer noch deine Massage von Bückeburg auf. Hoffe wir sehen uns bald wieder. Unbekannterweise liebe Grüße an deine Familie von uns.

  • #1

    Ralf (Freitag, 24 Juli 2015 12:49)

    Tolle Seite,

    danke für deine Massage in Bückleburg und für die Übungsanleitungen. Die "ziehen" wirklich rein.

    Gruss
    Ralf