Gedanken...

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Ich wünsche uns allen, dass wir uns selbst und das was wir erleben, unabhängig davon, ob und wie wir es u.U. bewerten, als Segen, als Geschenk erleben.

Ich beispielsweise fühle mich heute unwohl, weil ich seit Tagen einen blockierten Wirbel habe und daher in der Bewegung eingeschränkt bin.

Doch da ich glaube, dass die Lösung bereits in der Herausforderung liegt und jeder Zeit im Raum ist, werde ich mir bewusst, was diese Symptome mir zu sagen haben.

Zuerst einmal erkenne ich, dass ich nicht aufrecht gehen kann und frage mich also, womit ich mich daran hindere aufrecht gehen zu können. Hier komme ich auf die Idee, dass ich vieles der Art bewerte, dass ich meine, es wäre "nicht gut genug" für mich und Familie. Die Lösung mag also sein, egal, was wir uns wünschen und was wir befürchten, mit dem was wir erleben im Einklang zu sein und uns zu fragen, wie wir uns damit helfen können.

Dann erlebe ich, dass ich mich verrenkt habe und frage mich wobei uns wofür ich mich verrenkt habe. Dabei erkenne ich, dass ich meinen Körper krampfhaft in denZustand bringen wollte, um eine Tätigkeit beginnen zu können, dank der ich selbst endlich mal wieder mehr Geld einnehme. Also habe ich mich wohl darin zu üben, daran zu glauben, dass es wichtig und passend ist, dass ich das Geld bekomme, was ich nutzen kann und es so erhalte, wie es das Optimale ist, obwohl ich mich aus dem Hartz-IV-System leiber heute als morgen befreien möchte.

Es hat ja auch einen großen Nutzen für uns! Wir können machen, was üblicherweise eher die monetär vermögenden tun. Wir gestalten unseren Tag nach unserem eigenen Gusto.

So kann ich beisßilesweise aufstehen, wann ich möchte. Das ist meist zwischen 07.00 und 08.00Uhr. Ich kann frei wählen ob ich im Kreis der Familie essen oder etwas anderes, z.B. den Sonnengruß machen möchte.Vorher gehe ich in den Heizraum und werfe Brennholz in die Brennkammer, damit wir warmes Wasser und bei Bedarf auch die Heizung anmachen können.

Irgendwann gehe ich ins Bad und reinige mich. Dann fahre ich Lutz in den Kindergarten und genieße seine Gesellschaft, wie auch die Tatsache in einem Tempo, dass ich wähle durch den Wald zu fahren.Also so zwischen 50 und 60km/h.

Danach gehe ich im Regelfall mit Emil, dem Hofhung, spazieren. Wieder durch den Wald und, da es hügelig bei uns ist, freudvoll meine Kondition trainierend.

Ist das vollbracht, gehe ich Heim und nehme Beate Elia ab, damit sie zwei Stunden für sich haben kann.

Mit Elia setze ich mich dann (er im Tragetuch vor meiner Brust) in den Schaukelstuhl, im gemütlich warmen Büro, habe die Holzrollos heruntergelassen und frage ihn, ob er nun schafen möchte. Da er das mit einem Nicvken bejat, frage ich ihn, ob er ein Schlaflied hören möchte, was er auch will. Also singe ich ihm LaLeLu in der von mir etwas abgeänderten Version vor.

Schläft Elia, setze ich mich an den PC und informiere mich über das, was ich so wahrnehme und frage mich, was davon ich teilen möchte. Meist teile ich nur die Dinge, von denen ich denke, dass damit darüber berichtet wird, was in die Richtung geht, was ich erleben möchte und gebe so dem Aufmerksamkeit, wofür ich mich entschieden habe zu leben. Und da bejkanntlich die Energie der Aufmerksamkeit folgt, nehme ich dem energie womit ich mich belasten könnnte und was ich abgeschafft haben möchte und kreiere eine Zukunft, die ich erleben möchte.

Gegen 12.00 Uhr dann fahre ich wieder los. Um Lutz abzuholen. Wieder gemütlich durch den Wald. Lutz möchte auf dem Rückweg meist eine Geschichte hören. Hui Buh, z.B. Doch manchmal, wie gestern entscheide ich mich dann ihn darum bittend, dass wir die Zeit mit uns und der Natur genießen, für die Ruhe. So sahen wir gestern wenige Sekunden zwei Rehe durch den Wald huschen und unterhielten uns darüber, warum sie wohl wegrannten und was sie wohl gedacht und gefühlt haben.

Ja, für die meisten meiner Mitmenschen habe ich bis hierhin noch nichts produktives für die Gesellschaft getan. Und ja, es werden immer mehr, die erkennen, wieviel produktives ich für die Gesellschaft getan habe, in dem ich mir, Lutz, Elia und Beate die Möglichkeit biete zu sich zu kommen und das zu genießen, was wir erleben, damit wir zufriedener und liebevoller werden.

Danach ist Mittagessen angesat, was ich serh gern in Ruhe verbringe. Am liebsten in absoluter Stille und mit den Gedanken beim Essen, um mir so die Möglichkeit zu geben, so viel Energie und Genuss wie möglich in den Momenten des Seins zu erleben, die ich mit Essen zubringe. Klar, mit zwei Kindern geht das nicht. Also sehen wir zu, dass wir uns zumindest in ruhiger Lautstärke unterhalten.

Nach dem Essen frage ich mich dann, wozu ich Lust habe. Ab Februar die ersten einsaaten vornehmen, auf den Fensterbänken keimen lassen und später pikieren, Im Frühjahr geht es dann spätestens in den Garten, um Beete vorzubereiten, die ersten Setzlinge einzupflanzen und evtl. auch weitere Saaten in den Gewächshäusern und Frühbeeten ausbringen. Später im Frühjahr kommt dann das Beobachten der Pflanzen hinzu und das Ablesen der Schnecken. Ansonsetn wird etwas gebastelt oder repariert, Brennholz gemacht oder andere Dinge die anliegen erledigt.

Am Nachmittag kommt dann endlich auch Sonja nach Hause. Ich bedaure immer, dass sie so wenig Zeit mituns verbringt. Doch genießt sie eben auch die Selbständigkeit als Tagesmutter. Wenngleich sie sich wünscht, dass auf unserem Hof machen zu können, um mehr Zeit mit uns und auch im Garten zubringen zu können.

Zum Abend hin essen wir dann wieder gemeinsam. Diesmal mit Sonja, die in der Woche morgens schon unterwegs zu ihrem Platz des Schaffens ist und am Wochenende gerne lange schläft.

Vorher hab ich meist schon geduscht oder mit den Jungs gebadet.

Klar, aktuell ist das für mich eine Herausforderung am Tisch dabei zu sein und zu sehen, welche leckeren und gesunden Dinge da mit Genuss verputzt werden, da ich den 5. oder ist es schon der 6. Tag, faste. Trotzdem sietze ich gern mit den anderen zusammen. Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Und da ich sowohl körperlich, als auch geistig wieder gersünder werden möchte, denke ich, dass ich mich für 4 Wochen der festen Nahrung zu entziehen habe, damit mein Körper Fett und Gifte abbauen und ausscheiden kann. Und es klappt erstaunlich leicht! :o)

Gegen 18.00 bis 19.00 Uhr ist dann Bad- und Bettzerit. Meist geht Sonja erst mit Elia ins Bad, um ihn umzuziehen, während wir anderen noch weiter bei Tisch sitzen. Danach gehe ich mit Lutz ins Bad. Oder eben auch umgerkehrt. Je nach dem, wer von den beiden müder ist.

Dann gehe ich mit Lutz ins Bett. wir erzählen uns kurz, was wir erlebt haben und danach lese ich ihm eine Geschichte vor. Aktuell fast immer vom "Drachen Kokosnuss".

Hiernach frag ich ihn, ob er noch ein Schlaflied hören möcht eund singes ihm, meist den Rücken kraulend, vor. Danach wünsche ich ihm "schlaf erholsam und behalte deine Träume" und schlafe oft selbst schon mit ein.

Manchmal stehe ich danach auch wieder auf, weil Beate mich weckt und fragt, ob ich das tun möchte. Mitunter bleib ich auch liegen und werde dann gegen Mitternacht wach, um dann noch einmal zu reflektieren, was ich machen möchte und es daraufhin auch zu tun.

Ist doch genial, dass ich meinen Tag so frei gestalten kann, oder? Und auch, dass mit uns immer mehr Menschen dies tun können, weil die Maschinen uns die Arbeit abnehmen. Bedauerlich empfinde ich es mitunter, aber eben auch als wichtig und hilfreich für uns alle, um uns auch hier reflektieren zu können und, um zu bemerken, wie abhängig wir uns durch "Ansichten" und "Regeln" machen.

Den Mut zu haben mein Leben zuleben bezahlte ich oft mit Unwohlsein, weil ich denke, ich müßte nützliche, produktiver sein. Hier hilft es mir dann, mir bewusst zu machen, dass wir völlig pervertierten Systemen fröhnen. Systemen, mit denen wir uns selbst ausbeuten (lassen) und uns von längst überholungswerten Meinungen emotional abhängig machen..

Oft jammer ich aber auch und mache mich so selbst zum Opfer. Klar, dass das Folgen hat. Unzufriedenheit, die Bequemnlichkeit mich und meine Einstellung ändern oder mich jetzt aber ncht reflektieren zu wollen führen dann eben in körperlich und geistig umfassenderer Symptome. So lange, bis ich endlich den Arsch zusammenkneife und mir wieder die Seins- und Sinnfragen stelle! Wer und was bin ich? Was mölcht eich und was drücke ich überwiegend aus? Möchte ich das weiterhin  oder jetzt etwas in mir ändern?

Tja. Und so faste ich aktuell, biete meinen Mitmenschen die Möglichkeit sich zu erhöhen, in dem sie mich erniedrigen, wie auch, sich selbst zu fragen, ob sie weiter so leben möchten wie sie es tun und auch, ob es möglicherweise hilfreich auch für sie ist, öfter mal den Muzt zur Lücke zu leben, aufzufallen, Rückrat zu zeigen.

Denn eines ist mir seit langem bewusst. Wir alle, die einen mehr, die anderen wenger und auch hier individuell mal mehr und mal weniger, halten uns als Sklaven derr eigenen und der Ausbeutung anderer, der eigenen Gier/Ersatzbefriedigung oder/und der Anderer und eben als Basis von dem allen, der eigenen Angst freiwillig gefangen, weil wir uns zu Opfern machen, obwohl wir immer Schöpfer sind und dies auch bemerken können (schließlich erschaffen wir ja auch unsere Opferrolle meisterhaft selbst).

 

Dabei könnten wir, der Größe, dem Mut und dem eigenen Willen folgend, in jedem Moment tun und lassen was wir wollen. Wir könnten immer tun, was aus uns selbst heraus nach Ausdruck ruft.

Anstatt an ihrem eigenen Lebenswerk zu schaffen, arbeiten so viele Menschen lieber für andere. Egal, wie mies das Schmerzensgeld dafür und wie verheerend die körperlichen und geistigen folgen dasraus fr sie selbst sind. Hauptsache weiter funktionieren. Bloss nicht unangenehm auffalen! Und, um Himmels Willen, ja nicht die eigene Bequemlichkeit, die eigene Komfortzone verlassen, um anderes erleben zu können. Liber so weiter machen. Uns geht es doch ganz gut. Oder etwa nicht?

 

Naja, unwohl fühlen wir uns alle, wenn wir erleben was wir erleben und es als nicht wünschenswert erachten. Krieg, Ausbeutung, Angst, Hass. Und immer mehr haben den Mut anzuunehmen, dass sie selbst ihre eigene Ursache für ihre eigene Wahrnehmung/Interpretation dessen sind. Immer mehr weigern sich der ausbeutenden Systeme, die da u.a. sind:

 

Schulsystem, Banken-System, Geldsystem, Wirtschaftssystem, landwirtschaftliches System, politisches System, Energiesysteme politische Systeme, etc. Alles im übrigen Systeme, die widernatürlich und somit zum Untergang verurteilt sind. Was immer ehr ja auch aktuell erleben und weshalb immer mehr aktuell auch Lösungen denken, wie auch finden.

 

Z.B.: Freie Schule, Lebensgeld frei von Zinsen und Schuld, Sozial- und ökologische wirtschaft (kein Müll, nur Produzierren was umweltverträglich und nützlich ist, damit wir uns weiter entwickeln), Permakultur (Naturkreisläufe achten. Frei von synthetischen Düngern und Pestiziden, Die Biodiversität wieder herstellend), Jeder bestimmt mit, wobei er möchte und wil (Ideale an Stelle von Gier nach Macht und Geld, Freiheit und Freude stehen im Mittelpunkt),

Strom selbst produzieren (da er auf diese Weise so günstig wie möglich und so umweltverträglich wie nur denkbar zu haben ist. Und auch, weil wir so viel weniger Strom brauchen. Siehe Verluste durch Transport), usw und so fort.

 

Also weg von der Sklaverei der Wirtschaft als Mittelpunkt und ihrer Geßel des Geldes und hin zum Wirtschaften als Mittel mit einem Geld, dass jedem leichter (oder auch überhaupt erst!) das würdevolle Leben ermöglicht. Punkt.

Denn so werden wir wieder zurück in ein Leben finden, dank dem wir im Einklang mit der Natur mehr Zufriedenheit, mehr Frieden, da Freude, kurz Liebe, erleben. Weil wir uns, unsere eigenen, wie auch die natürlichen Ur-Bedürfnisse anderer mehr achten und beachten, um uns bewusst dafür entscheiden, anstatt sich ausbeutend dem Konsum und dem Geld zu opfern, sich mit Freuide dem Leben hinzugeben.

Namasté
Axel

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Medica Mentem 

ist latainisch

und bedeutet so viel wie

Heile den Geist“.

Wir nutzen den Begriff im Sinne von:

„Wessen Geistes Kind bist du?“.

 

Wir haben uns der Herausforderung gestellt

immer öfter, umfassender und langanhaltender

den Geist des Natürlichen, das Miteinanders,

zum Ausdruck zu bringen.

 

Daher schaffen wir auch seit 2012 daran einen Abenteuerhof für Kinder auf Basis der Permakultur aufzubauen, der von unseren Mitmenschen auch angenommen wird.

 

Dafür sind wir seit Juli 2016 dabei wieder von vorne anzufangen. Den auf dem ersten Hof, war vieles anders als erhoffft. Vor allem wurde unser Tun nicht Wert geschätzt, sondern sabotiert und wir diskreditiert.

 

Vorzuleben, ob und wie wir es schaffen, öfter zufrieden, öfter im Sein zu sein, das ist das Ziel, also auch der Weg.  


 

 

 

 

 

 

Gästebuch:

Kommentare: 4
  • #4

    Heike Sprave (Mittwoch, 04 Januar 2017 22:58)

    Eine wunderbare Seite. Es lohnt, sich darin zu vertiefen - vor allem wenn einem bewusst ist, dass der Mensch nur wenig braucht um Mensch zu sein. Danke für die vielen Informationen

  • #3

    Biene (Donnerstag, 05 November 2015 13:45)

    Hallo, die Seite ist sehr schön gestaltet. Vielleicht wäre es aber doch gut, ein Rechtschreibprogramm zu finden ;o)

  • #2

    Gabi und Franz (Donnerstag, 27 August 2015 13:10)

    Hallo Axel, habe endlich Zeit und Ruhe gefunden durch eure Seiten zu klicken und habe viel von dem wiedergefunden was wir suchen. Arbeite immer noch deine Massage von Bückeburg auf. Hoffe wir sehen uns bald wieder. Unbekannterweise liebe Grüße an deine Familie von uns.

  • #1

    Ralf (Freitag, 24 Juli 2015 12:49)

    Tolle Seite,

    danke für deine Massage in Bückleburg und für die Übungsanleitungen. Die "ziehen" wirklich rein.

    Gruss
    Ralf