Menschwerdung

Fotograf aboutpixel, Homepage: Pixelio
Fotograf aboutpixel, Homepage: Pixelio

Namasté.

 

Wo stehen wir als Menschheit und wo gehen wir hin?

 

Um dieser Frage nachgehen zu können, ist es bedingend eine umfassende Analyse darüber zu machen, wo wir sind und was die Auswirkungen davon sind. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, womit sich welche Menschen in welcher Anzahl brutal antreiben, bzw. sanft motivieren, um zu erkennen, dass ein Wandel bemerkbar ist, den die Masse zwar aufhalten möchte, weil er ihr unbequem ist, der sich aber nicht mehr aufhalten lässt, weil die kritische Masse längst erreicht ist. Wobei sie, aus meiner Sicht heraus und nach meinem Geschmack gerne öfter erlebbar sein kann.

 

Da der Mensch zu 99% irrational tickt, also aus dem Bauch heraus entscheidet, sich aber allzu oft noch als Realist wähnt, und die Wissenschaft von allem was es gibt nicht einmal 10% erklären kann, entbehrt dieser Text völlig der wissenschaftlichen Grundlage und dient lediglich dazu, meine Meinung aufzuzeigen.

 

Ich weise absolut von mir Recht haben zu wollen, da ich mit meiner eigenen Meinung bereits mehr als genug zu tun habe.

 

Wenn ich zu Anfang vom „Menschen“ spreche, meine ich die Masse der Individuen. Wohl in der Kenntnis seiend, dass immer mehr Menschen sich völlig konträr ausdrücken!

 

Also los:

 

Ist-Zustand – Struktur des Krieges auf allen Ebenen:

Der Familien-, gesellschaftliche, europäische und der weltweite Zusammenhalt werden im Sinne des „Teile und Herrsche“ systematisch zerstört. Denn Menschen ohne Urtrauen sind ängstlicher. Und nur Ängstliche lassen sich reGIERen, bzw. lassen sich von ihrer eigenen Gier antreiben.

 

Die inneren und äußeren Dialoge sind selbst- und fremdsabotierend („Ich bin zu fett!“ / „Das schaffst du nie!“), wie sie ebenfalls mehr oder weniger frei von absoluter Liebe (also auch liebend, obwohl etwas gesagt oder getan wurde, was nicht „gut“ geheißen wird) und der Anerkennung des Seins vorrangig zur sogenannten Leistung.

 

Der Mensch spricht lieber von „man“ als von sich selbst oder vom Anderen, weil er gelernt hat sich aus der Verantwortung zu ziehen. Er will nicht mehr sein was er ist, sondern sein was er scheint.

 

Die Folgen sind, das männliche und weibliche Attribute immer mehr als Diskriminierung erachtet und in der Folge negiert werden. Kaum noch jemand ist sich bewusst, dass „Mann“ und „männlich“, wie die Synonyme „Frau“ und „weiblich“ zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind. Folgerichtig werden auch Begriffe wie „herrlich“ nicht mehr mit dem Synonym „dämlich“ in Relation gesetzt.

 

Der Mensch befindet sich immer mehr im Konflikt von seinen Trieben, als dass er seine Bedürfnisse entziffert, differenziert thematisiert und sich selbstbewusst für eben diese einsetzt. Dort finden Frauen immer seltener ihren Lebens-Partner, wie Männer logscherweise immer seltener Lebenspartnerinnen finden. Ja selbst als Partner im Sinne einer den Mensch als lebensfähiges Wesen bedingenden Sexualität finden Menschen immer häufiger immer später zueinander. Mann traut sich nicht mehr Mann zu sein. Und Frau nicht mehr Frau zu sein.

 

Dass „männlich“ auch bei Frauen vorkommt, genau, dass sind z.B. jene Frauen, die „weiblichen“ Männern das Einparken vormachen, und Weibliche Männer „männlichen“ Frauen in Sachen Empathie Meilen voraus sind, das wird zwar allmählich wieder häufiger, doch in der Masse eher nicht, im Bewusstsein getragen.

 

Menschen lassen sich immer mehr und immer härter ausbeuten, schikanieren und verleugnen sich und ihre Triebe, um vom Konsum und Gebrauch her, wie auch monetär und materiell noch einigermaßen mithalten zu können.

 

Es gilt als aufgeklärt, wer seine Kinder so früh wie möglich anderen, fremden Menschen anvertraut, deren Wertvorstellung die meisten Eltern nicht einmal wissen wollen. Auf der anderen Seite wird jedoch über die Verrohung und die Kinder von heute gewettert. – Letzteres wurde jedoch schon im alten Griechenland mit den Worten „Was soll aus unserer Welt nur werden, da unsere Kinder sind wie sie sind.“ – Was eben auch zum Ausdruck bringt, dass wir als Menschheit, Ausnahmen bestätigen sozusagen die Regel, empathisch noch eher im Säuglingsalter steckengeblieben sind. Und emotional eher Rollstuhlfahrer sind, denn feinmotorische Menschen. Wenn Erwachsene laufen lernen müssten, so gölte für die meisten unter uns, dass sie eher an Ort und Stelle verhungern würden, da ihnen der Mut zur Lücke genau so fehlt, wie der Wille sich für einen Herzenswunsch einzusetzen, egal was es koste.

 

Die weiteren Auswirkungen:

Armut, Angst und Orientierungslosigkeit auf allen Ebenen sind hier die Ursache. Nicht auffallen wollen, um keine Sanktion zu erhalten ist DAS Credo vieler Menschen. Dieses Fraktal ist in, bzw. auf, allen Ebenen zu erleben. Im Denken und Fühlen, im Machen und Unterlassen, im An- und im Abschaffen, im Los- und zulassen genau so, wie darin sich vorzumachen ein Held, ein Macher zu sein, sich aber de facto in der Opferrolle bequem gemacht zu haben. Von Wert ist, was materiell selten ist. Tatsächliche Werte werden eher belächelt. Technokraten und Ökonomen bestimmen das Leben mehr als je zuvor. Die Menschlichkeit, im Sinne von Feinfühligkeit, sozial und ökologisch bedacht, ist herunter gekommen und gilt oftmals nur noch für sich selbst und in der Nachbarschaft. Um es politisch zu sagen: Grüne Ideale wurden geopfert, um den eigenen materiellen Status aufzubauen, bzw. zu opfern. Grüne, das sind heute jene, die früher in der CDU saßen. „C“ und „S“ in Parteinamen sind Makulatur, wie es selbstredend ist, dass die Lüge den Vorrang hat. Nicht anders kann es sein, da die meisten europäischen Politiker lässig Wahlzusagen ignorieren und es sogar als anmaßend erachten, wenn Wähler auf die nicht eingehalten Versprechen zu sprechen kommen.

 

Doch ist auch zu bemerken, dass sich hier etwas tut! Da sind in Griechenland doch tatsächlich Politiker gewählt worden, denen es um das Wohl der Menschen geht! Was für eine Dreistig- und Orientierungslosigkeit bei fast allen populären Politikern und den meisten Wählern! Wie können die es wagen zu ihren Wahlzusagen zu stehen und sich nicht der Marktkonformen Demokratie, sprich dem Finanz-Faschismus, zu unterwefen! – Noch eher die Ausnahme, denke ich, dass dieser Typus Mensch auf dem Vormarsch ist, wenn gleich aktuell die Folgen des sozialen und ökologischen Ausverkaufs noch lange zu spüren sein werden. Der Mensch versteht sich als homo oeconomicus und als rational, obwohl er beides definitv nicht ist undbeides ihm mehr schadet, als es ihm nutzt. Der Mensch erachtet sich als aufgeklärt, als Vorbild für andere und will noch immer missionarisch jenen bringen, was er als zivilisatorisches Highlight betrachtet, obwohl es tatsächlich sein Untergang ist. Vom Schulsystem, über das angebliche Rechtssystem, über die angebliche Demokratie, die Agrarindustrie, die Pharma-Mafia und das organisierte Verbrechen im Geld- und Bankensystem.

 

Im Sprachgebrauch findet sich so etwas in der Ächtung von Begriffen wie „Versteher“, der Denunziation des tatsächlich „Sozialen“ (in der Folger gilt als sozial, was de facto asozial ist = Stichwort „Austerität“) wieder und der Etablierung des Krieges auf allen Ebenen. Wobei das widerspenstige Volk im Allgemeinen nur dann mitmachen will, wenn es um Kriege geht, die weit weg sind. Wie kann es dies nur wagen?

 

In der Folge verlor der Mensch den Kontakt zu sich, zu seinen Bedürfnissen

Er verlor das selbständige Denken genauso, wie er die Resilienz, die Widerstandskraft verlor, die er braucht, um seinem inneren Ausdruck nach außen zu tragen, obwohl andere es „nicht gut heißen“, wie er ebenfalls seinen Willen und seinen Mut verlor, genau das zu tun Daher werden jene die das tun auch diffamiert und drangsaliert. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf. Um mit Platon zu sprechen, sind dies die Schattenmenschen aus seinem Höhlengleichnis, die dem, der mit der Erkenntnis kommt, dass das Licht die Ursache der Schatten ist, notfalls den gar aus machen, nur um sich weiterhin an ihre Weltvorstellung klammern zu können. Hier werden die Geißeln der Menschheit, im Wesentlichen Geld, Diktatur und Arbeit, als goldene Fußkettchen verkauft, um weiter machen zu können wie bisher.

 

 

 

So spaltet sich das Lager der Menschheit im wesentlichen in zwei Gruppen (Lager):

 

Angepasst untertänig sein, auf der einen Seite, um nicht unangenehm jenen gegenüber aufzufallen, die ihm gefährlich werden können (Staat oder biologisch, bzw. psychologisch stärkere Menschen) und auf der anderen seine exzentrisch und aggressiv gegen jene, die er als ihm unterlegen erachtet. Immer auf der Suche nach der Anerkennung und der Liebe, die sich diese Menschen nicht selbst geben können.

 

Interessanter Weise haben diese Menschen trotzdem den Wunsch einzigartig zu sein. Erkennen aber nicht, dass sie das von Geburt an per se sind. Somit wird von der Stange gekauft und aufgrund des Mangels der in der Schule abtrainierten Vorstellungskraft (Phantasie), Kreativität und Lebensfreude wird dann „individualisert“. Wobei auch hier die Normalität wieder das Sagen hat. Beispiel: VW Golf GTI als Statussysmbol, aber aufgetuned bis zum Abwinken, jedoch eben auch nur wieder mit dem, was der Staatsapparat erlaubt.

 

Das Rebellische ist eher der Papiertiger, eher Katergleich und doch am Stammtisch als menschenfressender bengalischer Tiger verkauft. Innerhalb dieser Gruppe wird geprahlt, aber es fehlen die konsequenten Schritte, die eine tatsächliche Weiterentwicklung im Sinne der Menschwerdung bedingt. Wissen gibt es on masse. Es hapert im Wesentlichen an der Umsetzung. Hier macht sich die Struktur der Angst bemerkbar.

 

Der Mensch innerhalb dieser Gruppe posaunt von Veränderung, die es dringend bräuchte, ist aber nicht Willens sich selbst zu ändern. Hier soll es billiges Fleisch geben und im Maximalfall keine Massentierhaltung 8oder sie wird unreflektiert in Kauf genommen. Es soll keinen Atomstrom geben, aber bitte keine Windräder und keine Überlandleitungen in der Nähe des eigenen Hauses. Da wird von Krieg geredet, aber über die in der Folge von vielen Soldaten als psychologische Kompensation gebrauchte Folter und Vergewaltigung wird sich erregt. Krieg ist im Extremfall sogar gewollt, um den Lebensstandard zu sichern, bzw. dem Ego Ausdruck zu geben, aber man selbst will natürlich nicht Teil dieses Krieges sein.

 

Hier wird von Schuld gesprochen und eher selten die Ursache bei sich gefunden.

 

Typisch ist hier auch, die Negation der Angst. „Man“ habe Respekt“, aber keine Angst. Logische Schlussfolgerung, wenn Mensch sich selbst nicht auf die Schliche kommt. Er bleibt auch emotional eher an der Oberfläche.

 

Sysiphusartig vegetieren diese Menschen aus meiner Sicht heraus dahin, Das Leben nicht kennend und dem Konsum, den fast immer unmöglich zu erfüllenden Schönheitsidealen hinterher hechelnd. Zufriedenheit währt hier nur so lange, wie der Kick das Adrenalin frei setzt. Wie auch immer, aber fast schon Grundsätzlich auf Kosten anderer. Im Sprachgebrauch macht sich dies klar bemerkbar. Hier werden Vorteile gesucht und genutzt. Selten bemerkend, dass diese immer zum Nachteil anderer sind. Womit diese Gruppe von Menschen unbewusst auf Kosten anderer lebt.

 

Hier wird auch eher selten getan, was aus sich selbst heraus getan werden will. Hier wird getan, um Geld und Prestige zu erreichen, damit sich der Mensch, irritierender Weise, Dinge oder Dienstleistungen zuwenden kann, die völlig überflüssig sind, wenn der Mensch zufriedener in sich ruht.

 

Hier wird gearbeitet, also einer fremdbestimmte Tätigkeit nachgegangen. Egal, wie mies dies bezahlt wird. „Jede Arbeit ist besser, als keine Arbeit“ ist eines DER zentralen Dogmen innerhalb dieser Gruppe, mit der sich die Menschen meist unbewusst selbst zerstören. Dieser Gruppe gehören die meisten Menschen an.

 

Religion hat hier noch eher Bedeutung.

Hierarchische Anpassung ist die Regel.

 

Hier gibt es Solidarität nur Gleichgesinnten gegenüber. Menschen die weniger haben, werden von den Individuen dieser Gruppe respektlos behandelt, da sie für diese Menschen als wertlos, als Schmarotzer, betrachtet werden.

 

Womit eben auch die Reflexion meist ungenutzt bleibt, dass jeder im anderen sieht, womit er selbst im Konflikt steht.

 

Wünsche sind hier oftmals „Schnullerbacken-Wünsche“, womit ich jene Wünsche bezeichne, die mit Sätzen einhergehen die der Struktur folgen „Wenn ich… dann würde ich…“

 

 

Seine eigenen und die Bedürfnisse anderer achtend,  also dem inneren Ruf folgend, wie auch dem Ruf des anderen Raum gebend, orientieren sich die Menschen dieser Gruppe, des anderen Lagers aus Sicht der Erstgenannten, also „die Anderen“, die sie stören, an völlig anderen Werten.

 

Hier wird nicht von Freiheit schwadroniert, hier wird der Lebenstraum gelebt. Hier gibt es die meisten Herzenswünsche, womit ich jene Wünsche meine, dank der der Mensch alles zu riskieren bereit ist.

 

Innerhalb dieser Gruppe wird Reflexion mehr oder weniger häufig genutzt. Zumindest in Relation zu den Menschen der anderen Gruppe. Hier wird auch der Sinn-Frage“ eher nachgegangen und hier werden eher Antworten darauf gefunden. Hiermit meine ich zentrale Fragen, die seit der „Aufgabenverteilung zwischen Kirche und Wissenschaft praktisch kaum noch gestellt wurden, die aber nun, da sich Wissenschaft und Spiritualität wieder, als zwei Seiten derselben Medaille erkennend, annähern immer häufiger gestellt werden.

 

„Warum bin ich hier?“ - „Was bin ich?“ - Was ist der Sinn des Lebens/meines Lebens?“

Tiefergehend werden hier Fragen aufgegriffen wie:

 

„Gibt es Zufall und Schicksal in der Form von willkürlich überhaupt oder fallen mir lediglich zum passenden Zeitpunkt die passenden Möglichkeiten zu, dank derer ich mich weiter entwickeln kann?“

 

„Bin ich Körper und Geist oder habe ich lediglich Körper und Geist, um mich selbst erfahren/entdecken zu können?“

 

„Gibt es gut und Böse oder sind dies worthülsen einer Herrschaftssprache, dank der das Prinzip „teile und herrsche“ immer mehr gefestigt wird?“ - „Kann es Gut und Böse überhaupt geben, wenn es nichts gibt, was grundsätzlich von jedem Menschen auf der Welt immer zu 100% als „gut“ oder „böse“ anerkannt werden kann?“

 

„Welche Sprache, welche Begrifflichkeiten also, kann ich nutzen, um mich einfacher mit mir und meinen Mitmenschen lösungsorientiert befassen zu können?“

 

„Wie kann ich es schaffen zufriedener zu sein und somit mir und anderen mehr von Nutzen?“

 

Solidarität wird in dieser Gruppe auch andersartigen Menschen entgegengebracht, weil die Menschen dieser Gruppe einen völlig anderen empathischen Zugang zu sich und anderen haben. Altruismus, so es ihn gibt, ist in dieser Gruppe häufiger zu finden.

 

Auch herrscht hier eher mehr Respekt vor sich selbst und vor anderen. Der Mensch ist sich oftmals bereits bewusst, dass sein nach außen gebrachtes Innenleben die Ursache für seine Erlebnisse ist. Oder ist auf dem Weg dorthin.

 

Spiritualität steht hier eindeutig vor der Religion.

 

Strukturen werden hier häufiger hinterfragt und auch auf ihren eigentlichen Sinn hin, der dem propagierten oftmals diametral entgegen steht, erkannt. Als Mittel zur Bereicherung weniger auf Kosten der Massen, nämlich. Das Schulsystem wird als Nicht-Bildungssystem, das Krankheitssystem als Nicht-Gesundungssystem, industriell erzeugte Nahrungsmittel als krank machend und selbst angebaute Lebensmittel als die Gesundheit fördernd, Die Wirtschaftsdiktatur wird als solche genauso erfasst, wie der Finanzfaschismus als die treibende Kraft dahinter.

 

Das Bewusstsein, dass es bis auf die vom Menschen geschaffenen und der Natur zuwider laufenden Systeme, in der Natur Anarchie vorherrscht, macht hier keine oder kaum Angst, sondern erschafft den Wunsch, der zum „Mut zur Lücke“ führt.

 

Bei Menschen dieser Gruppe wird eher unwillig oder kaum noch gearbeitet. Hier wird eher geschafft und gewerkt. Der Unterschied hier ist markant! Der Mensch tut, was er aus sich selbst heraus tun will. Geld und Prestige sind dabei zweitrangig bis hin zu vernachlässigbar. Es gibt innerhalb dieser Gemeinschaft von Menschen immer mehr, die mit immer weniger Geld auskommen! Was auch logisch ist, da der Mensch sich weniger dem Konsum verschreibt und mehr erkennt, dass das was er zum Leben braucht meist nicht mit Geld zu erhalten ist.

 

Diese Menschen sind oftmals in der Lage tatsächlich zu leben. Da die Lebensfreude, die Selbst- und Nächstenliebe die Antriebskraft darstellt. Innerhalb dieser Gruppe ist es wichtig, weniger und weniger auf Kosten anderer oder der Natur, sprich Erde zu leben, bzw. für eben jene immer nützlicher zu sein. Das Bewusstsein, dass wir Menschen in der Masse für die Erde aktuell eher so etwas wie ein Parasit sind und eben nicht die Krone der Schöpfung; die Erkenntnis, dass der Mensch von der Natur mit einem Wimpernschlag ausgelöscht werden kann und somit der Mensch, jedes einzelne Individuum alles ihm/ihr Mögliche dafür zu tun hat, damit die Natur ihn wertschätzt und unterstützt, wächst innerhalb dieser Gruppe genauso exponentiell, wie die vom Menschen der Natur zu wider geschaffenen Systeme dem Kollaps entgegen gehen.

 

Menschen dieser Gruppe befassen sich mit Emotionen und Bedürfnissen der Art, dass sie früher oder später erfassen, dass alle Gefühle aus ihnen selbst heraus entstehen. Auf Grundlage ihrer Konditionierung und den von ihnen selbst geschaffenen Werten.

 

Rebellen und Querdenker, die diesen Begriffen auch entsprechen, gibt es eher in dieser Gruppe. Sie sind die Wegbereiter des Anderen, des für viele Neuartigen. Hier wagt der Mensch sich selbst zu ändern, um eine geänderte Wahrnehmung erfahren zu können.

 

Der Rebell nimmt es in Kauf von der Masse nicht anerkannt und nicht wertgeschätzt zu werden, weil es ihm wichtiger ist, sich selbst wertzuschätzen und Wertschätzung von Seinesgleichen zu erhalten. In der Folge sind die Lebensentwürfe und Interessen dieser Menschen in Relation der Menschen aus der anderen Gruppe ausgesprochen auffällig. Auch wird hier der Andersdenkende, zumindest in der Theorie als ebenfalls wichtiger Part eher wert geschätzt. Einher geht die emotionale und sprachliche Auf- und Abwertung unter und weicht einer Einschätzung im Sinne von „Orientierung“. Die Sprache nähert sich mehr und mehr der Friedvollen Kommunikation, in der es sich um Gefühle und Bedürfnisse geht, um Ursächlichkeit und Anerkennung, auch des Andersdenkenden, eben.

 

Der Umgang auf Augenhöhe wird hier eher gepflegt und durchzusetzen gesucht. Gerade auch mit Kindern. An Stelle von „Erziehung zu Zucht und Ordnung“, um es drastisch zu formulieren, wird hier die Beziehung zum Kind eher gefunden und auf die Bedürfnisse, auf den Entwicklungsstand des Kindes eher Rücksicht genommen.

 

Hier finden wir eher die Unangepassten, die nicht Verdummschulten, die Kreativen, die Menschen, die tun, was sie wollen. In der anderen Gruppe sind das meist jene, die zu dem einen Prozent der sogenannt Superreichen (wobei sie oftmals nur "reich" an Geld und Materiellem sind und eher selten an "absoluter Liebe" sich selbst und anderen gegenüber, wie ich meine) gehören. Was auch am Schulsystem liegt.

 

Einzigartigkeit wird hier eher jedem und allem zugesprochen und bedarf nicht mehr derartig der Betonung, wie innerhalb der anderen Gruppe. Autos, so sie überhaupt noch genutzt werden, werden nicht mehr der Art „individualisiert“ oder als Prestigeobjekt erachtet, sondern sind Mittel zum Zweck. Genauso, wie das Geld.

 

 

 

Wo geht es also hin?

Jeremy Rifkin, ein amerikanischer Publizist, Ökonom und Soziologe drückt es in seinem BuchDie empathische Zivilisation, in dem er von der nächsten Revolution als die "Empathische Revolution" spricht, vom O-Ton her so aus:

 

Der Mensch befindet sich seit seines Auftauchen auf diesem Planeten auf einer wellenartigen Entwicklung hin zum mehr und mehr empathischen Wesen. Der letzte empathisch höchste Ausdruck ist in den 70er Jahren zu verorten. Tierschutzbewegungen sind die folge genauso, wie die Hippi-Bewegung. Gefolgt von der Ebbe der Empathie.

 

Er, der Mensch, ist sich dessen nicht bewusst, hat im Bewusstsein noch nicht einmal die industrielle Revolution integriert, geschweige denn die Entwicklung der Dienstleitungsindustrie, und befindet sich vom Menschenbild noch immer eher im Bewusstsein des Agrarzeitalters.

 

Daher denken noch viele „Wer keiner Arbeit nachgeht, der darf auch nicht menschenwürdig leben. Ihm darf keine Solidarität entgegengebracht werden. Vielmehr ist von ihm alles abzuverlangen, damit er unserer Großzügigkeit anerkennt“. Wobei er sich oftmals erst nachdem sich Tiere satt gefressen haben, von dem ernähren kann, was diese ihm überlassen.

 

Solidarität wird dann fälschlich auch als „nicht-Einbahnstraße“ erachtet, obwohl sie de facto eine Einbahnstraße ist! Das Einzige was nach ihr für jeden gilt ist: „Wenn du sie brauchst, wirst du sie erhalten. Anforderungsfrei.“

 

Doch immer mehr Menschen spüren, noch meist unbewusst, wie ich denke, dass irgendetwas an der Propaganda des „Uns geht es gut!“ nicht stimmen kann. Immer mehr erfassen, dass das Wirtschaften als Mittelpunkt im Wesentlichen die Gewinnmaximierung durch Abbau von Arbeitskräften zum Kern hat und, dass die Industrie in den kommenden 10 Jahren 50 (!) der Arbeitsplätze abbauen will.

 

Dass in diesem Land die sogenannte Hartz-Gesetzgebung, eben nicht dafür da war, als wofür sie den Bürgern verkauft wurde, sondern dazu, um die Macht des Arbeitnehmers, der eigentlich ja der Arbeitgeber ist, zu brechen.

 

Die Menschheit erfasst nach und nach, dass die Schultern der Gesellschaft nicht jene sind, die uns als jene verkauft werden sollen, damit wir uns weiterhin zu deren Gunsten hin ausbeuten lassen.

 

Nicht Cäsar gewann Schlachten, noch Napoleon. Es waren seine Soldaten. Nicht die Unternehmer und die Großfinanziers erzeugen Waren und Dienstleistungen, das sind wir.

 

Es ist an der Zeit, ihnen die Macht zu nehmen, die sie nur in Anspruch nehmen konnten, weil wir in der Masse so bereitwillig die Selbstermächtigung abgegeben haben. Doch gilt nach wie vor eine Aussage, welche Charlie Chaplin zugesprochen wird. Nämlich: „Für Böses brauchst du Macht. Alles andere wird mit Liebe wahr.“

 

Und das Ende des Texters mache ich mit einem Zitat, welches der Dreh- und Angelpunkt meiner spirituellen Selbsterkenntnis ist und was Mahatma Gandhi gesagt haben soll:

 

„Sei die Änderung, die du dir wünschst für die Welt.“

 

Immer mehr Menschen erfassen, dass damit gemeint ist, dass wir uns umfassender, langanhaltender und länger dafür einsetzen, das zum Ausdruck machen, was wir erleben wollen. Die Willst Weltfrieden? Dann schließ erst einmal Frieden mit dir selbst. Akzeptiere dich als wertvoll, als ein Geschenk für dich und die Welt, so wie du bist und mach dich von deiner Wertschätzung nicht abhängig davon, dass du immer näher zu dem wirst, was du sein willst. Liebe dich absolut. Also auch dann, wen du etwas gesagt oder getan hast was du für moralisch indiskutabel erachtest.

 

Wir sind perfekt unperfekt. Und so etwas wie „gut“ und „schlechte“ Gefühle gibt es für mich nicht. Sie alle sind deine Babys, die von dir angenommen, wertgeschätzt, ja geliebt werden wollen. Sei zu ihnen wie ein achtsamer Elternteil. Heiße sie willkommen und zeige ihnen, wie froh du bist sie empfinden zu können. Sie sind immer hilfereich. Wenn auch manche von ihnen nur als Umweg zum Ziel, das bekanntlich der Weg ist.

 

Der Weg zum Ziel „Weltfrieden“ ist der Frieden mit dir selbst. Un den begehst du möglicherweise täglich effizienter, als ein „Aushängeschild“ bei fatzebuck durch ein „gefällt“ mir mal hier oder dort. Lebe vor was dir wichtig ist!

 

Denn wir haben kein Erkenntnisdefizit! Wie ein Buddhist einmal gesagt haben soll: „Viele Menschen brauchen Tonnen von Theorie, um ein paar Gramm in der Praxis zu üben.“

 

Hör auf zu schwadronieren!

Lass lieber entsprechende Taten folgen.

 

Alles was du dazu brauchst ist bereits in dir. Halt dich nicht weiter davon ab, indem du sagst, du seiest nicht mutig oder stark genug dafür, bzw. diese und jene Umstände hindern dich daran. Sei zur Abwechslung ehrlich zu dir selbst und erkenne den Wahrheitsgehalt der Volksweisen: „Der Glaube versetzt Berge“. und „Wo ein Wille, da ein Weg.“

 

Es ist alles in dir. Selbstliebe, Selbstwert, Selbstachtung, Wille. Stärke, Ausdauer, Geduld, Demut und noch viel mehr. Ja, möglicherweise ist es zugemüllt in deinem Unterbewusstsein. Dann räum halt auf. Lass deine Vorstellung von dir los, die du dir früher einmal über dich gemacht hast. Sei der, der du bist, um zu dem werden zu können, der du darüber hinaus sein kannst.

 

Und sei, vor allem, zufrieden mit dem Ist-Zustand! Denn das Gesetz der Resonanz funktioniert nur, wenn du genau das bist und praktisch nichts anderes brauchst.

 

Schon in der Bibel steht schließlich:

„Wünsche wie die Kinder und es wird dir gegeben“ – oder so. So bibelfest bin ich nicht.

 

Doch ich glaube fest an mich und meine Talente.

Mal wieder und somit mehr als je zuvor.

 

Genießen wir unser Leben und vegetieren nicht länger in dem, von dem uns andere vormachen, dass es ein erstrebenswertes Leben ist.

 

Wahlen wurden nicht ermöglicht, damit wir etwas ändern können.

Arbeit ist nicht toll. Sonst würden die sogenannten Eliten sie uns nicht überlassen.

Sie gaben uns Geld und den Anschein, dass wir uns irgendwann Luxus gönnen können. Und nahmen sich im Gegenzug die Welt.

 

Es ist Zeit für die Selbstermächtigung!

Jetzt.

 

Herzliche Grüße

Axel

Kommentar schreiben

Kommentare: 0
aboutpixel SVAIR
aboutpixel SVAIR

Medica Mentem 

ist latainisch

und bedeutet so viel wie

Heile den Geist“.

Wir nutzen den Begriff im Sinne von:

„Wessen Geistes Kind bist du?“.

 

Wir haben uns der Herausforderung gestellt

immer öfter, umfassender und langanhaltender

den Geist des Natürlichen, das Miteinanders,

zum Ausdruck zu bringen.

 

Daher schaffen wir auch seit 2012 daran einen Abenteuerhof für Kinder auf Basis der Permakultur aufzubauen, der von unseren Mitmenschen auch angenommen wird.

 

Dafür sind wir seit Juli 2016 dabei wieder von vorne anzufangen. Den auf dem ersten Hof, war vieles anders als erhoffft. Vor allem wurde unser Tun nicht Wert geschätzt, sondern sabotiert und wir diskreditiert.

 

Vorzuleben, ob und wie wir es schaffen, öfter zufrieden, öfter im Sein zu sein, das ist das Ziel, also auch der Weg.  


 

 

 

 

 

 

Gästebuch:

Kommentare: 4
  • #4

    Heike Sprave (Mittwoch, 04 Januar 2017 22:58)

    Eine wunderbare Seite. Es lohnt, sich darin zu vertiefen - vor allem wenn einem bewusst ist, dass der Mensch nur wenig braucht um Mensch zu sein. Danke für die vielen Informationen

  • #3

    Biene (Donnerstag, 05 November 2015 13:45)

    Hallo, die Seite ist sehr schön gestaltet. Vielleicht wäre es aber doch gut, ein Rechtschreibprogramm zu finden ;o)

  • #2

    Gabi und Franz (Donnerstag, 27 August 2015 13:10)

    Hallo Axel, habe endlich Zeit und Ruhe gefunden durch eure Seiten zu klicken und habe viel von dem wiedergefunden was wir suchen. Arbeite immer noch deine Massage von Bückeburg auf. Hoffe wir sehen uns bald wieder. Unbekannterweise liebe Grüße an deine Familie von uns.

  • #1

    Ralf (Freitag, 24 Juli 2015 12:49)

    Tolle Seite,

    danke für deine Massage in Bückleburg und für die Übungsanleitungen. Die "ziehen" wirklich rein.

    Gruss
    Ralf