Zusammenhalt

Namasté,


lange habe ich nichts mehr geschrieben. Zu selten war ich bei mir und hatte Lust meinen Gedanken Lauf zu lassen und sie schriftlich zu fixieren.


Doch heute Nacht lag ich wach und mir vielen Sätze ein, die ich endlich mal wieder niederschreiben wollte. Von 01.00h bis um 05.00h Uhr schrieb ich daran. Und ich denke es ist ein Grundlagenwerk.


Dieser Text stellt unter Umständen ausschließlich meine eigene Sichtweise dar. Möglicherweise auch die von Sonja und Beate. Das weiß ich jedoch nicht. Bevor du sie also mit mir in einen Topf wirfst, frag bitte erst nach, was sie von diesem Text halten.


Danke! ♥



So eine Art Vorwort:

Wenn ich im Folgenden von mir Rede, ist das nicht, weil Beate zwangsläufig eine andere Meinung hat, sondern deswegen, weil ich grundsätzlich aus tiefster Überzeugung nur für mich sprechen kann. Zwar kann ich glauben, was Beate meint, aber ich kann es nie „wissen“.

 

Alles was du von mir liest, stellt lediglich meine Meinung dar. Ich habe kein Interesse daran Recht zu haben, da ich schon mit meiner eigenen Meinung so viel zu tun habe. Alles was ich von mir gebe ist lediglich meine individuelle Wahrnehmung und kann sich völlig von der kollektiven Wahrnehmung unterscheiden.

 

Ich lebe mein Leben und meine Meinung und lass dich, soweit nicht das Leben oder die Geusndheit von anderen dadurch eingeschränkt werden dein Leben leben. Bitte lass mich also auch mein Leben und meine Meinungen der Art leben.

 

 

Über den „Zusammenhalt“

Kennst du das auch? Eine Familie, in welcher eine Art von „Zusammenhalt“ gelebt wird, welcher deiner Vorstellung von Familienzusammenhalt so gar nicht entspricht? Eine Familie, bei der du dich nicht auf die Familie verlassen kannst?

 

Ich glaube ja, dass das systemisch gewollt ist. Denn eine Familie, die zusammenhält bringt, logischer Weise, nichts auseinander. Oder eher wenig. Und eine Bevölkerung, in der mehrheitlich die Familien zusammen halten ist nicht so leicht reGIERbar. Wenn jedoch so viel Menschen wie möglich Angst haben, unter anderem, weil sie keinen Rückhalt in der Familie haben, dann fällt das ReGIERen wesentlich einfacher und wird mitunter zum Spaziergang.

 

„Was tun? sprach Zeus…“ heißt es in dem Gedicht „Die Teilung der Erde“ von Friedrich Schiller. Und es mag tatsächlich Thomas Gottschalk im Film „Die Supernasen“ gewesen sein, der hinzufügte: „die Götter sind besoffen und der Olymp ist vollgekotzt.“

 

Synonym sehe ich es so, dass die Götter meiner Kindheit meine Eltern waren, die sich am Konsum und an der Möglichkeit Geld einnehmen zu können so besoffen hatten, dass  sie den Zusammenhalt der Familie so vollkotzten, dass letztlich nur Besitztum, Geld und in meinem Fall „der Götter“  eben diese der Nikotin- und Alkoholsucht anheimfielen.

 

 

Tja. Was tun?

Die eine Möglichkeit ist die, dass ich genauso lebe und das Ganze verdränge.

 

Die andere Möglichkeit ist die, dass ich mir der energetischen, der gedanklichen, der gefühlsmäßigen Strukturen und der Handlungsweisen bewusst werde, eine Lösungsidee finde und diese dann, typisch Mensch, unperfekt in der Praxis umsetze.

 

 

Grundlagenforschung

Wie sah sie denn aus die Struktur? Was für Geschehnisse sind mir noch bewusst? Und wo sehe ich Ursachen und Gründe, bzw. wie kann ich andere Ursachen und Gründe schaffen, um mit meiner Frau, meinen Kindern, mit Freunden, de facto mit jedem Menschen dem ich begegne einen anderen Zusammenhalt vorleben zu können?

 

Meine Eltern ließen sich früh scheiden. Meine Schwester und ich wurden ungefragt von meiner Mutter mitgenommen. Wie sich im Laufe der Kindheit/Jugend herausstellte hatte unser leiblicher Vater keinerlei Interesse an uns und unseren Werdegang.

 

Mutter heiratete relativ schnell wieder und es kam eine Schwester hinzu. Ich erkannte den Ziehvater als Vater an. Meine Schwester wohl auch.

 

Die Eltern wollten schnell ein Haus haben und kauften denn auch mit Hilfe der Großeltern eines, bzw. finanzierten es. Auch die für uns angedachten Ersparnisse flossen dort hinein. Schließlich war das Haus ja auch zu unserem Nutzen. So der Grundgedanke.

 

Wir wuchsen als Schlüsselkinder auf. Konfliktmanagement bedeutete bei uns heranzitieren, rhetorische Fragen stellen  oder einfach auch nur anbrüllen. Gefolgt von Ausgrenzung und Bestrafung und, logo, dem Teilen und Herrschen in Form von „Warum kannst du nicht so sein wie deine Schwester?“ Gut und Böse funktioniert eben prima, wenn Mensch manipulieren und die Macht derer, über die er bestimmen will, spalten will.

 

Mit 14 weckte meine Mutter mich mitten in der Nacht, zerrte mich im Schlafanzug auf die Straße und schrie mich an, dass ich nun keine Familie mehr hätte und eine andere Familie suchen könne. Nach viel Tränen und auf Knien anflehend erhörte sie mich denn doch  und ich durfte wieder in mein Bett.

 

Während wir aufwuchsen hörte ich derlei öfter. Als ich ausgezogen war wurde es dadurch ersetzt, dass der Kontakt, teils über Jahre abgebrochen wurde. Auch von mir aus. Wohl bemerkt!

 

Natürlich war meine Mutter im Kinderschutzbund tätig. Solche Widersprüche sind wohl sehr oft zu erleben.  Wichtig ist für mich der Hinweis, dass ich inzwischen eine Sicht eingenommen habe, dank der ich immer weniger zu ver-, zu beurteilen im Sinne von Bewerten suche und den Gedanken pflege, dass meine Eltern stets ihr Möglichstes, ihr sogenannt Bestes gaben. Sogenannt, nicht, weil ich es nicht als ihr Bestes angenommen habe, sondern weil ich mich von der Herrschaftssprache zu distanzieren suche, damit eben ein anderes Miteinander möglich wird. Beziehung an Stelle von Erziehung nämlich. Nicht immer, aber immer öfter.

 

 

Mein Fazit

Meine Analyse der Grundsituation meiner Eltern sieht so aus, wie bereits Anklang, dass die Grundlagen sowohl in einem Drängen im Inneren meiner Eltern  zu finden sein kann, welches ich mit „Meine Kinder sollen es einmal besser haben als ich.“ beschreibe; als auch darin, dass schon gleich nach der APO und der Hippiezeit ein gesellschaftlicher Wandel von statten ging, der unter Umständen schon damals gewollt gewesen sein kann, spätestens, aus meiner Sicht heraus aber heute als gewollt erachtet werden kann.

 

Mein Vater war zwar in der SPD und als Jugendliche gingen wir auch zu Veranstaltungen des „Naturschutzbundes“ oder so, doch von einer Thematisierung der Politik im Familienkreis habe ich wenig im Bewusstsein. Vielleicht waren meine Eltern zu sehr damit beschäftigt Geld zu verdienen, um das Haus abzubezahlen, sich ein Auto leisten und auch in den Urlaub fahren zu können. Also all das anzuschaffen und zu zelebrieren, was Mensch so an Ersatzbefriedigung braucht, wenn er sich seiner Grundbedürfnisse nicht bewusst ist.

 

Natürlich hörte ich auch, dass meine Eltern es „besser“ machen wollten als deren Eltern es mit ihnen „gemacht“ haben. Du vielleicht ja auch.

 

Auch in mir manifestierten sich dieselben  Grundüberzeugungen, wie die meiner Eltern. Schließlich sind die konservativsten Menschen oftmals Kinder, die ihren Eltern nacheifern, bzw. es ihnen Recht machen wollen.

 

 

Was mache ich anders?

Heute jedoch unterscheiden sich meine Grundsätze fundamental von denen meiner Eltern. Was für mich logisch ist, da schon Einstein gesagt haben soll: „Wir können die Probleme die wir haben nicht mit den Strukturen lösen, dank derer wir sie erschaffen haben.“

 

Bei mir heißen die auf den Familienzusammenhalt bezogenen Glaubenssätze / Meinungen / Affirmationen:  „Ich werde das anders machen.“ Und „Meinen Kindern möchte ich etwas anderes bieten.“

 

Da liegt für mich ein völlig anderer Same drin als in „Ich mache das nicht so wie meine Eltern!“ und „Meine Kinder sollen es besser haben!“. Denn zum Einen ist die Bewertung raus und zum anderen die Orientierung hin zu dem was ich nicht will, weg und die Orientierung hin zu dem was ich will klar zu erkennen! Anders und für etwas an Stelle von „besser“ und „gegen“ das der Eltern.

 

 

Wie  setze ich das um?

Zum einen darin, dass ich meiner Mutter, als sie schon im ersten Jahr nach der Geburt von Lutz wieder damit anfing „Zuckerbrot und Peitsche“, in Form von Überhäufung von Geschenken, wie auch in Form von „Du bist nicht mehr mein Sohn“ / „Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.“  / etc. auszudrücken, dass ich ihr meine Grenze setzte und ihr klipp und klar sagte: „Was du mit mir getan hast, lasse ich dich nicht mit den Kindern tun! Ab jetzt herrscht von mir aus kein Umgang mehr mit dir.“, was ich bis heute, immerhin 4 Jahre bisher auch so durchgesetzt habe. Sollten die Kinder irgendwann ihre Großeltern erleben wollen, lasse ich das gerne zu. Doch solange ich sie nicht als sozial gefestigt genug erlebe, werde ich dies auch weiterhin behindern.

 

Zum anderen haben Beate und ich uns gemeinsam für ein Leben mit wenig Geld und viel  Familie entschieden. Der Natur des „durchschnittlichen“ Deutschen entsprechend, werden wir öfter als „asoziale Schmarotzer“ bezeichnet, als dass uns Wertschätzung begegnet. Denn ein solches Leben geht nur der Art, dass keiner von beiden Vollzeit tätig ist, bzw. wenn denn doch, dass er / sie dies entweder von Zuhause aus ist oder das Kind und den Partner mit nimmt. Die Folge ist, wenn ein eher häufiger vorkommender Finanzstatus gegeben ist, der Bezug von Leistungen zur Existenzsicherung. Kurz: Hartz IV. – Übrigens mit allen Entrechtungen von Grund- bzw. Menschenrechten, die damit einhergehen!

 

Mir ist es eben wichtig, dass die Kinder den Papa genauso oft und intensiv erleben können, wie die Mama. Denn hier denken wir, liegt eine der Ursachen für ein Menschenbild, dass dazu führte, dass so viele deutsche Familien einen so, ich sage einmal gelinde formuliert „interessanten Zusammenhalt“ ausdrücken.

 

Eine andere Ursache fängt weit tiefer an. Wie bringen die meisten Frauen in diesem Land ihre Kinder zur Welt? Und wie war das vor 30 oder 40, bzw. fast 50 Jahren, als ich geboren wurde? Und wie bringen Naturvölker ihre Kinder zur Welt, in denen ich Werte als gelebt erleb, die uns scheinbar völlig abhanden gekommen zu sein scheinen?

 

Der Werteunterschied scheint es auch zu sein, warum „wir“ im „Westen“, in der „zivilisierten“ Welt uns eben so erachten und jene Völker, welche natürliche Werte, wie Schenken und Teilen, Zusammenhalten und Unterstützen  leben, als primitiv bezeichnen.

 

Rhetorisch gefragt, denn wissenschaftlich ist es längst erforscht: Doch wo gibt es mehr Ausgrenzung, mehr Angst und wo mehr Freiheit und mehr Hoffnung und Glaube daran, dass das Leben lebenswert ist?

 

Als Beate mit Lutz schwanger war, stand für uns fest, dass wir den Umgang mit Kindern radikal, also von der Wurzel her, zu hinterfragen hatten. Und so forschte ich.

 

Ich fand Werke darüber, dass es hilfreich sei, die Nabelschnur samt Plazenta am Kind zu belassen (Lotusgeburt), weil es natürlich sei; weil die größte Anzahl an Säuglingen beim durchschneiden der Nabelschnur schreit; weil es sein kann, dass das Durchtrennen der Nabelschnur einer der gravierendsten Schritte hin zum Verlust des Urtrauens (Urvertrauen heißt es wohl in der Herrschaftssprache. Doch da Worte mit der Silbe „ver“ stets eine Negationen oder eine Übersteigerung enthalten, bin ich dazu übergegangen, diesen Teil der Herrschaftssprache wegzulassen und mich „natürlich“ zu formulieren).

 

Ich fand Bücher darüber, dass Kinder  in Naturvölkern nach der Geburt einen wesentlich innigeren Kontakt zu ihren Müttern und Schwestern haben, weil sie mindestens dieselbe Zeit, die sie im Mutterleib heranwuchsen von der Mutter oder / und der Schwester getragen wurden. 

 

Auch die Aussage, dass es auch „ohne“ Windeln geht fand ich. Wobei „ohne“ so umgesetzt wurde, wie der Sicherungshaken beim Klettern. Eine Windel ist vorhanden, wird aber nur im Notfall als solche genutzt!

 

Und so begannen wir von Anfang an alles, nein Vieles, anders zu machen…

Lutz wurde im Geburtshaus geboren. In einer Wanne, die Hebamme war eher Begleitung. Und wir ließen, logisch, die Nabelschnur samt Plazenta dran.

 

Ich nahm Lutz so schnell wie möglich und doch so spät wie nötig nackt in ein Tragetuch. – Warum nackt? „Fass einmal jemanden mit Handschuhen an und dann ohne.“ Las ich im Buch „es geht auch ohne Windel“ und brauchte danach keine Begründung. - Für die Plazenta hatten wir eine Jute-Tasche nähen lassen, in welche die in Mullwindeln befindliche und abgespülte, wie auch abgetupfte Plazenta hineingelegt wurde. Die Tasche wurde auch am Körper getragen. Wir erlebten, dass das angenehmer ist, da die Plazenta, logisch, da „das Leben“ sie verlässt“ kalt ist, wenn sie nicht ebenfalls am Köprer getragen wird.

 

Die Plazenta wurde von uns mehrfach am Tag gewaschen und abgetupft. Schon am Tag der Geburt erlebten wir, wie die Nabelschnur dünner wurde. Am nächsten Tag erlebten wir bereits eingetrocknete Stellen. Und am dritten Tag, als wir Lutz aus dem Tuch nahmen, fanden wir Lutz von der Nabelschnur gelöst vor. Optimal abgenabelt, da natürlich. Und für jene, für die es „schick“ sein soll: Der Bauchnabel von Lutz sieht prächtig aus und unterscheidet sich nicht von anderen „Innis“ (nach innen liegender Bauchnabel).

 

Wir hielten Lutz vom ersten Tag an ab, wenn wir den Eindruck hatten, dass er „muss“. Was schnell zu erfassen war, weil wir ihn 24 Stunden am Tag „trugen“. Nachts schlief er auf dem Bauch von Beate oder mir. Warum wir das taten? Weil das loslassen einfacher zu erlernen ist, als das Festhalten – Fällt dir auch auf, dass so viele Menschen eine Herausforderung mit dem Loslassen haben und so oft an längst Überholtem festhalten? Möglicherweise liegt eine der Hauptursachen hier. Das natürliche Bedürfnis des Loslassens von etwas, was nicht mehr gebraucht wird, wird durch den Umgang der meisten Eltern der Art beeinflusst, dass es „unnatürlich“ erscheint, etwas einfach loszulassen. Dabei kann es tatsächlich sehr so einfach sein, wie „Pieseln“ oder „Schietern“.

 

Ab dem 10 Tag machte Lutz schon Pipi in einen Eimer. Schon bald brauchten wir für feste Ausscheidungen keine Windel mehr  und ab dem 18 Monat war Lutz trocken.

 

Selbstredend, dass Lutz lange gestillt wurde und, dass Beate drauf achtete was sie zu sich nahm. Wenn industriell erzeugte Nahrung, die nicht mit Liebe, dafür jedoch mit diversen Giften versehen ist, krank macht, so der Umkehrschluss, dürften biologisch erzeugte LEBENsmittel eher gesund machen, also das LEBEN erhalten, denken wir.

 

Auch dem Thema „Erziehung“  nahm ich mich an und kaufte ein Buch in dem der Satz vorkam: „Beziehung an Stelle von Erziehung“.

 

Ist dir bewusst, dass ErZIEHen ein gewaltsames Vorgehen und so etwas wie eine Dressur, ein Abrichten ist? Mir kommt es so vor. Also öfter beziehen und mit Kindern so umgehen, wie wir mit allen gleichberechtigten Partnern umgehen. Was auch die Sprache und die Art der Kommunikation betrifft!  Wie reden viele Eltern mit ihren Kindern? Als seien sie Idioten, meine ich. Auch Säuglinge erfassen sinngemäß was gemeint ist. Wenn auch meist unbewusst im Unterbewusstsein. Logisch, dass wir also mit Lutz auch sprachen, als er noch im Bauch von Beate war. Wichtig war uns übrigens in der Phase auch, dass wir ihm keine „heile Welt“ vorgaukeln wollten, da diese „Prägephase“ bekanntlich die ist, in der sich Kinder auf die Welt in die sie geboren werden einstellen. Würden wir „Friede, Freude, Eierkuchen“ vorleben, würde der neue Erdenbürger/die neue Erdenbürgerin womöglich in ein enormes Gefühlschaos kommen können, würde es in eine völlig andere Welt geboren werden, denke ich.

 

Mit der Zeit erlebten wir, dass in unterschiedlichen Städten auch unterschiedliche Umgansformen gelebt werden .In Kempen am Niederrhein beispielsweise erleben wir ein offenes, freundliches Miteinander. Möglich, dass dies nur oberflächlich ist, doch ist es das, was wir erleben, wenn wir mit Lutz dort spazieren gehen.

In Gütersloh, wo wir lebten jedoch erlebten wir ein eher unfreundliches, desinteressiertes und eher egomanes „Miteinander“.  Kein Wunder, herrscht dort doch der parasitäre Geist der Bertelsmannstiftung vor. Die Stiftung sagt selbst: „wir unterstützen nur Projekte von uns.“ Und wenn ich an eine Erzählung denke, die ich hörte und die da lautet:

 

Napoleon wurde nach einer weiteren Eroberung eines Dorfes gefragt, ob er alle Bewohner töten lassen wolle. Und er antwortete: „Die Region hat ihren eigenen Geist. Töten wir alle Menschen, so wachsen doch wieder nur Menschen mit eben diesem Geist heran.“

 

 Unabhängig davon, ob diese Erzählung stimmt, enthält sie für mich eine wichtige Kernfrage: „Kannst du etwas anderes vorleben und damit zufrieden sein, wenn du in einer Region / in einer Gemeinschaft lebst, in der grundsätzlich andere Meinungen vorHERRSCHEN?“ Meine Erkenntnis: Das geht nur für eine bestimmte Zeit. Irgendwann zerreiben die Auseinandersetzungen so viel der Lebenskraft, dass ich immer unzufriedener werde.

 

Und so zogen wir um. Nicht nach Kempen, denn dort konnten wir es uns nicht leisten auf einen Bauernhof zu ziehen und uns dem Thema „Selbstversorgung“, bzw. „Abenteurhof für Kinder auf Basis der Permakultur“  zu widmen.

 

Wir zogen in eine Region Niedersachsens, in der der Faschismus wohl noch immer so wach ist, wie nur an wenigen anderen Orten. Doch das war uns zunächst nicht bewusst! Vielmehr erhielt ich durch Nachfragen die Antwort „Wir leben hier alle irgendwie alternativ.“  Was auch aus meiner heutigen Sicht heraus eine Wahrheit ist, die ich erlebe. Während in den Städten sich immer mehr Menschen solidarisch ausdrücken, immer mehr Menschen sich ein „Mehr“ an Sozialen und oder Ökologischem wünschen (ob sie das dann auch vorleben ist wieder etwas völlig anderes!), lebt der Mensch hier eine Alternative dazu. Meist erzkonservativ, egoman und nach dem Grundsatz „Ich habe hier vor dir gewohnt und du hast dich so anzupassen wie ich hier bin.“.

 

Doch damals sah ich es so: „Ein Dorf mit nur um die 60 Einwohner, aus dem heraus gesagt wird, dass alle irgendwie alternativ sind, da werden die Menschen wohl eher das Miteinander im Sinn haben, als das Gegeneinander.“  Ich hätte nicht weiter von dem entfernt denken können, was ich hier erlebe. „Öko“ gilt noch als Schimpfwort. Und schon gar nicht gehören „Ökos“ hier hin. Wer anders ist sollte weggehen. – Natürlich wird hier auch nicht erkannt, dass die eigene Art zu denken und zu handeln die Ursache für die Landflucht und den enormen Preisverfall der Immobilien ist!  Und selbst die Tatsache, dass der Bürgermeister Familien die hierher ziehen wollen, Land schenkt, ändert nichts daran, dass die Ottensteiner Hochebene langsam aber sicher ausstirbt.  Die Menschen halten sich mit der Meinung: „Bei uns geht das ja noch. In anderen Dörfern sieht das viel schlimmer aus!“  am Alten fest. Und schon wieder, das Festhalten an etwas, was längst losgelassen werden könnte und auch notwendig wäre, um „neues Blut“ in die Region zu bekommen.

 

Nachdem tatsächlich alternativ denkende Menschen mit drei Kindern von hier fortzogen, werden wir wohl die nächsten sein. Hoffentlich finden wir bald einen Hof, auf dem wir bis zu unserem Tod leben und wirken können. Damit komme ich zum Durchhaltevermögen.

 


Durchhaltevermögen

Lutz ist heute (17.10.2015) 5 Jahre auf der Welt.  Sein Bruder Elia wurde vor kurzem drei und Bastian ist jetzt etwas über 8 Monate auf der Welt.

 

 Aufgrund der Tatsache, dass wir das öko-soziale Projekt „Medica-Mentem  Raum für Gesundheit und Bildung“ aufbauten, nahmen wir uns für Elia weniger Zeit. Er wurde während einer Hausgeburt geboren. Logisch, Wannengeburt, Lotusgeburt. Doch diesmal fast zur Gänze von Beate und mir allein, da die Hebamme erst kam, als Elia bereits geboren, die Plazenta jedoch noch in Beates Bauch war. Lutz und „meine“ Schwägerin Sonja, die wie eine Schwester für mich ist, waren bei der Geburt auch dabei.

 

Ob wir Angst hatten? Ich kann nur von mir sprechen. Ich hatte erst keine. Schließlich ist das Kinder, bzw. „Junge“ bekommen das Natürlichste der Welt und wird seit Millionen von Jahren meist ohne Ärzte praktiziert. Doch als Elia aus Beate heraus gekommen war uns so grau aussah und nicht atmete, hatte ich meine Angst, dass er tot sein könnte, enorm im Zaum zu halten, damit die anderen von eben dieser nichts mitbekamen. Umso erleichterter war ich, als er dann endlich nach Luft „schnappte“.

 

Getragen wurde Elia fast nur von Beate. Ich war durch die ständigen Reibereien mit Nachbarn, die immer öfter auch zwischen uns aufkamen, durch das ewige und erfolglose Suchen nach einer Einnahmequelle, die ich dank meiner Fähigkeiten und ohne mich ausbeuten zu lassen nutzen könnte so weit von meiner Gelassenheit weg gekommen, dass ich den Sinn der Worte „Erst kommt das Fressen und dann die Moral“ absolut erfassen konnte. Immer seltener erlebte ich mich als der liebevolle Vater oder Partner. Wobei ich den liebevollen Vater weitaus öfter lebte und auch heute noch lebe, als den zufriedenen Partner. Alles hat eben seine Zeit. Den Wunsch Elia tragen zu wollen, fühlte ich sehr selten. Dafür übernahm Sonja, „meine“ Schwägerin, diesen Part .

 

Elia bekam häufiger eine Windel an und wurde im Ganzen jedoch trotzdem seltener getragen. 24 Stunden am Tag lässt sich eben nur durchsetzen, wenn die Familie nichts neu aufzubauen hat, bzw. von mindestens einer Ursprungsfamilie „getragen“ wird. Bei uns trug keine Familie mit. Wir waren und sind auf uns allein gestellt. Nicht ganz! Der eine oder andere Mensch, ob fremd oder Freund, unterstützt uns immer dann, wenn wir nicht mehr ein noch aus wissen. Dafür mein Dank!

 

Bastian wurde vor etwa acht Monaten geboren. Diesmal entscheiden wir uns bewusst für eine Hausgeburt in Eigenregie. Der asozialen Gesetzeslage wegen, dass die Hebamme ins Gefängnis kommen kann, wenn ein Baby bei der Geburt verstirbt und auch die Eltern wegen Totschlag angeklagt werden können, sagten wir Esther sofort, dass wir uns gern von ihr betreuen lassen, aber das Kind alleine zur Welt bringen. Ihre Haftung schlossen wir durch ein entsprechendes Dokument aus, in dem wir jedoch vorgaben, dass wir das Kind im Krankenhaus zur Welt bringen wollten, um selbst der Anzeige des Totschlags zu entkommen, falls etwas schief gehen sollte.

 

Bastian wird wieder mehr getragen. Auch wird wieder mehr  darauf geachtet, ob er „muss“. Das Tragen übernehmen allerdings schon wieder Beate und Sonja, da ich endlich eine Möglichkeit gefunden haben könnte Einnahmen zu generieren, dank der wir aus dem offenen Strafvollzug „Hartz IV (Kurzform HIV)“ herauskommen können und praktisch täglich mit Klagen gegen das sogenannte jobcenter, die ich alleine führe, mit der Suche nach einem anderen Hof, als auch mit allerlei zu tun habe, was den aktuellen Hof und die fast tägliche Info-Suche -  wider der Propaganda die wir glauben sollen - über die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zustände im Land betrifft, bzw. ziemlich häufig zu sehr mit meiner Unzufriedenheit zu tun habe.

 

Zudem soll der neue Hof ja in einer Region sein, in der es mindestens eine Freie Schule oder eine Montessorischule gibt, da wir in der Endkonsequenz natürlich auch enorm mit dem Schulsystem, hadern. Produziert es doch noch immer überwiegend willfährige Ja-Sager und sortiert  noch immer in 1% angeblich Elite und 99% brave Pflichterfüller ein.  – Was ist auch zu erwarten von einem System, dass dazu erschaffen wurde erst Ja-Sager als Soldaten zu erhalten (Bismarck) und heute Ja-Sager als Konsumenten und Arbeitnehmer?

 


Das Thema ist der Zusammenhalt!

Und mit diesen Struktureen, wie ich sie schilderte, läßt sich eben alles so zusammen halten, dass ich reGIEren kann, wie ich möchte. Unerheblich ob als gwählter Politiker, den ich als Marionette der sogenannten FinanzElite erlebe, oder als Elternteil. Die Frage die sich mit stellt ist die Folgende:


Wie kann bei all den Konflikten eine Familie trotzdem zusammen halten und eine Art zu leben vorleben, von der sie meint, dass es für sie selbst und möglicherweise auch für andere eine Möglichkeit darstellt, dank der im Idealfall auch wir Eltern, spätestens jedoch die Kinder ein Miteinander in die Menschheit und auch in die Natur hinaus tragen, dass die Bezeichnung auch Wert ist?

 

Die Antwort ist, wie immer, bis auf die grundsätzliche Struktur, kein Allgemeinplatz. Jeder hat selbst seinen Weg zu finden. Doch grundsätzlich gehört ein eiserner Wille es schaffen zu wollen genauso dazu, wie die Konsequenz sich und die Familienmitglieder immer wieder wahrzunehmen, zu reflektieren, zu hinterfragen und von Tag zu Tag bewusst zu machen, was ich will. Will ich den bequemen Weg und trenne mich beispielsweise von dem was aus mir selbst heraus nach Ausdruck ruft oder gar vom Partner? Oder will ich den Zusammenhalt vorleben, den ich erleben möchte? Und sei es auch weniger liebevoll als ich es mir wünsche? Was bin ich bereit zu opfern? Was bin ich bereit zu tun, um mir selbst, Partner, den Kindern, der Schwägerin und auch allen anderen bewusst zu machen:

 

Ich lebe mein Ding und lass dich dein Ding machen, wie ich hoffe, dass du mich mein Ding machen lässt. Ich lebe wie ich lebe, weil es mir anders nicht möglich ist, ohne mich selbst zu verraten und zu verkaufen. Ich lebe wie ich lebe, weil es mir wichtig ist, dass unsere Kinder in Zukunft mehr in Freiheit und zufriedener mit sich selbst leben und nicht mehr als Lohnsklave und braver Untertan. Ich lebe wie ich lebe, weil es mir wichtiger ist, dass wir und die Kinder , die nicht unsere Kinder sind, sondern die Kinder des Lebens, nach unseren Bedürfnissen leben und sich nicht von eben diesen durch Ersatzbefriedigungen zu ersetzen suchen. Denn erstens sind Ersatzbefriedigungen keine befriedigende Lösung für mich, noch haben sie für mich etwas mit Frieden zu tun.

 

Denn die meisten Ersatz“befriedigungen“ nutzen wir auf Kosten anderer. Menschen, Kinder sterben dafür, dass sich Menschen der westlichen Welt diesen Luxus, diesen Wahnsinn leisten können, nicht nach den Regeln der Natur, welche unter anderem das Schenken und Teilen sind, leben, sondern  ihre Zufriedenheit, ihren inneren, ihren familiären und ihren Zusammenhalt als Gemeinschaft dem Mammon und dem Konsum opfern.

 

  

Warum tu ich mir, der Familie und anderen das an?

Im Grundgesetz steht (unter anderem):

 

Art. 1:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

 

Art. 2:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

 

Art.3:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

 

Art. 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

 

Art. 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

 

Art. 6:

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

 

Art. 11:

(1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.

(2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden oder in denen es zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes, zur Bekämpfung von Seuchengefahr, Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen, zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist.

 

Art. 12

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.


Art. 19:

(1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.

(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.

(3) Die Grundrechte gelten auch für inländische juristische Personen, soweit sie ihrem Wesen nach auf diese anwendbar sind.

(4) Wird jemand durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen. Soweit eine andere Zuständigkeit nicht begründet ist, ist der ordentliche Rechtsweg gegeben. Artikel 10 Abs. 2 Satz 2 bleibt unberührt.

 


Diese und andere Rechte und Pflichten nehme ich ernst und fordere sie für mich und die Familie, der ich zugehörig bin ein. Wie auch für dich und deine Familie. Nach ihnen richte ich mein Leben aus.

 

Denn würden wir uns alle nach Ihnen ausrichten, lebten wir sie alle vor, achteten wir sie alle, wir würden ein völlig anderes Miteinander leben und erleben. Ein miteinander, dass es Wert ist auch so bezeichnet zu werden.

 

Doch weil so viele Menschen die Grundrechte nicht kennen; weil so viele Menschen ihre Grundbedürfnisse, wie auch die Grundbedürfnisse der Mitmenschen nicht kennen; weil so viele Menschen nicht zwischen Berufung/Beruf und Einnahmequelle/Job unterscheiden; weil so viele Menschen konsumieren wie sie konsumieren und nicht hinterfragen, was hinterfragenswürdig ist; Weil so viele Menschen sich so von ihrer eigenen Angst antreiben, an Stelle von Ihrem Trauen, ihrem Glauben, Ihrer Liebe, beflügeln lassen, erleben wir ein „Miteinander“, was ich als Gegeneinander erleb.

 

Das alles ist für mich der Grund, warum wir unser Leben der Wirtschaft opfern. Wie Platon schon in seinem Höhlengleichnis darstellt, tendiert der Mensch dazu lieber das Gewohnte zu behalten, obwohl es sich als falsch, als überholt herausgestellt hat, er tendiert dazu lieber den Boten des „Anderen“ (Gedankens) zu opfern, als den anderen Gedanken anzunehmen und sich dadurch selbst zu ändern. Er verkauft die Fessel mit der er sich bindet lieber als goldenes Fußkettchen, als sich einzugestehen, dass er ein Sklave ist. Ein Sklave seiner Angst.

 

 

Herzliche Grüße

Axel

 

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Medica Mentem 

ist latainisch

und bedeutet so viel wie

Heile den Geist“.

Wir nutzen den Begriff im Sinne von:

„Wessen Geistes Kind bist du?“.

 

Wir haben uns der Herausforderung gestellt

immer öfter, umfassender und langanhaltender

den Geist des Natürlichen, das Miteinanders,

zum Ausdruck zu bringen.

 

Daher schaffen wir auch seit 2012 daran einen Abenteuerhof für Kinder auf Basis der Permakultur aufzubauen, der von unseren Mitmenschen auch angenommen wird.

 

Dafür sind wir seit Juli 2016 dabei wieder von vorne anzufangen. Den auf dem ersten Hof, war vieles anders als erhoffft. Vor allem wurde unser Tun nicht Wert geschätzt, sondern sabotiert und wir diskreditiert.

 

Vorzuleben, ob und wie wir es schaffen, öfter zufrieden, öfter im Sein zu sein, das ist das Ziel, also auch der Weg.  


 

 

 

 

 

 

Gästebuch:

Kommentare: 4
  • #4

    Heike Sprave (Mittwoch, 04 Januar 2017 22:58)

    Eine wunderbare Seite. Es lohnt, sich darin zu vertiefen - vor allem wenn einem bewusst ist, dass der Mensch nur wenig braucht um Mensch zu sein. Danke für die vielen Informationen

  • #3

    Biene (Donnerstag, 05 November 2015 13:45)

    Hallo, die Seite ist sehr schön gestaltet. Vielleicht wäre es aber doch gut, ein Rechtschreibprogramm zu finden ;o)

  • #2

    Gabi und Franz (Donnerstag, 27 August 2015 13:10)

    Hallo Axel, habe endlich Zeit und Ruhe gefunden durch eure Seiten zu klicken und habe viel von dem wiedergefunden was wir suchen. Arbeite immer noch deine Massage von Bückeburg auf. Hoffe wir sehen uns bald wieder. Unbekannterweise liebe Grüße an deine Familie von uns.

  • #1

    Ralf (Freitag, 24 Juli 2015 12:49)

    Tolle Seite,

    danke für deine Massage in Bückleburg und für die Übungsanleitungen. Die "ziehen" wirklich rein.

    Gruss
    Ralf