Übungskreise, Vorträge,

Behandlungen und Kurse

Axel:

 

Biodynamische craniosacrale Behandlung

SHIma-Therapeut

ARTmed-Kursleiter

Kinder-Yoga

Indoor-Klettern

Selbst- und Sinnfindung für

Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Permakultur -Projekte entwickeln helfen

 

 

Vorträge über neuere Erkenntnisse in den Bereichen:

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Gesundheit neu denken

                                                                Gesundes Miteinander

                                                              Entdecken der Herrschaftssprache und

                                                             Entwicklung einer Sprache auf Augenhöhe

 

 

Seit August 2015 befinde ich mich in der Ausbildung zur biodanymischen und funktionalen Craniosacraltherapie (CST). Und seit März 2016 bin ich berechtigt in auch in diesem Rahmen "heilzuhelfen", also anderen durch diese beiden genialen Methoden zu helfen sich selbst zu heilen.

 

Für jene die gern weniger lesen, ein Auszug aus dem gesamten folgenden Text hier vorab:

 

"Die „Funktionale CST“ geht auf Rollin Becker und Frank Stills zurück. Hier wird auf Druck und Zug verzichtet. Statt dessen wird mit „Einladungen“ geschaffen. Sogenannte Fulcren, Orte, um die herum sich Bewegung organisert, spielen eine wesentliche Rolle. Es wird zwischen „natürlichen Fulcren“ und „trägen Fulcren“ unterschieden. Die „natürlichen Fulcren“ sind jene, dank derer der Craniorhythmus mit ermöglicht wird. „Träge Fulcren“ entstehen durch Traumen, welche psychischen und oder physischen Ursprungs sein können. Sie zu lösen bedeutet die Ursache eines Traumas, also auch eines Symptoms, zu lösen. Ist ein Trauma gelöst, wird das Symptom überflüssig und kann schwinden! Mitunter jedoch kann es hilfreich zusätzlich auch anderweitig heilhelfend einzugreifen, da sich mitunter eine Eigendynamik entwickelt hat, die auch behandelt gehört.

 

Die „biodynamische CST“ bezieht sich auf Dr. W. G. Sutherland und seinem Schüler James Jealous. Hierbei geht es um das Schaffen mit den größeren Kräften, die in unserem Körper wirken. Die sogenannten formativen Kräfte, auch „Potency“ genannt sind jene welche die Grundlage des Lebens (Groß Potency) und des Individuums (Klein Potency) bilden. Hier geht es im Wesentlichen auch um die Mittellinie, welche die „Groß Potency“ (Starkstrom, göttliche Kraft, Atem des Lebens) aufnimmt und in „Klein Potency“ (Schwachstrom, individuelle Lebensenergie) wandelt. Der Bezug der Behandlungsform ist die „Stille“ als dem Pool des Potenzials, aus dem alle „Gesundheit“, im Sinne von „Heilsein“, entspringt. Wird sie gestört, entsteht „Krankheit“, im Sinne von Kompensation um „wieder heil werden zu können“. Der Bezugrahmen ist zum einen der feinstoffliche Flüssigkeits-Körper, der den biologischen Körper im Rhythmus der Mid-Tide  (Ausdruck der Klein Potency) durchflutet. Zum anderen geht es um das Gebiet „von Horizont zu Horizont“, in dem die Long-Tide (Ausdruck der Groß Potency) wirkt.

 

Der Grundsatz hier ist:

Bewegung ist Leben und ermöglicht Heilung. Im Gegensatz dazu also ist der Tod die Abwesenheit von Leben. Hier braucht es keine Bewegung mehr.

Aussagen von Sutherland:

„Lass die unfehlbaren inneren Kräfte die Arbeit machen.“

 

„Es geht nicht um Technik, sondern um sanften Kontakt.“

 

„Der Atem des Lebens ist wie der Zündfunke für den Motor,

etwas Nichtmaterielles, das wir nicht sehen können.“

 

 

Fazit:

Wer an die Grundlagen der Schulmedizin glaubt ist bei dieser optimal aufgehoben. Er mag sich also der Osteopathie und ihrer biomechanischen CST hingeben.

 

Wer meint, dass der Körper nicht von Geist und Seele zu trennen ist, für den mag es hilfreich sein sich der Funktionalen und der Biomechanischen Craniosacraltherapie zu öffnen. Hier geht es darum, was Gesundheit (Heilsein) ist und wie Krankheit (als Hinweis des Wunsches der Heilwerdung) erfasst werden kann."

 

 

 

Und hier nun der ausführliche Text:

 

Die biodynamische Craniosacraltherapie

Ihre Wurzeln hat die Craniosacraltherapie (Cranio = Schädel, Sacrum = Kreuzbein, Therapie = Behandlungsform) in der Osteopathie. Sie wurde 1874 (!) von Dr. Andrew Taylor Still in den USA begründet und wird, aus meiner Sicht fälschlicher Weise, als ganzheitlich betrachtet (Wie kann etwas ganzheitlich sein, dass nur einen Teil des Menschseins behandelt, nämlich nur den Körperlichen, und also Geist und Seele außen vor läßt?).

 

Als Sohn eines Predigers besaß Still die bedingenden Kenntnisse der Grundlagen der Seelsorge und den Methoden der Volksmedizin.

 

Die ersten Jahrzehnte brachte er in der völlig wilden Natur des Grenzlandes zum unberührten Westen der Staaten zu. In dieser Zeit eignete sich Still ein einzigartiges funktionales Anatomiewissen an. Womit auch er aufzeigt, was Schopenhauer einst so formuliert haben soll:

„Der gesunde Menschenverstand ist in der Lage praktisch jede Ausbildung zu ersetzen. Doch keine Ausbildung der Welt ersetzt den gesunden Menschenverstand.“

 

Nach dem Krieg, an dem er aktiv teilnahm, erfuhr er privat eine Tragödie, die fast seine gesamte Familie sterben ließ. Er entsagte der Schulmedizin und suchte einen Weg zu einer tiefer greifenden „besseren“ Medizin. Seine Kenntnisse und Überzeugungen widersprachen nicht nur damals den etablierten Thesen der Medizin. So entwickelte er die Osteopathie.

 

In ihrem Mittelpunkt erfasste er die vollkommene Schöpfung als Ausdruck und Werk einer irgendwie „höheren Instanz“. Er ersann die dreifache Differenziertheit des Menschen (Körper, Seele, Geist) und erfasste hierin den vollkommenen Selbstheilungsmechanismus.

Da Still nicht nur an medizinischen, sondern an allen möglichen Fragen des Lebens interessiert war, wurde seine autodidaktisch entwickelte Methode der Osteopathie von diversen Geistesströmungen seiner Zeit beeinflusst (Mesmerismus, Transzendentalismus, Phrenologie, Evolutionstheorie, Spiritismus, Geistheilen, Knochensetzen, Phytomedizin, und Schamanismus.). Als Mitglied der Freimaurer hatte er zu dem Zugang zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen von der Ostküste Amerikas.

Er ist auch der ganzheitliche Vater der heute wieder entdeckten biodynamischen Cranisacraltherapie.

 

 

Aussagen von Still:

„Ich glaube, dass die menschliche Maschine die Apotheke Gottes ist

und alle Heilungen der Natur darin zu finden sind.“

 

„Nicht den Kranken zu heilen ist die Pflicht des Maschinisten,

sondern einen Teil des ganzen Systems so anzupassen, dass die Lebensflüsse

fließen und die ausgetrockneten Felder bewässern können.“

 

„Gesundheit zu finden ist die Aufgabe des Arztes.

Krankheit kann jeder finden.“

 

 

Zwischenzeitlich jedoch wurde der Craniosacraltherapie praktisch alles entnommen, was nicht mit den Ansichten der Schulmedizin vereinbar war. Es war schließlich William Garner Sutherland 1873-1954), welcher die Craniosacraltherapie wieder ganzheitlich erfasste und lehrte. Von ihm stammen Begriffe wie „Potency“ und “Primär Respiratorisches System“- er war es, der vom „Atem des Lebens“ als alles Leben ermöglichend sprach.

 

Dr. John Upledger (1932-2012) Arzt der Osteopathie und Chirurgie, promovierte als Alernativmediziner. Einer seiner größten Erfolge ist die „Cranio-Sacral-Therapie“. Sie gilt, logisch, auch heute als „umstritten“. Wie praktisch alles, was die Pharmazie nicht patentieren, bzw. aus dem sie keinen Nutzen ziehen kann. Er, Upledger prägte dann auch den Begriff der „Craniosacrale Therapie“. Ihm ist zu dafür zu danken, dass die Cranisacraltherapie aus dem engen Kreis der Osteopathen herausgelöst und weitaus mehr Menschen zugänglich gemacht wurde. Auch entdeckte Dr. Upledger, dass die Schädelnähte (Suturen) keinesfalls starre Verbindungen sind, sondern sich vielmehr bewegen. Was den Ärzten in Italien und Israel heute auch so gelehrt, aber ansonsten weltweit immer noch ignoriert wird. Ein Einschränkung der Beweglichkeit der Schädelnähte führt hin bis zu pathologischen Veränderungen der Psyche (z.B.: Persönlichkeitsspaltung)!

 

Neben der Ignoranz der Widerlegung der Genthese durch Dr. Bruce Lipton ist dies, aus meiner Sicht heraus, DER  Fehler, der die Ausbildung von Ärzten durchzieht. Dank ihm, der im Übrigen auch bei der Ausbildung von Heilpraktikern begangen wird, findet keine Vermittlung darüber statt, wie Krankheit (Prozess des Heilwerdens) und Gesundheit (Heilsein) entstehen und also die Ursachen wieder aufgelöst werden können! Vielmehr wird in beiden Ausbildungen lediglich vermittelt, dass Symptome, die absolut nur Ausdrucksformen des Unheils und Zeichen für psychische oder physische Traumen sind, nicht aber durch Beseitigung zum Heilwerden direkt beitragen sondern eher Rückschläge darstellen, dank denen neue Traumen entstehen, behandelt werden!

 

 

Die Craniosacraltherapie wird heute im Wesentlichen in drei Bereiche aufgeteilt:

-          Die biomechanische Craniosacraltherapie

-          Die funktionale Craniosacraltherapie

-          Die biodynamische Craniosacraltherapie

 

Bei der „biomechanischen CST“ handelt es sich um die Fortsetzung der Ausgrenzung aller Anteile des Wesens. Knochen werden hier als „Hebel“ angesehen, die genutzt werden, um den Halteapparat zu stabilisieren. Dies hat natürlich auch zur Folge, dass der Craniosacralrythmus wieder funktioniert. Doch aus meiner Erfahrung heraus leider nur kurzfristig. Sie geht auf Dr. John Upledger zurück. Hier werden im Wesentlichen Korrekturen von Knochenbewegungen nach vorgegebenen Mustern mittels Zug und Druck vorgenommen.

 

Die „Funktionale CST“ geht auf Rollin Becker und Frank Stills zurück. Hier wird auf Druck und Zug verzichtet. Statt dessen wird mit „Einladungen“ geschaffen. Sogenannte Fulcren, Orte, um die herum sich Bewegung organisert, spielen eine wesentliche Rolle. Es wird zwischen „natürlichen Fulcren“ und „trägen Fulcren“ unterschieden. Die „natürlichen Fulcren“ sind jene, dank derer der Craniorhythmus mit ermöglicht wird. „Träge Fulcren“ entstehen durch Traumen, welche psychischen und oder physischen Ursprungs sein können. Sie zu lösen bedeutet die Ursache eines Traumas, also auch eines Symptoms, zu lösen. Ist ein Trauma gelöst, wird das Symptom überflüssig und kann schwinden! Mitunter jedoch kann es hilfreich zusätzlich auch anderweitig heilhelfend einzugreifen, da sich mitunter eine Eigendynamik entwickelt hat, die auch behandelt gehört.

 

Die „biodynamische CST“ bezieht sich auf Dr. W. G. Sutherland und seinem Schüler James Jealous. Hierbei geht es um das Schaffen mit den größeren Kräften, die in unserem Körper wirken. Die sogenannten formativen Kräfte, auch „Potency“ genannt sind jene welche die Grundlage des Lebens (Groß Potency) und des Individuums (Klein Potency) bilden. Hier geht es im Wesentlichen auch um die Mittellinie, welche die „Groß Potency“ (Starkstrom, göttliche Kraft, Atem des Lebens) aufnimmt und in „Klein Potency“ (Schwachstrom, individuelle Lebensenergie) wandelt. Der Bezug der Behandlungsform ist die „Stille“ als dem Pool des Potenzials, aus dem alle „Gesundheit“, im Sinne von „Heilsein“, entspringt. Wird sie gestört, entsteht „Krankheit“, im Sinne von Kompensation um „wieder heil werden zu können“. Der Bezugrahmen ist zum einen der feinstoffliche Flüssigkeits-Körper, der den biologischen Körper im Rhythmus der Mid-Tide  (Ausdruck der Klein Potency) durchflutet. Zum anderen geht es um das Gebiet „von Horizont zu Horizont“, in dem die Long-Tide (Ausdruck der Groß Potency) wirkt.

 

Der Grundsatz hier ist:

Bewegung ist Leben und ermöglicht Heilung. Im Gegensatz dazu also ist der Tod die Abwesenheit von Leben. Hier braucht es keine Bewegung mehr.

 

 

Aussagen von Sutherland:

„Lass die unfehlbaren inneren Kräfte die Arbeit machen.“

 

„Es geht nicht um Technik, sondern um sanften Kontakt.“

 

„Der Atem des Lebens ist wie der Zündfunke für den Motor,

etwas Nichtmaterielles, das wir nicht sehen können.“

 

 

Fazit:

Wer an die Grundlagen der Schulmedizin glaubt ist bei dieser optimal aufgehoben. Er mag sich also der Osteopathie und ihrer biomechanischen CST hingeben.

 

Wer meint, dass der Körper nicht von Geist und Seele zu trennen ist, für den mag es hilfreich sein sich der Funktionalen und der Biomechanischen Craniosacraltherapie zu öffnen. Hier geht es darum, was Gesundheit (Heilsein) ist und wie Krankheit (als Hinweis des Wunsches der Heilwerdung) erfasst werden kann.

 

Ich lerne gerade diese beiden letztgenannten Methoden, da ich gern ganzheitlich agiere und meine Zeit und Energie lieber effektiv und radikal (von der Wurzel her betrachtet) einsetze. Seit März 2016 bin ich berechtigt biodynamisch und funktionell zu behandeln.

 

Danke, für deine Aufmerksamkeit!

 

Herzliche Grüße

Axel

 

P.S.: Sollten dir hilfreiche Links fehlen, schreibe bitte einen Kommentar, dank dem du auch den Begriff benennst. So kann ich deine Anregung optimal aufgreifen!

 

Danke, auch dafür!

 

 

 

 

 

 

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Medica Mentem 

ist latainisch

und bedeutet so viel wie

Heile den Geist“.

Wir nutzen den Begriff im Sinne von:

„Wessen Geistes Kind bist du?“.

 

Wir haben uns der Herausforderung gestellt

immer öfter, umfassender und langanhaltender

den Geist des Natürlichen, das Miteinanders,

zum Ausdruck zu bringen.

 

Daher schaffen wir auch seit 2012 daran einen Abenteuerhof für Kinder auf Basis der Permakultur aufzubauen, der von unseren Mitmenschen auch angenommen wird.

 

Dafür sind wir seit Juli 2016 dabei wieder von vorne anzufangen. Den auf dem ersten Hof, war vieles anders als erhoffft. Vor allem wurde unser Tun nicht Wert geschätzt, sondern sabotiert und wir diskreditiert.

 

Vorzuleben, ob und wie wir es schaffen, öfter zufrieden, öfter im Sein zu sein, das ist das Ziel, also auch der Weg.  


 

 

 

 

 

 

Gästebuch:

Kommentare: 4
  • #4

    Heike Sprave (Mittwoch, 04 Januar 2017 22:58)

    Eine wunderbare Seite. Es lohnt, sich darin zu vertiefen - vor allem wenn einem bewusst ist, dass der Mensch nur wenig braucht um Mensch zu sein. Danke für die vielen Informationen

  • #3

    Biene (Donnerstag, 05 November 2015 13:45)

    Hallo, die Seite ist sehr schön gestaltet. Vielleicht wäre es aber doch gut, ein Rechtschreibprogramm zu finden ;o)

  • #2

    Gabi und Franz (Donnerstag, 27 August 2015 13:10)

    Hallo Axel, habe endlich Zeit und Ruhe gefunden durch eure Seiten zu klicken und habe viel von dem wiedergefunden was wir suchen. Arbeite immer noch deine Massage von Bückeburg auf. Hoffe wir sehen uns bald wieder. Unbekannterweise liebe Grüße an deine Familie von uns.

  • #1

    Ralf (Freitag, 24 Juli 2015 12:49)

    Tolle Seite,

    danke für deine Massage in Bückleburg und für die Übungsanleitungen. Die "ziehen" wirklich rein.

    Gruss
    Ralf